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Gedanken zum Wochenende – Wo denken Sie hin?

Wo denken Sie hin ?
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„Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann“ erinnerte uns schon Francis Picabia (1879 – 1953), französischer Schriftsteller. In welche Richtung denken wir also?

Denken muss auf alle Fälle automatisch sein. Auch in unserer derzeitigen post-faktischen Zeit mit alternativen Realitäten. Automatisch, wie beim Autofahren. Was ist meine Blickrichtung? Wo schaue ich hin? Wenn ich immer nur nach hinten schaue, wird es vorne bald krachen. Also ist es zielführender, ich schaue automatisch immer zuerst nach vorne. Mein Ziel vor Augen.

So sollte es auch beim Denken sein. Die Windschutzscheibe ist in der Regel auch größer als der Rückspiegel.

Nach vorne denken. Wo noch alles gedacht werden kann. Auch das bisher Ungedachte. Weniger nach hinten denken. Weniger Nachdenken. Man kann die Vergangenheit nicht mehr verändern. Beim „Nach“-Denken ist meist schon eine Situation oder Problem eingetreten und für eine optimale und gute Lösung ist es meist zu spät. „Danach“ erlaubt oft kein Agieren mehr, sondern nur noch ein Re-Agieren. Es ist passiert und „danach“ kann in der Regel nichts mehr korrigiert werden

Aber man kann seine Zukunft „erdenken“, gestalten und erfinden. Oder wie es Joseph Beuys (1921 – 1986), deutscher Aktionskünstler; sagte:  „Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen“.

Nachdenken macht in der Regel auch noch unglücklich. Beim Vordenken kommen viel eher Glücksgefühle auf.

„ Auch Aufsichtsräte sollten weniger nachdenken“

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