Kategorie: Veröffentlichungen (Seite 1 von 27)

one.visionary.board – Aufsichtsrat-Livestream/Podcast-Talks

Lernen Sie bei one.visionary.board jeden Monat eine neue hochkarätige Führungspersönlichkeit aus dem Bereich Beirat / Aufsichtsrat kennen!
In unserem monatlichen Online-Talk-Format „one.visionary.board“ lädt Nicolaus von Heyden-Linden, Director bei division one, gemeinsam mit Rudolf X. Ruter, ein Mal im Monat hochkarätige Führungspersönlichkeiten aus dem Bereich „Beirat und Aufsichtsrat“ zum Gespräch ein.
Seien Sie live per Teams dabei und stellen Sie Ihre Fragen direkt im Chat – wir freuen uns auf Sie!

Die bisherigen Themen waren

  • Wie wichtig ist ein Aufsichtsrat / Beirat für ein Unternehmen
  • Corporate Governance im Wandel und in der Zukunft
  • Mehr Personalkompetenz im Aufsichtsrat

 

Schauen Sie sich die bisherigen Livestream/Podcast-Talks im Video nochmals an

01/2022 – 15. Februar 2022                        Günther H. Oettinger

https://youtu.be/HlZMcCKGMHI

02/2022 – 29. März 2022                              Daniela Weber-Rey

https://www.youtube.com/watch?v=oCpDZDDO6uo 

03/2022 – 26. April 2022                               Gabriele Sons

https://youtu.be/TRCxEESeBWA

04/2022 – 24. Mai 2022                                  Dr. Walter Döring

https://www.youtube.com/watch?v=4lQZu2mJqEY

05/2022 – 28. Juni 2022                               Christine Wolff

https://www.youtube.com/watch?v=VSu_kF_fxVQ

 

Bitte notieren Sie sich schon jetzt in Ihrem Kalender den nächsten Livestream/Podcast-Talk ein

am Dienstag, den 27. September 2022 um 18 Uhr

Anmeldungen schon jetzt an DIVISION ONE

 

 VdU virtuell – Wie werde ich Mitglied eines Aufsichtsrats? Wie werde ich Beirat?

Sie können die Veranstaltung vom 07. Juni 2022 “ VdU virtuellWie werde ich Mitglied eines Aufsichtsrats? Wie werde ich Beirat?“ nachträglich anschauen als Video (mp4.Datei mit über 300 MB), die Ihnen der VDU jederzeit gerne zusendet

(VDU Geschäftsstelle Nathalie Kiekeben  unter nathalie.kiekeben@vdu.de) bzw. als VdU Mitglied unter https://vduev.sharepoint.com/sites/ext/Freigegebene%20Dokumente/Forms/AllItems.aspx?id=%2Fsites%2Fext%2FFreigegebene%20Dokumente%2FVdU%20virtuell%2F2022%2F01%20Webinare%2F220607%5FWebinar%5F32%5FX%20Ruter%2FVdU%20virtuell%20mit%20Rudolf%20X%20Ruter%5F%20Wie%20werde%20ich%20Mitglied%20eines%20Aufsichtsrats%5F%20Wie%20werde%20ich%20Beirat%5F%2D20220607%5F155933%2DBesprechungsaufzeichnung%5FTrim%2Emp4&parent=%2Fsites%2Fext%2FFreigegebene%20Dokumente%2FVdU%20virtuell%2F2022%2F01%20Webinare%2F220607%5FWebinar%5F32%5FX%20Ruter&p=true&ga=1

 

Eine Aufsichtsratstätigkeit stellt hohe Anforderungen an die persönlichen und fachlichen Qualifikationen. Trotz aller Führungs- und Managementerfahrung ist die Perspektive eines Aufsichtsratsmitglieds für alle Spitzenkräfte neu, die erstmals in diesem Gremium arbeiten. Die Ansprüche an Aufsichtsratsmitglieder haben sich zudem in den vergangenen Jahren stark gewandelt und Gesetzgebung wie Rechtsprechung verändern sich stetig. Unsere VdU-Seminare bereiten auf eine solche Tätigkeit vor oder beantworten Fragen von in Gremien aktiven Frauen. Die Seminare werden in Zusammenarbeit mit unserem Partner PricewaterhouseCoopers (PwC) und der mit ihr verbundenen Rechtsanwaltsgesellschaft PwC Legal durchgeführt.

In diesem Webinar sprachen wir mit Rudolf X Ruter, welchen Sie vielleicht aus dem ein oder anderen Podcast kennen. In seinem 14-tägigen Talk teilen seine Gesprächspartner*innen ihre Erfahrungen als Aufsichtsrat/Aufsichtsrätin, reflektieren aktuelle Entwicklungen und geben Anregungen zur zeitgemäßen Mandatsausübung. Herr Ruter gibt Ihnen Tipps, wie Sie als Unternehmerin, Aufsichtsrätin oder Beirätin werden können.

