Schlagwort: Corona

Zeit zum Ausruhen

 

Liebe Menschlein, gebt fein acht –

ich habe Euch etwas mitgebracht.

 

Kein Silber, Gold oder sonst’gen Tant,

nur Zeit für Euch – aus meiner Hand.

 

Ja Zeit – um einmal auszuruhn

und Zeit – um eigenes zu tun;

 

viel Zeit – um Neuland zu betreten

und Zeit – die Allerliebsten anzubeten;

 

natürlich Zeit – zum Träumen und zum Denken

und viel Zeit – um Zeit an andere zu Verschenken;

 

am Ende Zeit – dass sich was dreht

und Corona endlich geht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hier noch ICH BIN DIE ZEIT von Erich Kästner:

gesprochen von Fritz Stavenhagen unter https://www.deutschelyrik.de/ich-bin-die-zeit.html

Mein Reich ist klein und unabschreitbar weit.
Ich bin die Zeit.
Ich bin die Zeit, die schleicht und eilt,
die Wunden schlägt und Wunden heilt.
Hab weder Herz noch Augenlicht.
Ich kenn die Gut‘ und Bösen nicht.
Ich trenn die Gut‘ und Bösen nicht.
Ich hasse keinen, keiner tut mir leid.
Ich bin die Zeit.

Da ist nur eins, – das sei euch anvertraut:
Ihr seid zu laut!
Ich höre die Sekunden nicht,
Ich hör‘ den Schritt der Stunden nicht.
Ich hör‘ euch beten, fluchen schrei’n,
Ich höre Schüsse zwischendrein;
Ich hör‘ nur Euch, nur Euch allein …
Gebt acht, ihr Menschen, was ich sagen will:
Seid endlich still!

Ihr seid ein Stäubchen am Gewand der Zeit, –
Lasst euren Streit!
Klein wie ein Punkt ist der Planet,
Der sich samt euch im Weltall dreht.
Mikroben pflegen nicht zu schrei’n.
Und wollt ihr schon nicht weise sein,
Könnt ihr zumindest leise sein.
Schweigt vor dem Ticken der Unendlichkeit!
Hört auf die Zeit!

 

 

Corona und Führung

 

 

 

 

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zum Thema

Corona und Führung

Führung ist Kunst. Das zeigt sich besonders in Krisensituationen wie in der derzeitigen Corona-Pandemie. Einige Branchen kämpfen unverschuldet mit der schieren Existenz, anderen ist es gelungen eine Art „Überlebensmodus“ zu organisieren und mit wirksamen Aktionen auf die Probleme zu reagieren.

Einerseits kommen Unternehmen……………………

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„Du bist so jung wie Deine Zuversicht“

„Du bist so jung wie Deine Zuversicht -Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt, sie ist ein Geisteszustand.“

 

Mit diesen Worten von  Albert Schweitzer (1875 – 1965) wünsche ich zum Geburtstag von Herzen alles Gute, Gesundheit und vor allem Zuversicht in diesen außergewöhnlichen Zeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ist komplette Text „Du bist so jung wie Deine Zuversicht“ von Albert Schweitzer (1875 – 1965)

Du bist so jung wie Deine Zuversicht –

Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt,

sie ist ein Geisteszustand.

 

Sie ist Schwung des Willens,

Regsamkeit der Phantasie, Stärke der Gefühle,

Sieg des Mutes über die Feigheit,

Triumph der Abenteuerlust über die Trägheit.

 

Niemand wird alt, weil er eine Anzahl Jahre

hinter sich gebracht hat. Man wird nur alt,

wenn man seinen Idealen Lebewohl sagt.

Mit den Jahren runzelt die Haut,

mit dem Verzicht auf Begeisterung

aber runzelt die Seele.

 

Sorgen, Zweifel, Mangel an Selbstvertrauen,

Angst und Hoffnungslosigkeit,

das sind die langen, langen Jahre,

die das Haupt zur Erde ziehen

und den aufrechten Geist in den Staub beugen.

 

Ob siebzig oder siebzehn,

im Herzen eines jeden Menschen wohnt

die Sehnsucht nach dem Wunderbaren,

das erhebende Staunen beim Anblick

der ewigen Sterne und der ewigen Gedanken

und Dinge, das furchtbare Wagnis,

die unersättliche kindliche Spannung,

was der nächste Tag wohl bringen möge,

die ausgelassene Freude und Lebenslust.

 

Du bist so jung wie Deine Zuversicht,

so alt wie Deine Zweifel,

so jung wie Deine Hoffnung,

so alt wie Deine Verzagtheit.

Solange die Botschaft der Schönheit,

Freude und Größe der Welt,

des Menschen und des Unendlichen,

Dein Herz erreichen, solange bist Du jung.

 

Erst wenn die Flügel nach unten hängen

und Dein Herz vom Schnee des Pessimismus

und vom Eis des Zynismus bedeckt ist,

dann erst bist Du wahrhaft alt geworden.

 

(Albert Schweitzer 1875 – 1965)

 

 

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