Worüber das Christkind lächeln mußte

Worüber das Christkind lächeln mußte

Eine Geschichte von Karl Heinrich Waggerl
Zu finden in dem Buch Weihnachtsgeschichten
von Anne Braun

ISBN: 3-401-07083-5

Als Josef mit Maria von Nazareth her unterwegs war, um in Bethlehem anzugeben, daß er von David abstamme, was die Obrigkeit so gut wie unsereins hätte wissen können, weil es ja längst geschrieben stand – um jene Zeit also kam der Engel Gabriel heimlich noch einmal vom Himmel herab, um im Stalle nach dem Rechten zu sehen. Es war ja sogar für einen Erzengel in seiner Erleuchtung schwer zu begreifen, warum es nun der aller erbärmlichste Stall sein mußte, in dem der Herr zur Welt kommen sollte, und seine Wiege nichts weiter als eine Futterkrippe. Aber Gabriel wollte wenigstens noch den Winden gebieten, daß sie nicht gar zu grob durch die Ritzen pfiffen, und die Wolken am Himmel sollten nicht gleich wieder in Rührung zerfließen und das Kind mit ihren Tränen überschütten, und was das Licht in der Laterne betraf, so mußte man ihm noch einmal einschärfen, nur bescheiden zu leuchten und nicht etwa zu blenden und zu glänzen wie der Weihnachtsstern.
Der Erzengel stöberte auch alles kleine Getier aus dem Stall, die Ameisen und Spinnen und die Mäuse, es war nicht auszudenken, was geschehen konnte, wenn sich die Mutter
Maria vielleicht vorzeitig über eine Maus entsetzte! Nur Esel und Ochs durften bleiben, der Esel, weil man ihn später ohnehin für die Flucht nach Ägypten zur Hand haben mußte, und der Ochs, weil er so riesengroß und so faul war, daß ihn alle Heerscharen des Himmels nicht hätten von der Stelle bringen können.
Zuletzt verteilte Gabriel noch eine Schar Engelchen im Stall herum auf den Dachsparren, es waren solche von der feinen Art, die fast nur aus Kopf und Flügeln bestehen. Sie sollten ja auch bloß still sitzen und achthaben und sogleich Bescheid geben, wenn dem Kinde in seiner nackten Armut etwas Böses drohte. Noch ein Blick in die Runde, dann hob der Mächtige seine Schwingen und rauschte davon.
Gut so. Aber nicht ganz gut, denn es saß noch ein Floh auf dem Boden der Krippe in der Streu und schlief. Dieses winzige Scheusal war dem Engel Gabriel entgangen, versteht sich, wann hatte auch ein Erzengel je mit Flöhen zu tun!
Als nun das Wunder geschehen war, und das Kind lag leibhaftig auf dem Stroh, so voller Liebreiz und so rührend arm, da hielten es die Engel unterm Dach nicht mehr aus vor Entzücken, sie umschwirrten die Krippe wie ein Flug Tauben. Etliche fächelten dem Knaben balsamische Düfte zu, und die anderen zupften und zogen das Stroh zurecht, damit ihn ja kein Hälmchen drücken oder zwicken möchte.
Bei diesem Geraschel erwachte aber der Floh in der Streu. Es wurde ihm gleich himmelangst, weil er dachte, es sei jemand hinter ihm her, wie gewöhnlich. Er fuhr in der Krippe herum und versuchte alle seine Künste, und schließlich, in der äußersten Not, schlüpfte er dem göttlichen Kinde ins Ohr.
»Vergib mir!« flüsterte der atemlose Floh. »Aber ich kann nicht anders, sie bringen mich um, wenn sie mich erwischen. Ich verschwinde gleich wieder, göttliche Gnaden, laß mich nur sehen, wie!«
Er äugte also umher und hatte auch gleich seinen Plan. »Höre zu«, sagte er, »wenn ich alle Kraft zusammennehme, und wenn du stille hältst, dann könnte ich vielleicht die Glatze des Heiligen Josef erreichen, und von dort weg kriege ich das Fensterkreuz und die Tür .
»Spring nur!« sagte das Jesuskind unhörbar. »Ich halte still!«
Und da sprang der Floh. Aber es ließ sich nicht vermeiden, daß er das Kind ein wenig kitzelte, als er sich zurechtrückte und die Beine unter den Bauch zog.
In diesem Augenblick rüttelte die Mutter Gottes ihren Gemahl aus dem Schlaf.

»Ach, sieh doch!« sagte Maria selig. »Es lächelt schon!«

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Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest

2014-12-31 018

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Tugenden eines ehrbaren Weihnachtsmannes

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Tugenden eines ehrbaren Weihnachtsmannes

 

Bald ist es wieder soweit. Die ersten wurden schon gesichtet. Plötzlich sind sie wieder da. Man möchte glauben aus dem Nichts. Auf alle Fälle kommen die wenigsten aus dem tiefen, tiefen Walde.

Die Nikoläuse, Weihnachtsmänner, Santa Clause, Knecht Ruprechte und Rentiere. Die meisten sind aufgrund der begrenzten Einsatzfähigkeit als Interims Manager unterwegs und kommen aus den zahlreichen „Rent-a-Rentier“ bzw. „Rent-a-Nikolaus“ Firmen (z.B. http://weihnachtsmann-mieten.de/). Gender gerecht gerne auch als Weihnachtsfrau oder Weihnachtsengel mietbar. Als „Standard-Weihnachtsmann“ oder eher in der „Künstler-Variante“. Nicht von allen gerne gesehen. Das Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken fordert sogar seit 2002 eine Weihnachtsmannfreie Zone (vgl. http://www.weihnachtsmannfreie-zone.de/hintergrund/fuersprecher.html).

Wir haben über 2 Milliarden Kinder (also Menschen unter 18 Jahren) auf dieser, unserer Welt. Allerdings müssen die Nikoläuse, Weihnachtsmänner, Santa Clause, Knecht Ruprechte und Rentiere (scheinbar) nicht alle Kinder auf Grund unterschiedlicher Glaubensrichtungen beliefern. Angeblich sollen aber auch zahlreiche Erwachsene auf einen solchen Besuch ebenfalls warten (zumindestens auf die dazu gehörigenGeschenke), so dass in der Summe „das Gschäft“ allen  Nikoläusen, Weihnachtsmännern, Santa Clausen, Knecht Ruprechte und Rentiere niemals ausgehen wird.

Die meisten dieser Schwerbeschäftigten haben einen langen weißen Rauschebart und schauen freundlich. Ihr rotes mit weißem Imitationsfell verbrämtes Gewand ist aus luftundurchlässigem Polyester und lässt die Gesichter des Trägers gelegentlich gequält und weniger gütig erscheinen. Oft sind sie gestresst und genervt. Finden Sie doch nur noch selten brave Kinder für ihre in ihren Geschenksäcken verstauten Mitbringseln. Auch die gesellschaftliche Akzeptanz des Weihnachtsmann als „die“ Moral-Instanz im Jahr hat für Kinder deutlich nachgelassen. Die Rute dürfen sie aus political correctness und drohenden Haftungsklagen der Helikopter-Eltern nur mit Bedacht einsetzen.

Trotz allen vorweihnachtlichen Irrungen und Wirrungen gilt aber eines ohne Ausnahme stets einzuhalten: „Die Tugenden eines ehrbaren Weihnachtsmannes“:

  1. Der Weihnachtsmann ist klug und weise. Er kennt alle allfälligen Weihnachtslieder, Geschichten und Er kann zuhören und ist geduldig und vermittelt Ruhe und Besinnlichkeit.
  2. Der Weihnachtsmann strahlt Herzensliebe und Respekt aus. Er mag grundsätzlich alle kleinen und großen Kinder. Seine Wärme lässt die winterliche Kälte vergessen.
  3. Der Weihnachtsmann ist besonnen und kann sich mäßigen. Essen, Trinken, Rauchen und Telefonieren während der Dienstzeit vermeidet er. Seine Stimme erhebt er allenfalls zu einem weihnachtlichen „HO-HO-HO“.
  4. Der Weihnachtsmann ist mutig und tapfer und fragt bei den Kindern engagiert nach um auch die kleinste Tat im abgelaufenen Jahr zur Begründung eines Geschenks zu identifizieren.
  5. Der Weihnachtsmann ist unerschütterlich in seinem Glauben und seinem Vertrauen bzgl. des Guten im Menschen. Er schafft stets eine besinnliche und vorweihnachtliche Stimmung durch seine Güte und sein Harmoniestreben.
  6. Der Weihnachtsmann ist gerecht und verantwortungsvoll. Er hat Zeit für jeden. Auch ohne Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten und deren juristischen Vertreter macht er von der Rute Gebrauch, wenn es die Umstände erfordern.
  7. Der Weihnachtsmann blickt stets hoffnungsvoll in die Zukunft trotz Kommerz und Oberflächlichkeiten um ihn herum. Er vertraut auf das Gute und lächelt immer. Fluchen und Schimpfen ist ihm fremd.

Der „wahre Weihnachtsmann Hamburgs“  als „professioneller Weihnachtsmann- und Nikolausakteur“ bekennt sich stets zu seinen „Weihnachtsmann-Tugenden“ (vgl. http://www.hamburgs-wahrer-weihnachtsmann.de/).

Meiner Meinung nach sollten alle Weihnachtsmänner Vorbilder nicht nur für unsere Kinder sondern uns allen ein Vorbild der Ehrbarkeit und der gelebten Tugenden sein. Durch sie wird die Zeit bis Heiligabend noch schöner und einzigartiger – ich möchte sie nicht missen.