Gerne dürfen Sie sich dieses virtuellen Veranstaltungsformat nachträglich nochmals anschauen, bei dem die Teilnehmenden zusätzlich zu den o.g. Themen auch Ihre Fragen vorab einreichen oder in dem parallellaufenden Chat einstellen durften.

 

Weitere Informationen und Lesefutter finden Sie in meinem Buch

 

Wie Sie Beirat oder Aufsichtsrat werden

 

Will ich wirklich Beirat oder Aufsichtsrat werden

Will ich wirklich Beirat oder Aufsichtsrat werden

Lesen Sie meine diversen Gast-Kommentare auf OLN (Leadersnet by Opinion Leaders Newtwork)

6. Bleiben Sie bescheiden und geduldig

https://www.leadersnet.de/news/58940,bleiben-sie-bescheiden-und-geduldig.html

5. Was habe ich als Beirat oder Aufsichtsrat Besonderes zu bieten?

https://www.leadersnet.de/news/58348,was-habe-ich-als-beirat-oder-aufsichtsrat-besonderes-zu-bieten.html

4. Ohne realistische Selbsteinschätzung geht gar nichts
https://www.leadersnet.de/news/57662,ohne-realistische-selbsteinschaetzung-geht-gar-nichts.html

3. Der Weg zum Gipfel erfordert gute Kondition und Ausrüstung
https://www.leadersnet.at/news/55411,der-weg-zum-gipfel-erfordert-gute-kondition-und-ausruestung.html

2. Bin ich noch zu Höchstleistungen fähig?
https://www.leadersnet.at/news/52647,bin-ich-noch-zu-hoechstleistungen-faehig.html

1.Der Ruf wird lauter
https://www.leadersnet.at/news/51172der-ruf-wird-lauter.html

Der Ruf nach jüngeren und diversen, qualifizierteren und verantwortungsvolleren, engagierteren und offen für Neues, unabhängigen, glaubwürdigen und ehrbaren Beiräten und Aufsichtsräten mit besonderen Fähigkeiten (u.a. Digitalisierung, Cyber Security, Künstliche Intelligenz, Krisen-Resilienz, Nachhaltigkeit) und vor allem einem stabilen und akzeptierten Wertekompass mit Mut zur Konfliktfähigkeit wird immer lauter.

Top-Leader müssen vordenken

Es kommt anders, wenn man denkt

 

Die Herausforderungen an alle Arten von Transformation in diesen disruptiven und schnelllebigen Zeiten erfordern für unsere Top-Leader sowohl in der Wirtschaft (allen voran Aufsichtsräte und Vorstände/Geschäftsführer) als auch in unserer Zivilgesellschaft (insbesondere Politiker), ein verstärktes „Vordenken“. Nicht nur im Bereich Digitalisierung, sondern insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeit/ESG, Sinn- und Werte-Orientierung/Fragen nach dem Purpose, Klimawandel, Technologiewandel (z.B. vom Verbrennungsmotor hin zu einer E-Mobilität) hat die Transformation schon mit großer Wucht begonnen.

 

…………………… Lesen Sie mehr in Aufsichtsrat aktuell 2/2022 vom 20.04.2022 auf Seite 76

Wo denken Sie hin? Haben Sie Mut zum Vordenken!

 

 

Dieser Beitrag aus Aufsichtsrat aktuell 2/2022 vom 20.04.2022 auf Seite 76 versammelt Gedanken aus meinem Buch Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats  aus dem ESV Verlag, Berlin, 2015.

 

Aufsichtsrat aktuell bietet Mitgliedern von Aufsichtsräten sowie Stiftungsvorständen und deren Beratern sechsmal jährlich fachlich fundierte Informationen zu aktuelle rechtlichen (z.B. zur Haftung) und betriebswirtschaftlichen Themen.

Aufsichtsrat aktuell informiert umfassend über Aufgabengebiete und Arbeitsschwerpunkte und stellt die neuen rechtlichen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Tätigkeit von Aufsichtsräten und Stiftungsvorständen durch Fachbeiträge renommierter Autoren dar.

Weiters werden für die Tätigkeit von Aufsichtsräten wichtige Urteile der Höchstgerichte samt ihren Konsequenzen für die Praxis besprochen. Ein aktuelles Interview, Checklisten und eine Literaturrundschau runden das Informationsangebot ab.

 

Aufsichtsrat aktuell lesen und informiert bleiben rund um #Aufsichtsrat #Beirat #Vorstand #Geschäftsführer #Corporate-Governance #Ethik #Moral #Digitaler-Beirat
.
Die aktuelle Ausgabe mit meinem Beitrag können Sie unter https://www.lindeverlag.at/zeitschrift/aufsichtsrat-aktuell-7 als kostenloses Probeheft bestellen.
.

