„Es genügt nicht, sich keine Gedanken zu machen, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.“
Karl Kraus (* 28. April 1874 in Jičín, Böhmen; † 12. Juni 1936 in Wien) war einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts. Er war Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker, Förderer junger Autoren, Sprach- und Kulturkritiker sowie vor allem ein scharfer Kritiker der Presse und des Hetzjournalismus oder, wie er selbst es ausdrückte, der Journaille.
Siehe auch einen anderen Gedanken von ihm: „Die Idee der Nachhaltigkeit ist gut, doch die…………….“
Was „Monika! am 3. Juli geschrieben hat, das stimmt meines Wissens – bis auf ein Satzzeichen vielleicht.
Es genügt nicht keinen Gedanken zu haben: man muß ihn auch
ausdrücken können.“ (Fackel 697, Seite 60).
https://misik.at/2007/11/was_kraus_wirklich_sagte/
Eine Korrektur wäre daher angebracht. Es sei denn, man ist ein Anhänger von: „Egal wie, es passt überall.“
Im Original heißt es: „Es genügt nicht, keinen Gedanken zu haben, man muss ihn auch ausdrücken können.“
Als hätte er es für die Bundesregierung 2023 gesagt. Egal wie, es passt überall.
Ich habe es gerade umformuliert gehört zu: „Es nützt nichts, keine klaren Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie aussprechen zu können. (auf YouTube Dieter Hallervorden)
Danke, es passt vielerorts! 11/2023