 

>>>>>>>>>>>> siehe auch hier >>>>>>>Tugenden eines ehrbaren Weihnachtsmanns – Rudolf X. Ruter
2008-12-23 (2)

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Ich wünsche Ihnen entschleunigte FROHE Festtage und für 2018 ausschließlich Erfolgstories für Familie und Beruf.

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Lassen Sie sich vom Stress und der Hektik nicht verführen – Entschleunigung und Downsizing helfen um in Ruhe und Besinnlichkeit zu kommen.

Lesen Sie mal wieder !

z.B.  einen Klassiker wie ADVENT von Loriot oder Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern oder Worüber das Christkind lächeln musste

Oder – Denken Sie nach !

z.B. über den „Sinn des Lebens“ oder das positive Denken im Leben

Weihnachten kommt und hoffentlich auch Schnee

und die  „Ankunft des Heilands“

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gemeinsam gegen Korruption – Sehen wir uns am 24.01.2018 in Augsburg?

Sehen wir uns am Mittwoch, den 24. Januar 2018 in Augsburg zu meinem Vortrag COMPLIANCE ?

 

 

 

Anbei das Programm als pdf.Datei Flyer_Final_Korruptionsprävention_2018

 

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Bei Interesse bitte direkt anmelden bei der Bayerischen Akademie für Verwaltung-Management

 

Mein Vortrag wird folgende Aspekte adressieren:

Compliance ist mehr als Zuverlässigkeit
Warum Compliance Systeme kein Fehlverhalten verhindern können – Rückbesinnung auf ethische Grundsätze und Tugenden

 

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Jeder muss Vertrauen haben und Vertrauen geben

 

 

 

 

Lesen Sie meinen Kommentar im IHK Region Stuttgart Magazin November 2017, Seite 82, zum Thema

 

 

 

 

Jeder muss Vertrauen haben und Vertrauen geben

 

Nicht nur aufgrund der aktuellen politischen Auseinandersetzung innerhalb des Bundestagswahlkampfes oder in der never-ending-story Dieselproblematik wird über Vertrauen diskutiert. So verlangt z.B. Kanzlerin Angela Merkel von der Automobilindustrie „verspieltes und zerstörtes Vertrauen rasch wieder herzustellen“.

 

Wie kann verlorenes Vertrauen, sofern es jemals bestand, zurückgewonnen werden?

 

Vertrauen ist die subjektive Überzeugung (auch Glauben) von der Richtigkeit, Wahrheit bzw. Redlichkeit von Handlungen, Einsichten und Aussagen eines anderen oder von sich selbst (Selbstvertrauen). Das Gegenteil ist Misstrauen. Das Vertrauen in ein Unternehmen wird nicht umsonst als „Vertrauenskapital“ bezeichnet und das Fehlen in der Bilanz hat gelegentlich eine größere Bedeutung als das Fehlen von Finanzkapital. Oder um den US-amerikanischen Schriftsteller Henry Louis Mencken zu zitieren: „Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn  man weiß, dass man an seiner Stelle lügen würde“.

 

Die Vertrauenswürdigkeit eines Unternehmens misst sich an der anhaltenden und nachhaltigen Verlässlichkeit den Wirtschaftspartnern gegenüber. Verlässlichkeit ist das Einhalten von mündlichen und schriftlichen Versprechungen und zwar zum nachhaltigen Wohl des Anderen, des Wirtschaftspartners, zum Wohle des Menschen und nicht nur zu seinem eigenen Wohl.

 

Eine nachhaltige und zukunftsfähige Unternehmensführung muss dazu beitragen verlorenes Vertrauen (wieder) zu gewinnen.

 

Jeder kann dazu beitragen. Jeder muss wieder Vertrauen haben und Vertrauen geben. Jeder muss intensiv und schnell daran arbeiten, dass auch und gerade in seine eigenen Person wieder mehr vertraut wird. „Keine Zeit ist so erbärmlich, dass man nicht wieder ehrlich werden könnte“ wusste schon William Shakespeare.

 

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Kleines Weihnachtsgeschenk – Wie Sie Beirat oder Aufsichtsrat werden

Umschlagseiten

 

Bald kommt Weihnachten und die Zeit des Schenkens und der Freude

 

 

 

 

 

 

 „Wollen – Wissen – Können – Dürfen – Warten“

führen in der Kombination immer zum Erfolg

 

Sich als ehrbarer Beirat oder Aufsichtsrat empfehlen zu dürfen, ist der Höhepunkt jeder beruflichen Karriere. Denn das Mandat erfordert herausragende fachliche und persönliche Kompetenzen. Doch wie kommt man zu der besonderen Ehre für die verantwortungsvolle Aufgabe berufen zu werden? Welche Maßnahmen mögliche Kandidatinnen oder Kandidaten selbst ergreifen können, um sich für einen Ruf ins Aufsichtsgremium aktiv ins Gespräch zu bringen, zeigt mein neues Buch:

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• Voraussetzungen und Rahmenbedingungen: warum, wo und wann möchte und kann man Mitglied eines Aufsichtsgremiums werden?

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• Fachliche und persönliche Qualifikationen, welche in realistischer Selbsteinschätzung zu prüfen sind.

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• Entscheidungsprozesse und Networking: wie eine Besetzung abläuft und welche persönlichen Initiativen Eignung und Interesse vermitteln.

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• Strategien und Erfolgsfaktoren: warum die Kombination „wissen – können – wollen – dürfen – warten“ immer zum Ziel führt.

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Ein erstklassiger Leitfaden und Muster-Projektplan, der das „Unternehmen Mandatsgewinn“ mit viel Erfahrungswissen, ehrlichem Rat und einer guten Prise Humor begleitet.

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2016-06-20 politisch korrekter aufsichtsrat FARBEkl

 

 

 

 

 

Copyright NEL / nelcartoons.de (Ioan Cozacu) (* 27. Juni 1953 in Cluj-Napoca, Rumänien) ist seit 1984 als freischaffender Cartoonist und Buchillustrator tätig und bekannter Karikaturist Deutschlands.

 

Finden Sie mehr Werke von Ioan Cozacu zum Thema und tages-aktuelle Karikaturen hier.

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Ein ideales Geschenk für alle potentiellen Kandidatinnen und Kandidaten (bzw.Interessenten, Mandatssuchende, Anwärter, Apiranten) für ein zukünftiges Beirats- oder Aufsichtsratsmandat sowie für Gesellschafter/Aktionäre/Eigentümer und bereits berufene Aufsichtsräte/Beiräte/Stiftungsräte sowie noch operativ aktive Vorstände/ Geschäftsführer und Führungskräfte.

 

 

 

Lesen Sie hier das Vorwort:

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Die letzte Visitenkarte mit dem einfachen, aber doch so anzustrebenden Titel ‚Mitglied des Beirats bzw. des Aufsichtsrats’ eines angesehenen Unternehmens ist der Höhepunkt einer jeden beruflichen Karriere.

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So denken viele. Das vermeintliche Ansehen und die damit verbundene Ausstrahlung auf einen selbst verknüpft mit der Faszination der obersten Überwachung und Kontrolle eines Unternehmens. ‚Endlich hat man das letzte Wort’. ‚Die letzte Entscheidungsgewalt’. Die Ehre, ausgewählt zu sein, um ein Unternehmen in die Zukunft steuern zu dürfen, ohne selbst die lästige operative (Detail-) Arbeit des Kapitäns wahrnehmen zu müssen.

 

‚Wenn das es nicht wert ist anzustreben, was dann?’ ‚Wenn nicht ich, wer dann?’ Wenn nicht jetzt, wann dann?’ Wenn nicht hier, in welchem Unternehmen denn dann?’ fühlen viele und sehen in sich den idealen, potentiellen Kandidaten für eine Berufung in einen Beirat bzw. in einen Aufsichtsrat und ignorieren die Weisheit des deutschen Sprichwortes: „Alter schützt vor Torheit nicht“.

 

Die Frage, die ich in den letzten Jahren immer und immer wieder in unterschiedlichen Ausprägungen gestellt bekommen habe: „Wie werde ich Beirat? Wie werde ich Mitglied eines Aufsichtsrats?“ hat mich veranlasst, meine Erfahrungen und Erkenntnisse mit diesem Thema in diesem Buch zusammenzufassen. Ergänzt durch zahlreiche Gespräche mit wesentlichen Mitgliedern der vielen deutschen Beirats- und Aufsichtsrats-Netzwerke und erfahrenen Beiräten und Aufsichtsräten habe ich versucht, Antworten zu finden.

Ich gebe Hinweise, welche Maßnahmen ein potentieller Kandidat (fachliche und persönliche Qualifikation vorausgesetzt) ergreifen kann, wenn bisher noch kein ‚Ruf in ein Aufsichtsgremium’ erfolgt ist. Was kann der potentielle Kandidat also unternehmen, um die Zeit bis zum ‚Ruf’ zu beschleunigen?  Gibt es konkrete ‚Mandatsgewinnungsmaßnahmen’, die ein Kandidat abarbeiten kann?

 

Es gibt bereits zahlreiche veröffentlichte, allgemein gültige Hinweise, Tipps und Ratschläge. Dieses Buch versucht, diese etwas mehr zu strukturieren, damit jeder potentielle Kandidat (bzw. Interessent, Mandatssuchender, Anwärter, Aspirant auf ein Mandat) sich seine priorisierte und persönlich zugeschnittene Maßnahmenliste (‚Projektplan’) selbst erstellen kann.

 

Somit kann der Kandidat dieses Buch als Leitfaden zum persönlichen Erfolg verwenden; sich Pläne und Checklisten erstellen und durch Abarbeiten und Erreichen von Zwischenzielen sich beglücken. Dazu muss er allerdings im Vorfeld sich selbst gegenüber ehrlich sein und zahlreiche weitere Fragen in einer Selbsteinschätzung und Reflexion beantworten. Dazu gehören leider auch ‚viele Fragen, deren Antworten man nur schwer ertragen kann’. Insbesondere die wichtigste Frage: ‚Will ich nur oder kann ich auch’? Ganz im Sinne von dem deutschen Komiker Karl Valentin (1882 – 1948) „Kunst kommt von können, nicht von wollen, sonst müsste ja Wunst heißen.“ Oft hört man auch: „Die es können, wollen nicht, und die wollen, können es nicht“.

 

Mit potentiellen Kandidaten bzw. Beirat oder Aufsichtsrat bezeichne ich selbstverständlich auch alle potentiellen Kandidatinnen, Beirätinnen und Aufsichtsrätinnen. Insbesondere auch, weil es meiner Meinung nach grundsätzlich keinen Unterschied sowohl in den Anforderungen als in der Vorgehensweise zwischen weiblichen und männlichen Kandidaten gibt. Gleichzeitig sind mit ‚Kandidat’ auch alle anderen Mitglieder einer entsprechend anderen Ausprägung von Aufsichtsgremien wie Stiftungsräte, Verwaltungsräte gemeint.

 

Angereichert mit mehr oder weniger ernst zu nehmenden Weisheiten (Aphorismen, Sprüche, Zitate – siehe Personen- und Firmennamensregister) soll dieser Band inspirieren und hoffentlich leicht und mit einem Schmunzeln lesbar sein. Die Fundstellen und Quellen aller zitierten Hinweise, Namen und Zitate können direkt im Internet mit Hilfe der Suchfunktion nachgelesen werden. Mit über 370 Fußnoten, teilweise mit direktem Link in die elektronisch veröffentlichen Quellen, kann sich jeder eine persönliche Fachbibliothek kostenlos downloaden und selbst aufbauen.  Ein umfangreiches Literaturverzeichnis und weiterführende Literaturhinweise ermöglichen den Zugang zu weiteren  Informationen. Zusätzliches, weiteres ‚Lesefutter’ zur Vertiefung der eigenen Gedanken kann kostenlos der Homepage des Autors (www.ruter.de) entnommen werden.

 

Der Band liefert keine Patentrezepte, keine endgültigen Wahrheiten oder gar Zauberformeln. Oder wie der deutsche Schriftsteller Joachim Ringelnatz (1883 – 1934) es formulierte: „Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich“. Mit Hilfe der konkreten Informationen erspart sich aber der Kandidat über 100 Stunden eigene Researchzeit beim Suchen, Finden, Bewerten von Informationen und kann sich somit zügig dem eigentlichen Schwerpunkt widmen: Networking, Networking, Networking – eigene Kontakte pflegen und neue Beziehungen in der Beirats- und Aufsichtsratslandschaft aufbauen. Hierbei wünsche ich allen Kandidaten viel Erfolg und das immer notwendige Quäntchen Glück.

Stuttgart, Juli 2016                                                      Rudolf X. Ruter

 

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Weitere Informationen finden Sie hier in den Verlagsunterlagen oder unter http://www.esv.info/978-3-503-17108-8 bei Amazon https://www.amazon.de/Beirat-oder-Aufsichtsrat-werden-Voraussetzungen/dp/3503171088/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1473850553&sr=8-3&keywords=ruter+aufsichtsrat%20)

Über ein Feedback und Ihre persönliche Meinung zu meinem Buch und zu diesem Thema freue ich mich schon jetzt und hoffe auf Ihr e-mail an rudolf.x(at-ehrbarer-Aufsichtsrat-at)ruter.de. Gerne dürfen Sie auch die Kommentar-Funktion (siehe unten) benutzen.

 

 

Das Buch ist erschienen in der EDITION GOVERNANCE

Hier ist auch letztes Jahr mein Buch „Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats“ erschienen


 Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrat

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

Leitlinien für nachhaltiges Erfolgsmanagement

Von Rudolf X. Ruter

2015, ca. 160 Seiten, fester Einband,

€ (D) 29,95,

ISBN 978-3-503-16562-9

Erich Schmidt Verlag – Edition Governance


 

Wie Sie Beirat oder Aufsichtsrat werden – So werden Sie Beirat oder Mitglied eines Aufsichtsrats

Wie Sie Beirat oder Aufsichtsrat werden- So werden Sie Beirat oder Mitglied eines Aufsichtsrats

Wie Sie Beirat oder Aufsichtsrat werden- So werden Sie Beirat oder Mitglied eines Aufsichtsrats

Wie Sie Beirat oder Aufsichtsrat werden- So werden Sie Beirat oder Mitglied eines Aufsichtsrats

Wie Sie Beirat oder Aufsichtsrat werden- So werden Sie Beirat oder Mitglied eines Aufsichtsrats

Wie Sie Beirat oder Aufsichtsrat werden- So werden Sie Beirat oder Mitglied eines Aufsichtsrats

Wie Sie Beirat oder Aufsichtsrat werden- So werden Sie Beirat oder Mitglied eines Aufsichtsrats

So werden Sie Beirat oder Mitglied eines Aufsichtsrats – Wie Sie Beirat oder Aufsichtsrat werden

So werden Sie Beirat oder Mitglied eines Aufsichtsrats- Wie Sie Beirat oder Aufsichtsrat werde

So werden Sie Beirat oder Mitglied eines Aufsichtsrats- Wie Sie Beirat oder Aufsichtsrat werde

So werden Sie Beirat oder Mitglied eines Aufsichtsrats- Wie Sie Beirat oder Aufsichtsrat werde

So werden Sie Beirat oder Mitglied eines Aufsichtsrats- Wie Sie Beirat oder Aufsichtsrat werde

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Ideales Weihnachtsgeschenk – Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrat

Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

 

 

 

Bald kommt Weihnachten und die Zeit des Schenkens und der Freude.

 

 

 

 

 

 

 

Ein ideales Geschenk für alle unternehmerischen Entscheidungsträger – insbesondere für Gesellschafter/Aktionäre/Eigentümer und Aufsichtsräte/Beiräte/Stiftungsräte sowie Vorstande/ Geschäftsführer/ Führungskräfte. Hier können Sie bestellen: http://www.esv.info/978-3-503-16562-9

oder bei AMAZON: http://www.amazon.de/Tugenden-eines-ehrbaren-Aufsichtsrats-Erfolgsmanagement/dp/3503165622/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1446291458&sr=8-1&keywords=rudolf+x+ruter

 

FARBIG in welchem AR sind wir hier

 

Lesen Sie hier das Vorwort:

Für die Mehrzahl der Führungskräfte und Verantwortungsträger in unserer Wirtschaft ist es selbstverständlich im täglichen Geschäftsleben Werte zu leben. Auch wenn aktuell immer öfter Medien eher das Bild vom gierigen, unsozialen und unanständigen Manager in ihren Schlagzeilen verbreiten. Sich als Führungskraft anständig zu verhalten, macht Sinn. Nur wenn sich alle Mitarbeiter, Führungskräfte, Vorstände, Aufsichtsräte / Beiräte und Eigentümer / Gesellschafter eines Unternehmens anständig gegenüber ihren Stakeholdern (nach innen und außen in alle Richtungen wie v. a. Kunden, Lieferanten, Geschäftspartnern, Öffentlichkeit) verhalten, wird das Unternehmen selbst langfristig wirtschaftlichen und nachhaltigen Erfolg haben. Klare Sinn- und Werte-Orientierung ist sowohl für alle Akteure als auch für das Unternehmen selbst als Fundament und Voraussetzung für ein nachhaltiges Erfolgsmanagement gefragt.

Dieser Band soll Leitplanken zur Chancen-Verbesserung für ein persönliches und nachhaltiges Erfolgsmanagement
aufzeigen und richtet sich nicht nur an Aktionäre / Eigentümer / Gesellschafter, Vorstände / Geschäftsführer,
Führungskräfte. Vor allem Aufsichtsräte / Beiräte / Stiftungsräte werden adressiert. Das eigene Verhalten und die eigene Haltung stehen im Vordergrund mit konkreten Hinweisen für das wirksame Einbinden und Sicherstellung einer nachhaltigen Unternehmensführung. Es handelt von dem eigenen Werte-Kanon und den persönlichen Vorstellungen unternehmerischen Handelns. Welches Vorbild will ich geben? Welche Werte will ich leben? Welche Sinn- und Werte-Orientierung benötigt ein erfolgreiches Unternehmen? Dieser Band ist weitgehend frei von rechtlichen Vorschriften wie Gesetzen, Verordnungen, Paragrafen und Rechtsprechungen. Er enthält auch keine mehr oder weniger wissenschaftlichen Führungslehren oder sonstige praxisnahe oder -ferne Theorien.

Dieser Band richtet sich an Jederfrau und Jedermann besonders als Mandatsträger in einem Aufsichtsgremium (als Aufsichtsrats-Vorsitzender, als Ausschuss-Vorsitzender und insbesondere als ›einfaches‹ Aufsichtsratsmitglied). Der Band appelliert an den einfachen, erfahrungsbezogenen Verstand des Menschen und fordert dessen natürliches Urteilsvermögen (gleich umgangssprachlich: ›gesunder Menschenverstand‹) heraus. Er soll den Leser selbst im Sinne eines nachhaltigen Erfolgsmanagement in seiner alltäglichen, ehrbaren Aufsichts- oder Beiratsarbeit unterstützen und ihm und seinem zu überwachenden und zu beratenden Unternehmen von Nutzen sein. ›Ehrbares Agieren‹, im Sinne von ethisch anständigem und gesellschaftlich verantwortlichem Handeln des Aufsichtsrats. Der Begriff ›Aufsichtsrat‹ wird in diesem Band synonym benutzt für alle Mitglieder eines überwachenden und beratenden Aufsichtsgremium (v. a. Aufsichtsrat,
Beirat und Stiftungsrat).

Gedankliche Grundlage sind tausend Jahre alte theologische und philosophische Erfahrungen und Erfolge, die im Wesentlichen auf zwei Grundprinzipien beruhen: Regeln und Tugenden als Verhaltensstandards und Leitplanken, die für alle gleichermaßen gelten. Anhand der sieben magischen Tugenden wird eine Sinn- und Werte-Orientierung sowohl für das Gremium als auch für jedes einzelne Mitglied eines Aufsichtsrats aufgezeigt. Auf Darstellungen von mehr oder weniger bekannten negativen Beispielen aus dem Bereich der unternehmerischen Todsünden eines Aufsichtsrats wurde bewusst verzichtet. Sollte der Leser sich dafür mehr interessieren, muss er auf andere Publikationen bzw. auf die täglichen Meldungen in den bekannten Medien zurückgreifen. Der Band versucht kurz und prägnant Leitplanken und Orientierungspunkte für den ehrbaren Aufsichtsrat und seiner Aufsichtsverantwortung aufzuzeigen. Leitplanken in Anlehnung historisch überlieferter, allseits bekannter, im Alltag aber nicht immer bewusst gelebter Tugenden – ohne philosophischen Diskurs, ohne Rangfolge, Gewichtung‚Wettkampf der Tugenden untereinander oder gar ›Tugend-Terror‹ auszulösen. Leitplanken ohne wissenschaftliche Begründung und Ableitung ihrer tatsächlichen Bedeutungen in unterschiedlichen privaten und unternehmerischen Lebenssituationen. Angereichert mit mehr oder weniger ernst zu nehmenden Weisheiten (insg. mehr als 60 Aphorismen, Sprüche, Zitate – siehe Namensregister von A – Z) soll dieser Band inspirieren und hoffentlich leicht und mit einem Schmunzeln lesbar sein. Beim ersten Mal genauso wie beim wiederholten Gebrauch sollen Gedanken stimuliert werden, die es einem Aufsichtsrat erleichtern, seine Ehrbarkeit zu leben, zu dokumentieren und durchzusetzen. Die Fundstellen und Quellen aller zitierten Namen und Zitate können direkt im Internet mit Hilfe der Suchfunktion nachgelesen werden. Auf weiterführende Literaturhinweise wurde aufgrund der bisher erschienenen, zahlreichen Publikationen und Schriften zum Thema verzichtet. Ausreichend weiteres ›Lesefutter‹ zur Vertiefung der eigenen Gedanken kann kostenlos der Homepage des Autors (www.ruter.de) entnommen werden. Der Band liefert keine Patentrezepte, keine endgültigen Wahrheiten oder gar Zauberformeln. Oder wie der deutsche Schriftsteller Joachim Ringelnatz (1883 – 1934) es formulierte: »Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich«. Der Band steht auch nicht in Konkurrenz oder gar im Verdrängungswettbewerb mit bestehenden und gerade noch fertig zu entwickelten neuen Managementtheorien und -systemen. Diversity-and-Inklusiveness-Gedanken und -Entwicklungen haben dergestalt Einzug gefunden als das mit dem Begriff ›Ehrbarer Aufsichtsrat‹ jederzeit und selbstverständlich auch die ›Ehrbare Aufsichtsrätin‹ gemeint ist.

Stuttgart, September 2015 Rudolf X. Ruter

 

Weitere Informationen finden Sie hier in den Verlags-Unterlagen Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats.

Über ein Feedback und Ihre persönliche Meinung zu meinem Buch und zu diesem Thema freue ich mich schon jetzt und hoffe auf Ihr e-mail an rudolf.x(at-ehrbarer-Aufsichtsrat-at)ruter.de. Gerne dürfen Sie auch die Kommentar-Funktion (siehe unten) benutzen.

Rudolf X Ruter

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Sehen wir uns am Dienstag, den 28.11.2017 in Friedrichshafen am Bodensee?

Sehen wir uns am Dienstag, den 28.11.2017 in Friedrichshafen am Bodensee?

 

1. Regionalkonferenz Bodenseekreis der Financial Experts Association e.V.


Wann: Dienstag, der 28. November 2017 ab 13:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr

Wo:

im ZF Forum, Löwentalerstr. 20, 88046 Friedrichshafen (Erdgeschoss im Raum Kino).

 

 

Die detaillierte Agenda entnehmen Sie bitte dem beigefügten persönlichen Einladungsschreiben – siehe pdf.Datei “ persönlichen Einladungsschreiben „.

 

Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung und schriftlicher Teilnahmebestätigung der Financial Experts Association e.V. möglich.

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AREX 2017 – 3. Aufsichtsrats-Gala am 16. November 2017 in Wien

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Sehen wir uns in Wien zur AREX 2017 – 3. Aufsichtsrats-Gala am 16. November 2017?

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Fordern Sie bitte bei Interesse das Programm direkt an bei BOARDSEARCH.

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Eine Teilnahme ist nur mit Einladung und Zusagebestätigung vorheriger möglich!

 

Vgl. auch AREX 2016

 

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Governance des Familienunternehmens

Governance des Familienunternehmens

 

Sehr empfehlenswert

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Hermut Kormann untersucht für den Kreis deutscher, nicht börsennotierter Familienunternehmen die Gestaltung der gesamten Governance, von der Family Governance auf der Ebene der Gesellschafter über Funktionen, die typischerweise von einem Beirat oder vergleichbaren Gremien wahrgenommen werden, bis hin zur Corporate Governance auf der Ebene der Geschäftsführung.

Siehe hier https://www.amazon.de/Governance-Familienunternehmens-Hermut-Kormann/dp/365818762X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1505567460&sr=8-1&keywords=governance+des+familienunternehmens

 

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12. FEA Regionalkonferenz Süd am 12.10.2017 in München

Sehen wir uns zur 12. FEA Regionalkonferenz Süd am 12.10.2017 in München ?

 

Ich würde mich freuen – sehen Sie hier das Programm Einladungsschreiben_12. FEA_Regionalkonferenz_SÜD_12.10.2017

 

bzw. melden Sie sich direkt an unter

http://financialexperts.eu/Mitgliedschaft/Veranstaltungen/ctl/Details/Mid/760/ItemID/1034?ContainerSrc=[S]Containers/fea_bs_2015/noTitle

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KGST – 18. September 2017 in Kassel

 Geschäftsführung und Aufsichtsrat – Die wesentlichen Erfolgsfaktoren für kommunale Beteiligungen

Sehen wir uns am Montag, den 18. September in Kassel zum KGST Forum 2017

(siehe Programm unter

https://www.kgst.de/documents/20181/394243/KGSt_Besucherbroschuere_2017.pdf/2178eba4-4081-aca1-7560-0b76ece75966)

 

Mein Vortrag beginnt anlässlich des KGST Forum 2017 um 14 Uhr – siehe hier

https://www.kgst.de/forumsdaten?eventId=153

 

bzw. hier als pdf.Datei 2017-08-07 final KGST 2017-09-18 Workshop 2.8 Geschäftsführtung und Aufsichtsrat

 

 

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Der Fisch glänzt vom Kopf

 

 

 

Lesen Sie mein Interview in der Edition Green, Nummer 20 vom Mai 2017, im Magazin DER BÖRSIANER auf den Seiten 44 bis 46 (siehe pdf.Datei  Der_Börsianer Ausgabe Green Nummer 20 Mai 2017 Der Fisch glänzt vom Kopf (2017-05-31) oder https://issuu.com/wfm-db/docs/derboersianer_e-paper_20.ausgabe ).

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Vorlesung: Professionelle Aufsichtsrats- und Gremientätigkeit in Krems am 26.1.2018

Holzstempel auf Dokument: Aufsichtsrat

Sehen wir uns am 26. Januar 2018 in Krems?

Professionelle Aufsichtsrats- und Gremientätigkeit

Nehmen Sie auch am Certified Programm der Donau Universität Krems teil zum Thema

Professionelle Aufsichtsrats- und Gremientätigkeit ?

(siehe Infoblatt unter http://www.donau-uni.ac.at/imperia/md/content/studium/euro/eur/aufsichtsrat__cp/e-folder.pdf)

 

Sehen wir uns am Donnerstag, den 25. Januar 2018 in Krems zu meinem dreistündigen Vortrag

Ethische Aspekte der Aufsichtsratstätigkeit ? (sehen Sie auch den Auszug aus dem Vorlesungsverzeichnis unter http://www.donau-uni.ac.at/imperia/md/content/studium/euro/eur/aufsichtsrat__cp/vorlesungsprogramm.pdf)

Ich würde mich sehr freuen.

 

Das Bild des Aufsichtsrates (und sonstiger Gremien) hat sich in den vergangenen Jahren radikal verändert. Im Fokus professioneller Tätigkeit steht heutzutage weit mehr das Rat-Geben vor dem Aufsicht-Führen. Eine Vielzahl von Studien weist nach, dass gut ausgebildete, unabhängige und motivierte Gremienmitglieder zu einer besseren Unternehmensperformance erheblich beitragen. Ein breit aufgestelltes Team, in dem jedes Mitglied seine unterschiedlichen Fähigkeiten ergänzend einbringt, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Gleichzeitig sind die Anforderungen und Haftungsbestimmungen in den letzten Jahren verschärft worden, was nicht nur eine hohe Qualifikation, sondern auch ein neues Anforderungsprofil für den Aufsichtsrat verlangt.
Das Certified Program trägt dem Rechnung und bildet anders als herkömmliche Aufsichtsrats-Kurse nicht nur in den essentiellen rechtlichen Grundlagen aus, sonder behandelt auch auf hohem akademischen Niveau die für Aufsichtsorgane wesentliche Bereiche der Betriebs-,Finanz- und Personalwirtschaft und legt einen weiteren Fokus auf die – nach den Skandalen der vergangenen Zeit immer wichtiger werdenden – ethischen Grundsätze erfolgreicher Unternehmensführung.

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Besetzungs-Chaos bei Aufsichtsräten


 

 

 

 

Manche finden keine geeigneten Leute. Andere meinen, dass die Besetzung von Aufsichtsräten keine Hexerei ist. Aber wer hat recht? Wie haben sich die Anforderungen verändert? Und was haben Investoren von der steigenden Professionalisierung der Kontrollorgane?

Lesen Sie meine Zitate in dem Text von Robert Winter in der 19. Ausgabe DER BÖRSIANER 2. Quartal 2017 auf den Seiten 46 und 47

 

oder in der folgenden pdf.Datei Interview Börsianer 2. Quartal 2017 Artikel_Aufsichtsräte_WInter

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Vielen kann man vom Aufsichtsrat „nur ganz massiv abraten“

Vielen kann man vom Aufsichtsrat „nur ganz massiv abraten“

Lesen Sie mein aktuelles Interview mit Mag. Benedikt Kommenda, Chef vom Dienst und Leiter des Rechtspanoramas in der „Presse“, in der Ausgabe 2 / 2017 Aufsichtsrat aktuell, der Fachinformation für die verantwortungsvolle und Beratungen von Unternehmen und Stiftungen aus dem Linde Verlag in Österreich, in folgender

 

pdf.datei………………….

Vielen kann man vom Aufsichtsrat „nur ganz massiv abraten“

 

 

 

 

 

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Haben Sie auch Angst vor Aufsichtsrätinnen?

Haben Sie auch Angst vor Aufsichtsrätinnen?

Vgl. Sie Seite 5 unter https://epaper.kurier.at/issue.act?mutationShortcut=kujob&issueDate=20170401&issueId=87068&s=905.4591282023105

 

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ZU Friedrichshafen am 25. April 2017

Sehen wir uns am 25. April 2017 um 11 Uhr an der ZU Friedrichshafen?

 

Ich würde mich freuen.

 

ZU Friedrichshafen – Hauptcampus Fallenbrummen, Raum 2.09 zu meinem Gastvortrag „Tugenden einer ehrbaren Führungskraft“ ? – https://www.zu.de/veranstaltungen/2017/gastvortrag-tugenden-fuehrungskraft-rudolf-ruter-25.04.2017.php

Anbei mein Vortrag in pdf.Version 2017-04-25 Gastvortrag ZU Friedrichshafen – Tugenden einer ehrbaren Führungskraft

 

 

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Volkswagen und seine Ehre – Ein Interview –

Es ist besser Geld zu verlieren, als den Charakter

 

Lesen Sie mein aktuelles Interview zu Volkswagen und seiner Ehre auf den Seiten 55 ff der Zeitschrift ZRFC 2/17

 

Die Fachzeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) unterstützt Unternehmen dabei, sich durch wirkungsvolles Compliance-Management nachhaltig vor dolosen und wirtschaftskriminellen Handlungen zu schützen.

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FINANCE-TV – Was Finanzexperten im Aufsichtsrat mitbringen…

 

Was Finanzexperten im Aufsichtsrat mitbringen…

 

Sehen Sie mehr in meinem Beitrag am 15. März 2017 in FINANCE-TV:
Die Zeiten, in denen der Aufsichtsrat oder Beirat eines Unternehmens mit Bekannten aus dem Kreis von „Family, Friends and Fools“ bestückt wurde, sind lange vorbei. Heute ist Finanzexpertise mehr als dringend gefordert. „Es zählt auch die kaufmännische Grundausbildung. In der Praxis wird dies aber nicht reichen“, sagt Rudolf X. Ruter.

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Welche persönlichen Eigenschaften neben der fachlichen Eignung gefragt sind und wie geeignete Experten und Unternehmen zusammenfinden können, verrät Ruter im Talk bei FINANCE-TV.

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Gedanken zum Wochenende – Entschleunigung

Gedanken zum Wochenende – Entschleunigung

In der angebrochenen Fastenzeit mit all den Entsagungen und Entbehrungen zur Vorbereitung der Buße und Einstimmung auf das Osterfest sollten wir versuchen, uns auch selbst etwas zu entschleunigen. „Es gibt mehr im Leben zu tun, als dessen Lauf zu beschleunigen“, wusste schon Mahatma Gandhi, (1869 – 1948).

Wir sollten uns fragen, ob unsere aktuellen Verhaltenskriterien wirklich die richtigen sind? Sollten wir z.B. „Größer“ (z.B. Great Again), „Schneller“ (z.B. Digitalisierung), „Maßloser“ (z.B. Globalisierung) und „Polemischer“ (z.B. alternative Fakten) nicht ersetzen durch

  • Intelligenter im Denken
  • Ehrlicher im Sprechen
  • Qualitativer im Handeln
  • und Anständiger im Sein?

Einfach langsamer und entschleunigender unseren Lebensalltag gestalten! Achtsamer und aufmerksamer mit uns selbst umgehen! Nicht immer und überall via Telefon, E-mail, SMS etc. erreichbar sein. „Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge“ wusste schon Wilhelm Busch (1832 – 1908), deutscher Dichter und Zeichner.

 

Warum denken wir immer, als Gewinner gilt prinzipiell nur der Schnellste, der als Erster das Ziel, neue Märkte und Kunden erreicht. Mit fragwürdigen Produkten (z.B. „Sollbruchstellen“) und intransparenter Preisgestaltung (z.B. „Tarifdschungel“). Warum sehen wir oft „den Ehrlichen“ als schwach und dumm an und „den Lügner“ verehren und tragen wir auf Händen?  Die letzten Wirtschafts- und Finanzkrisen haben deutlich gezeigt, das „Größer“, „Schneller“, und „Maßloser“ nicht unbedingt mit einer besseren Unternehmensstrategie gleichzusetzen ist. Dass fehlender Anstand verheerende Folgen hat!

 

Wer sein Handeln entschleunigt und seine Produkte mit mehr Intelligenz, Qualität und Nachhaltigkeit anreichert, sichert mittel- bis langfristig seinen Erfolg und Ansehen beim Kunden. Schnelles Wachstum ist nicht alles. Ohne Ehrlichkeit als Grundvoraussetzung kann keine Ethik und Moral entstehen. Ohne Ehrlichkeit ist eine Werte-Orientierung und Anstand nicht möglich. Leider vergessen wir gelegentlich die Tugend der Ehrlichkeit und der Rechtschaffenheit. Der eine mehr. Der andere weniger. Der eine absichtlich und der andere unbewusst. Aber wir können es ändern! „Keine Zeit ist so erbärmlich, dass man nicht wieder ehrlich werden könnte“ erkannte schon der englische Dramatiker William Shakespeare (1564 – 1616).

 

Entschleunigung heißt nicht nur Reduzierung der Geschwindigkeit, sie setzt beim Suffizienzprinzip an, einer neuen Form der Bedürfnisbefriedigung und Genügsamkeit. Das Konsumverhalten, der ganze Lebensstil einer Gesellschaft muss sich ändern, um den Prozess einer nachhaltigen und anständigen Entwicklung in Gang zu setzen. Jeder einzelne entscheidet dabei die Geschwindigkeit aktiv mit.

 

Entschleunigung und Ehrlichkeit ist etwas für starke und mutige Menschen. Schwache Menschen wählen die nutzlose Raserei und die Lüge.

Lesen Sie auch Wachstum ist nicht alles.

 

Wachstum ist nicht alles

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So wird EHRBAR buchstabiert

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Forum Aufsichtsrat – Wien – Ist Anstand im Wirtschaftsleben eine nostalgische Illusion oder Realität?

In der Veranstaltung am 15. März 2017 in Wien habe ich im Forum Aufsichtsrat gesprochen über

 

“Ist Anstand im Wirtschaftsleben eine nostalgische Illusion oder Realität?“

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Details über die Veranstaltung einschließlich Teilnehmer und Bildergalerie finden Sie hier http://www.boardsearch.at/de/veranstaltungen/

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Presseberichte lesen Sie hier https://www.leadersnet.at/biz-talks/25514,ist-anstand-im-wirtschaftsleben-eine-nostalgische-illusion.html

 

 

 

 

 

 

 

Hier finden Sie die ursprüngliche : Einladung_AR Forum_15032017

 

 

 

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Gedanken zum Wochenende – Wo denken Sie hin?

Wo denken Sie hin ?
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„Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann“ erinnerte uns schon Francis Picabia (1879 – 1953), französischer Schriftsteller. In welche Richtung denken wir also?

Denken muss auf alle Fälle automatisch sein. Auch in unserer derzeitigen post-faktischen Zeit mit alternativen Realitäten. Automatisch, wie beim Autofahren. Was ist meine Blickrichtung? Wo schaue ich hin? Wenn ich immer nur nach hinten schaue, wird es vorne bald krachen. Also ist es zielführender, ich schaue automatisch immer zuerst nach vorne. Mein Ziel vor Augen.

So sollte es auch beim Denken sein. Die Windschutzscheibe ist in der Regel auch größer als der Rückspiegel.

Nach vorne denken. Wo noch alles gedacht werden kann. Auch das bisher Ungedachte. Weniger nach hinten denken. Weniger Nachdenken. Man kann die Vergangenheit nicht mehr verändern. Beim „Nach“-Denken ist meist schon eine Situation oder Problem eingetreten und für eine optimale und gute Lösung ist es meist zu spät. „Danach“ erlaubt oft kein Agieren mehr, sondern nur noch ein Re-Agieren. Es ist passiert und „danach“ kann in der Regel nichts mehr korrigiert werden

Aber man kann seine Zukunft „erdenken“, gestalten und erfinden. Oder wie es Joseph Beuys (1921 – 1986), deutscher Aktionskünstler; sagte:  „Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen“.

Nachdenken macht in der Regel auch noch unglücklich. Beim Vordenken kommen viel eher Glücksgefühle auf.

„ Auch Aufsichtsräte sollten weniger nachdenken“

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Familienunternehmen Überlingen

Stuttgarter Zeitung von heute – STZ 2016-11-25 Seite 27

http://swmh-epaper.s4p-iapps.com/webreader/start.php?w=1280&t=fed21e29e3d20e3d9f5021c95c5ed7d9&c=stz

 

 

2016-11-25 Überlingen und Zitate

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht alles, was legal ist, ist auch legitim

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Aufsichtsrat mit erweiterter Realität

AR_logoAufsichtsrat mit erweiterter Realität

Anstatt „AR oder AR“ lieber „AR mit AR“

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„AR“ für „Aufsichtsrat“

Definition von Inhalten bzw. Bedeutung von Worten ist für eine zielgerichtete und effiziente Kommunikation unabdingbar. Erst recht bei Abkürzungen. Oft benutzen wir z.B. die Abkürzung „AR“ für „Aufsichtsrat“.

„AR“ für „Augmented Reality“

In letzter Zeit versucht sich bei der gleichen Abkürzung ein anderer Inhalt durchzusetzen: „AR“ für „Augmented Reality“ – der sogenannten erweiterten Realität bzw. computergestützten Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Bei der Augmented Reality wird die Realität durch Zusatzinformationen erweitert, wobei zwischen der Wahrnehmung und den Zusatzinformationen eine Echtzeit-Interaktion besteht.

Kinder kennen es z.B. vom Smartphone-Spiel „POKEMON GO“ und Erwachsene evtl. von ihrem letzten Museums- oder Ausstellungsbesuch. Oder vom Sport: Bei Fußballübertragungen etwa wird eine digitale Abseitslinie ins Spielfeld projiziert, die sich mit den Spielern bewegt und somit leichter und deutlicher eine strafbares Nichteinhalten der Spielregeln verdeutlicht.

Vermeidung von strafbaren Nichteinhalten

Auch Aufsichtsräte sind gut beraten ihre Realität um Zusatzinformationen wie Leitplanken und Anstandslinien zu erweitern, um diese Sinn- und Werte-Orientierung in der Zusammenarbeit mit dem Vorstand einzubringen und umzusetzen. So kann von Anfang an strafbares Nichteinhalten von geschäftlichen und gesellschaftlichen Regeln vermieden werden. Eine Rückbesinnung auf bewährte ethische Werte bzw. der Glaube und das Vertrauen an den Vorstand bzgl. der automatischen Einhaltung dieser Werte reicht nicht immer.

 
Risikoreduzierung

Wir werden weiterhin beiden Abkürzungen „AR“ für Aufsichtsrat und „AR“ für Augmented Reality begegnen. Für den erfolgreichen Aufsichtsrat aber gilt: AR mit AR (Aufsichtsrat mit erweiterter Realität). Versehen mit den entsprechenden Leitplanken und Anstandslinien wird der Aufsichtsrat somit ein Reputationsrisiko und ein oft damit einhergehendes materielles Risiko besser vorhersehen können und so Schaden für das Unternehmen abwenden. Und das hat nichts mit zukünftiger Digitalisierung zu tun.
Anstatt „AR oder AR“ lieber „AR mit AR“

„Vor“-Denken statt Nachdenken ist die Devise. Dazu braucht es selbst in unserer digitalisierten Welt keine 3 D Brille. Aufsichtsräte haben, da sie nicht in operativer Verantwortung stehen, dafür auch genügend Zeit und Ruhe; Zeit und Ruhe anstehende komplexe Situationen und Probleme intensiv „zu Überdenken“.

Ehrbare Aufsichtsräte sollten das „Vor“-Denken bevorzugen und weniger „Nach“-Denken.

Beim „Nach“-Denken ist meist schon eine Situation oder Problem eingetreten und für eine optimale und gute Lösung ist es meist zu spät. „Danach“ erlaubt oft kein Agieren mehr, sondern nur noch ein Re-Agieren. Es ist passiert und „danach“ kann in der Regel nichts mehr korrigiert werden. Ehrbare Aufsichtsräte zeichnen sich u.a. dadurch aus, in einem Geschäftsmeeting bzw. Aufsichtsratssitzung aufgrund erweiterter Realitätswahrnehmung eher „vor“-zudenken als „nach“-zudenken. Auch wenn sie wissen, „auch Vordenker müssen zuerst nachdenken“ (vgl. den Schweizer Journalist Walter Ludin (*1945)).

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Persönlichkeit macht alles sichtbar

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Deine Unabhängigkeit macht Dich mutig;

Deine Erfolge machen Dich bescheiden;

Dein Wissen macht Dich weise;

Dein Verantwortungsbewusstsein akzeptiert Deine persönliche Haftung;

Dein Charakter gibt Anderen Vertrauen;

Deine Erfahrung gibt Dir Hoffnung;

Deine Wertschätzung zeigt Deinen Respekt anderen gegenüber;

 

Deine Persönlichkeit macht all diese, Deine gelebten Tugenden oder Todsünden sichtbar.

Gedanken aus meinem Buch

Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrat

Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrat

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Ehrbare Aufsichtsräte sollten weniger „Nachdenken“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ehrbare Aufsichtsräte sollten weniger „Nachdenken“

Ehrbare Aufsichtsräte sind Unternehmer! Was sonst ? Nur Unternehmer können Unternehmer überwachen und beraten. Und wie die „großen“ Unternehmer vor ihnen denken sie, was vorher noch niemand gedacht hat. Sie haben, da sie nicht in operativer Verantwortung stehen, dafür auch genügend Zeit und Ruhe; Zeit und Ruhe anstehende komplexe Situationen und Probleme intensiv „zu Überdenken“.

Ehrbare Aufsichtsräte sollten das „Vor“-Denken bevorzugen und weniger „Nach“-Denken.

Beim „Nach“-Denken ist meist schon eine Situation oder Problem eingetreten und für eine optimale und gute Lösung ist es meist zu spät. „Danach“ erlaubt oft kein Agieren mehr, sondern nur noch ein Re-Agieren. Es ist passiert und „danach“ kann in der Regel nichts mehr korrigiert werden.

Ehrbare Aufsichtsräte zeichnen sich u.a. dadurch aus, in einem Geschäftsmeeting bzw. Aufsichtsratssitzung eher „vor“-zudenken als „nach“-zudenken. Ehrbare Aufsichsräte wollen die Zukunft erfolgreich gestalten und nicht die Vergangenheit verwalten. Auch wenn sie wissen, „auch Vordenker müssen zuerst nachdenken“ (vgl. den Schweizer Journalist Walter Ludin (*1945)).
Gedankensplitter aus meinem Buch Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrat

 

 

Oder wie es Udo Lindenberg in einem seiner eigenen Bilder knapp formuliert:

 

Andere Denken nach – wir denken vor

 

 

 

 

 

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Skandale über Skandale – Der ehrbare Aufsichtsrat als Ausweg?

Skandale über Skandale – Der ehrbare Aufsichtsrat als Ausweg?

Kommen Sie auch zu meinem Vortrag am Donnerstag, den 13. Oktober 2016 um 17:30 Uhr in der Aula der HFT Stuttgart?

 

 

Bitte melden Sie sich direkt an bei Michael.Kalff@hft-stuttgart.de

 2016-09-21 003

 

 

 

 

 

 

 

.Meinen Vortrag finden Sie hier als pdf.Datei 2016-10-13 Vortrag HFT Stuttgart – Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats – ein Maerchen

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2016-06-01 001

 

 

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Hüter der CSR und Nachhaltigkeit

Was bedeutet die CSR-Umsetzungs-Richtlinie für Aufsichtsräte?

Lesen Sie meinen Kommentar im CSR MAGAZIN, Heft 22 Ausgabe 02/2016 vom Juli 2016, auf den Seiten 8 und 9

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http://csr-news.net/main/about/bestellung-csr-magazin/
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bzw. hier als pdf.Datei:……….   CSR MAGAZIN, Heft 22 Ausgabe 02_2016 vom Juli 2016, Seite 8 und Seite 9
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Ein ehrbarer Aufsichtsrat muss durch ein aktives (Nach-) Fragen sicherstellen, dass er die wesentlichen ethischen Leitplanken und Werte-Vorstellungen seines Unternehmens kennt und akzeptiert. So kann er ‚in Augenhöhe’ mit den Führungskräften und den Aktionären / Eigentümern / Gesellschaftern die wesentlichen Entscheidungen und deren Auswirkungen diskutieren, nachvollziehen, selbstständig beurteilen, mitentscheiden und mitverantworten. So kann er sich als Sparringspartner des Vorstands intensiv mit der Geschäftsstrategie und der Nachhaltigkeit des Unternehmens auseinandersetzen. Nur dann kann er seinen persönlichen Prüfungs- und Berichtspflichten gem. §§ 170, 171 AktG nachkommen.

 

CSR Magazin

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Internet Fernsehen für Aufsichtsräte und Beiräte – Director’s Channel

2016-06-01 001

 

 

 

 

 

Hier mein Video zum Thema ETHIK in der Wirtschaft

 

http://directorschannel.tv/dcMedia/detail/key/c9e20a4d7e35702ced78e729fb362c31/type/video/title/Ethik-in-der-Wirtschaft-Rudolf-Ruter-zur-aktuellen-Lage-303902

Directors Channel - 2014-11-18_DC-logo_546b3e11dd1dd

Kenne Sie das Internet Fernsehen  für Aufsichtsräte und Beiräte:: http://www.directorschannel.tv/ !

 

Machen auch Sie mit. Hier meine aktuellen Beiträge zum Thema Grundsätze nachhaltiger Unternehmensführung und

Wertesystem & Risiko: http://www.directorschannel.tv/dcMedia/detail/key/e85f023936a96cbb55b10b1eae135598/type/video/title/Grundsaetze-nachhaltiger-Unternehmensfuehrung
Transparenz: http://www.directorschannel.tv/dcMedia/detail/key/c36ddc247dfc884a0de49aa39250a117/type/video/title/Nachhaltige-Unternehmensfuehrung-Transparenz
Grundsätze: http://www.directorschannel.tv/dcMedia/detail/key/adfd9c8b8c4eed5760d63219b1ebf3b2/type/video/title/Nachhaltige-Unternehmensfuehrung-Grundsaetze

 

oder meinen Beitrag zum Thema  Goldene Regel für Aufsichtsräte unter http://www.directorschannel.tv/weisenrat 

DC

 

 

 

 

 

 

Der kostenfreie Special Interest TV Sender Director`s Channel bietet ein breit gefächertes Inhaltsspektrum zur erfolgreichen Aufsichtsratsarbeit;

Wann immer und wo auch immer Sie die audiovisuell aufbereiteten, nach öffentlich – rechtlichen Standards erstellten   Informationen abrufen wollen – http://www.directorschannel.tv/ ist optimiert für mobile Endgeräte wie iPads etc.

Die gezeigten Informationen zeichnen sich sowohl durch ihre hohe wissenschaftliche Qualität als auch durch die zeitgemäße Präsentation mit unterschiedlichen Darstellungsformen aus. Einzeln abrufbare audiovisuelle Formate ermöglichen   Ihnen die  optimale, den individuellen Bedürfnissen angepasste, Informationsbeschaffung.

Zu sehen sind unter anderem Breaking News, aktuelle Kommentare, Expertenmeinungen sowie (noch teilweise)  visualisierte deutsche und österreichische Wissens – Datenbanken…. und täglich kommen neue Beiträge  dazu !

Die enge Kooperation mit Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und Spezialisten aus dem IT-Bereich, dem Risk Management oder D&O Versicherungen garantiert eine umfassende wissenschaftliche Expertise. Die bisherigen Partner von DIRECTOR’s CHANNEL sind führende Institutionen für Aufsichtsräte: AdAR in Deutschland, Financial Experts Association  (FEA) in Deutschland, INARA  in Österreich und sivg in der Schweiz.

Aufsichtsräten in D – A – CH , die zur ständigen Aus- und Weiterbildung verpflichtet sind, eröffnet sich mit DC eine Möglichkeit, dieser Verpflichtung auf zeitgemäße und effiziente  Art und Weise nachzukommen:

 

 

 

Schauen Sie mal rein >>>>>>>>>>< http://www.directorschannel.tv/

 

 

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Beiräte in mittelständischen Familienunternehmen

00 Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats - Beirat - mein Sohn - Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

von Dipl.-Ökonom Rudolf X. Ruter, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Stuttgart, und Professor Dr. Roderich C. Thümmel LL.M. (Harvard), Attorney at Law (New York), Honorarprofessor an der Universität Tübingen, Rechtsanwalt in Stuttgart 2009

PDF-DokumentBeiräte in mittelständischen Familienunternehmen (.pdf-Datei)

2., vollständig überarbeitete Auflage, 168 Seiten, € 42,–

ISBN 978-3-415-04013-7

Vorwort

Seit der Vorauflage hat die Bedeutung von Beiräten in mittelständischen Familienunternehmen weiter zugenommen. Beiräte spielen inzwischen eine Vorreiterrolle für die gute Aufsichtsratsarbeit in Unternehmen. Das Grundanliegen des Deutschen Corporate Governance Kodex, die Kontrolleffizienz in Aufsichtsgremien zu steigern, ist mit einem professionell besetzten Beirat schon seit jeher verwirklicht. Dies hängt sicher auch mit der in Beiratsgremien traditionell guten Gesprächskultur zusammen.

So war es Zeit, das Buch nach eineinhalb Jahrzehnten zu aktualisieren und zu ergänzen. Nach wie vor gilt: Erfolgreiche Beiräte haben Konjunktur. Gerade in mittelständischen Familienunternehmen besteht häufig der Wunsch nach einem Gremium, das Beratungs-, Überwachungs- und Ausgleichsfunktion in sich vereint. Dabei variieren die Motive der Beteiligten je nach deren individuellen Interessen. Der ursprüngliche Unternehmensgründer mag mit Hilfe eines Beirates die Nachfolgefrage regeln und seinen weiteren Einfluss auf die Geschicke des Unternehmens sichern wollen. Ein großer und mit dem täglichen Geschäft wenig vertrauter Gesellschafterkreis möchte vielleicht seine Verantwortung für die Kontrolle der Geschäftsleitung in die Hände eines fachkundigen und vertrauenswürdigen Beirates legen. In diesem Falle wird von dem Beirat auch häufig erwartet, dass er die auseinanderstrebenden Interessen der Gesellschafter bündelt. Einer möglicherweise noch unerfahrenen (Familien-) Geschäftsführung wiederum mag der Rat und die Rückendeckung eines Beirates wichtig sein.

Eine nachvollziehbare, verantwortungsvolle und nachhaltige Unternehmensführung gewinnt einen immer höheren gesellschaftlichen Stellenwert. Ein Beirat kann bei der Vermittlung einer solchen Unternehmensausrichtung eine wichtige Rolle spielen. Zugleich kann er zu einer Fokussierung von Entscheidungen der Gesellschafter und Geschäftsführer beitragen.

So groß die Erwartungen an einen Beirat generell sind, so wenig präzise Vorstellungen bestehen oft darüber, was ein Beirat in der konkreten Situation zu leisten vermag und wie seine Funktionsfähigkeit sichergestellt wird. Tatsächlich ist das herausragende Kennzeichen des Beirates seine Flexibilität und damit die Möglichkeit, eine für das Unternehmen maßgeschneiderte Beiratslösung zu schaffen. Die Kehrseite liegt darin, dass ein „Leitbild“ für das Unternehmensorgan Beirat nicht existiert und damit eine genaue Analyse der im Einzelfall an den Beirat gestellten Anforderungen sowie eine den festgestellten Bedürfnissen angepasste Gestaltung erforderlich ist. Darüber hinaus kommt der Persönlichkeitsstruktur und der fachlichen Kompetenz der Mitglieder des Beirates entscheidende Bedeutung für seine Funktionstauglichkeit zu.

Ziel des vorliegenden Buches ist es, das enorme Potenzial zu skizzieren, das in dem Unternehmensorgan Beirat steckt, sowie bei der Erarbeitung des konkreten Anforderungsprofils für den Beirat, bei der Rekrutierung geeigneter Persönlichkeiten und bei der Umsetzung der optimales Beiratslösung zu helfen. Dabei fließen betriebswirtschaftliche, organisatorische und rechtliche Überlegungen so ineinander, dass ein möglichst facettenreiches Bild entsteht. Das Buch ist in der zweiten Auflage auf den neusten Stand gebracht.

Die verschiedenen Kapitel des Buches wurden von dem jeweiligen Verfasser selbständig und in eigener Verantwortung gestaltet. Dies ändert nichts an der Gesamtverantwortung, die beide Verfasser für das Werk insgesamt übernehmen.

Beiräte in mittelständischen Familienunternehmen

Beiräte in mittelständischen Familienunternehmen

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Corporate Governance Consulting

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Ehrlichkeit als Orientierung und Lebensziel

Ehrlichkeit als Orientierung und Lebensziel

 

Es gibt zahlreiche Werte und Werte-Managementsysteme in Wissenschaft und in Praxis wie zum Beispiel Leistungswerte (wie z.B. Qualität, Nutzen, Innovationsorientierung), Kommunikationswerte (wie z.B. Verständigung, Achtung, Zugehörigkeit), Kooperationswerte (wie z.B. Konfliktfähigkeit, Teamgeist, Loyalität, Glaubwürdigkeit) oder moralische Werte (wie z.B. Anständigkeit, Ehrlichkeit, Integrität, Fairness). Die Frage aller Fragen lautet: „Welche Werte sind mir als ehrbare Führungskraft – privat und beruflich – am wichtigsten? Mit welchen eigenen Werte-Vorstellungen will ich unternehmerisch erfolgreich sein? Wie ist meine Einstellung z.B. zu Briefkastenfirmen, pro-aktiven Bilanzgestaltungen, Arbeitsplatzabbau, Korruption, Kartellabsprachen und modernen Steuersparmodellen? Wie finde ich Werte-orientierte Lösungen auf aktuelle Probleme z.B. der Digitalisierung und der Disruption? Welche eigene Haltung erlaubt mir eine eigene Perspektive und sichere Bewertung der Dinge? Tugenden können hier eine gute Orientierung sein und Leitplanken liefern für ein anständiges Handeln.

 

„Keine Zeit ist so erbärmlich, dass man nicht wieder ehrlich werden könnte“ wusste schon der englische Dramatiker William Shakespeare (1564 – 1616). Ohne Ehrlichkeit als Grundvoraussetzung kann keine Ethik und Moral entstehen. Ohne Ehrlichkeit ist eine Werte-Orientierung nicht möglich. Leider vergessen wir gelegentlich die Tugend der Ehrlichkeit und der Rechtschaffenheit. Der eine mehr. Der andere weniger. Der eine absichtlich und der andere unbewusst. „Rechtschaffenheit ist eine seltene Tugend, und der Mensch, der sie im höchsten Maß zu besitzen glaubt, hat sie oft am wenigsten.“ so Honoré de Balzac (1799-1850), französischer Philosoph.

Was ist nun Ehrlichkeit ?

Was antwortet ein Vater auf die Frage seines Kindes „Papa, was ist das: Ehrlichkeit?“

Eine etwas scherzhafte, aber in der Praxis oft anzutreffende Antwort lautet:

„Ich will es dir so erklären: Wenn du zwanzig Cents findest, dann lohnt es nicht, sie zur Polizei und ins Fundbüro zu tragen, die kannst du behalten. Wenn du tausend Euro findest, dann trag sie zur Polizei und ins Fundbüro. Man wird dich dann für ehrlich halten, und der Ruf der Ehrlichkeit – das ist wie Kapital ein großer Vermögenswert. Wenn du aber ein ganzes Kapital auf der Straße findest, dann brauchst du keinen Ruf der Ehrlichkeit mehr.“

00 Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats - Joseph Fouché - Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ehrlichkeit ist etwas für starke und mutige Menschen. Schwache Menschen wählen die Lüge.

 

Jeder hört lieber unehrliche Komplimente als ernüchternde Wahrheiten. Leider leben wir in einer Welt, wo von vielen „der Ehrliche“ als schwach und dumm angesehen wird und „der Lügner“ auf Händen getragen und verehrt wird. Fremden Dritten vertrauen wir oft zu schnell und grundlos.

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Wahrscheinlich auch deshalb, weil wir selbst anfällig sind für „schöne Worte“. Tröstende und beruhigende Lügen (comforting lies) hören wir lieber als unangenehme und lästige Wahrheiten (unpleasant truths). Auch wenn Thomas Mann (1875 – 1955), deutscher Schriftsteller, der Meinung war, dass „eine schmerzliche Wahrheit besser als eine Lüge ist“ so ist der Großteil der Menschen doch manchmal der Auffassung, dass „Wahre Lügen (true lies)“ das eigene Leben doch lebenswerter erscheinen lassen. Hier sollten wir uns stets alle an den chinesischen Philosophen Laotse (ca. 6. Jahrhundert v. Chr.) erinnern: „Wahre Worte sind nicht immer schön; aber schöne Worte sind auch nicht immer wahr“.

 

Ein ehrlicher Vater antwortet daher vielleicht auf die Frage seines Kindes „Papa, was ist das: Ehrlichkeit?“:

Ehrlichkeit ist eine Vision. Ehrlichkeit ist die Voraussetzung für Ehrbarkeit. Im wesentlichen in zwei Gebieten:

  • Ehrlichkeit im Reden,

was bedeutet, immer die Wahrheit zu sagen

  • und die Ehrlichkeit im Handeln,

was zum Beispiel bedeutet, andere nicht zu täuschen und zu betrügen.

Jeder Mensch braucht Moral und Anstand. Wie der Fisch das Wasser zum leben. Jeder Mensch hat Moral und Anstand und sucht es auch stets bei seinem Gegenüber. Der eine vielleicht weniger als der andere. Und der andere vielleicht dafür etwas mehr.

Der Mensch ist einzigartig und in seiner Ausprägung vielfältig. Der eine ist geprägt von einer nachhaltigen Unternehmensführung und der andere vom kurzfristigen Gier-Effekt und der Neigung, sich den Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft, in der er lebt, zu entziehen. Schon Franz von Sales (1567 – 1622), französischer Theologe, brachte es auf den Punkt: „Es gibt drei Arten von Gütern für den Menschen auf dieser Welt: das Nützliche, das Angenehme und das Ehrenhafte, und wir werden zu allem Unterfangen und zu allem Tun durch eines dieser drei Mittel angeregt:

  • entweder durch den Nutzen
  • oder durch das Vergnügen
  • oder durch die Ehrbarkeit.“

 

Liebes Kind, lass uns verstärkt gemeinsam eine Vision der Ehrbarkeit verfolgen. Die Ehrlichen werden die Unehrlichen übertrumpfen. Sei stets ehrlich und glaubwürdig und lass Dich nicht durch Bestechung von Deinem ehrbaren Weg abhalten. Erbaue Dir ein größtmögliches Vertrauen und eine überdurchschnittliche Reputation. Verweigere Dich der Verführung durch die „Unehrlichen“. Investiere in Dich und andere Menschen. Dann wirst Du ein reicher und vermögender Mensch. Die Zukunft wird Dir zeigen, dass Glaubwürdigkeit und Reputation die Währung unserer Zukunft sind. Ein Vermögenswert, den Du schnell und ohne Andere gewinnen und erwerben kannst. Ein Kapital, welches Du nicht zufällig „auf der Strasse“ finden musst. Dieser Wert wächst Dir automatisch durch das Anwenden und Vorleben Deiner Werte wie Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit zu.

 

Rudolf X. Ruter - Glaubwürdigkeit und Reputation - Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

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Ist Anstand im Wirtschaftsleben eine nostalgische Illusion oder Realität?

Ist Anstand  im Wirtschaftsleben eine nostalgische Illusion oder Realität?

Anstand kann man nicht erzwingen, Anstand muss man vorleben. Vgl. die motivierenden und stärkenden Gedanken im Haniel-Magazin, Ausgabe „Anstand“ (http://www.enkelfaehig.de). Anstand ist eine Tugend wie zum Beispiel Mut und Respekt. Nur die Anwendung von Tugenden und der Grundsatz der Selbstverständlichkeit ergeben eine anständige Führung.

Anständige Führung

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht nur Chefs brauchen Moral und Anstand.

 

Auch Eigentümer/Gesellschafter und alle Mitarbeiter brauchen Moral und Anstand. Jeder Mensch hat Moral und Anstand und sucht es auch bei seinem Gegenüber. Der eine vielleicht weniger als der andere. Und der andere vielleicht dafür etwas mehr.

 

Warum gibt es erfolgreiche und weniger erfolgreiche Unternehmen? Warum gibt es ehrbare und weniger ehrbare Kaufleute? Warum orientiert sich der eine Mensch eher nach den sieben Tugenden und der andere eher nach den sieben Todsünden?

 

Der Mensch ist einzigartig und in seiner Ausprägung vielfältig. Der eine ist geprägt von einer nachhaltigen Unternehmensführung und der andere vom kurzfristigen Gier-Effekt. Schon Franz von Sales (1567 – 1622), französischer Theologe, brachte es auf den Punkt: „Es gibt drei Arten von Gütern für den Menschen auf dieser Welt: das Nützliche, das Angenehme und das Ehrenhafte, und wir werden zu allem Unterfangen und zu allem Tun durch eines dieser drei Mittel angeregt:

  • entweder durch den Nutzen
  • oder durch das Vergnügen
  • oder durch die Ehrbarkeit.“

 

Wir sollten verstärkt gemeinsam eine Vision der Ehrbarkeit verfolgen. Ich bin der Überzeugung, dass wir mehr ehrenhafte Unternehmer und Unternehmungen haben als unehrenhafte. Es ist die Mehrheit, die erkannt hat, dass Glaubwürdigkeit und Reputation die Währung unserer Zukunft sind.

 

Rudolf X. Ruter - Glaubwürdigkeit und Reputation - Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

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Vision der Ehrbarkeit

Vision der Ehrbarkeit

„Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man sich sehnt, dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen.“

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(Erich Fromm * 23. März 1900 in Frankfurt am Main; † 18. März 1980 in Muralto, Schweiz, deutsch-US-amerikanischer Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe)

Fromm Erich

 

 

 

 

 

 

 

Rudolf X. Ruter - Vision der Ehrbarkeit - Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

 

 

 

 

 

 

 

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51 Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats - Rudolf X. Ruter - Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

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Sind Sie auch unbestechlich?

00 Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats - Joseph Fouché - Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

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Wir brauchen eine Vision der Ehrbarkeit.

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Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd

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Jeder fordert Ehrlichkeit ein, doch keiner verkraftet die Wahrheit.

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Manche glauben, dass Sie es einfacher im Leben haben, so bald Sie es gelernt haben, Ehrlichkeit vorzutäuschen.

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Ehrbare Aufsichtsräte befähigen andere, die Zukunft des Unternehmens erfolgreich zu gestalten

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The brand may change, the values won’t.

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