Liebe Grüße vom Autor

 

 

Der unabhängige Beirat und Aufsichtsrat aus Sicht eines Nicht-Juristen

Unabhängigkeit ist Ethos, kein Regulativ

„Beirat und Aufsichtsrat müssen allein zum Wohle und im Sinne des Unternehmens entscheiden können, ohne Rücksichtnahme auf persönliche Bindungen oder eigene Interessen.“

Unabhängigkeit ist kein Regulativ. Unabhängigkeit muss für Mitglieder von Beiräten Ethos sein. Eine vom Bewusstsein sittlicher Werte geprägte Gesinnung. Manche nennen es auch Persönlichkeit oder Gesamthaltung.

https://www.linkedin.com/posts/beirat-bw_3fragenanbeiratbw-faeshrung-beirat-activity-6915314317026308096-ZOaT?utm_source=linkedin_share&utm_medium=member_desktop_web

 

 

Im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und gesellschaftlichen Rahmenbedingen und der Sinn- und Werte-Orientierung ihrer Unternehmen müssen ehrbare Beiräte und Aufsichtsräte ihren Mandatsverantwortlichkeiten professionell, unabhängig und selbst bestimmt nachkommen. „Ein Mann muss immer streben, unabhängig in sich dazustehen“ formuliert es schon der deutsche Staatsmann Wilhelm von Humboldt (1767 – 1835).

 

Sofern ein Gefühl des Unwohlseins bzgl. des eigenen Urteilsvermögens oder ein keimender Zweifel an der eigenen Unabhängigkeit aufkommt, ist der ehrbare Beirat und Aufsichtsrat gut beraten, eventuell sich entwickelnde oder bereits schon vorhandene Interessens- und Rollenkonflikte deutlich und vor allem schnell umfangreich offenzulegen und allen wesentlichen Stakeholdern transparent zu machen. Gegebenenfalls legt der ehrbare Beirat oder Aufsichtsrat in letzter Konsequenz sein Mandat nieder – zum Wohl und Interesse des Unternehmens. Unabhängigkeit ist Ethos, nicht Regulativ. Ein ehrbarer Aufsichtsrat und Beirat muss stets ein Leuchtturm der Verlässlichkeit und Unabhängigkeit eines Unternehmens sein …………………………………………………….

Lesen Sie mehr in

Ruter, R.X. (2020): Der unabhängige Beirat und Aufsichtsrat aus Sicht eines Nicht-Juristen, in: Schütze, R./Klötzel, T./Gebauer, M. (Hrsg.) (2020): Usus atque Scientia – Festschrift für Roderich C. Thümmel zum 65. Geburtstag, De Gruyter Berlin 2020, S. 755-761 –  Sonderdruck meines Artikels (pdf.Datei)

 

 

 

 

 

 

 

Siehe auch hier https://www.degruyter.com/view/book/9783110631395/10.1515/9783110631395-050.xml 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Festschrift ist Herrn Professor Roderich C. Thümmel, LLM (Harvard), Honorarprofessor an der Universität Tübingen, zum 65. Geburtstag gewidmet. Das Herausgeberteam würdigt den Jubilar, der sich vor allem im ausländischen und internationalen Privat- und Prozessrecht, in der Schiedsgerichtsbarkeit sowie auf dem Gebiet der Managerhaftung und D&O Versicherung einen Namen gemacht hat.

Siehe auch hier https://www.degruyter.com/view/title/543658?rskey=RJrptd&result=1 

Podcast für den Aufsichtsrat # 1 – Dr. Viktoria Kickinger

Im Directors Academy Livestream/Podcast für den Aufsichtsrat spreche ich regelmäßig mit herausragenden Persönlichkeiten aus der Welt der Corporate Governance.

Die Gesprächspartner teilen ihre Erfahrungen, reflektieren aktuelle Entwicklungen und geben Anregungen zur zeitgemäßen Mandatsausübung. Und sie beleuchten spezifische Teilaspekte: von aktueller Regulierung über Financial Reporting, Risikomanagement, interner Revision und ESG bis hin zu Nominierung, Onboarding oder Mitbestimmung.

Beteiligen Sie sich am LinkedIn-Livestream, jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat um 17:00 Uhr.

Für aktuelle Terminhinweise abonnieren Sie den Directors Academy LinkedIn-Kanal oder den Governance-Newsletter Directors Essentials von Directors Academy.

 

In unserem ersten Livestream / Podcast für den Aufsichtsrat sprach ich mit Frau Dr. Viktoria Kickinger

zum Thema

Aus- und Fortbildung für den Aufsichtsrat

Klicken Sie hier zum Livestream-Video

ca. 64 min Video mit Kommentaren/Fragen von insgesamt 109 Teilnehmern

https://www.linkedin.com/video/event/urn:li:ugcPost:6874694463172694016/

Klicken Sie hier zum Podcast

https://www.podcast.de/episode/587992104/aus-und-fortbildung-fuer-den-aufsichtsrat

 

Die richtigen Dinge richtig tun

 

„Denn wer ist unter euch, der einen Turm bauen will und setzt sich nicht zuvor hin und überschlägt die Kosten, ob er genug habe, um es auszuführen? Damit nicht, wenn er den Grund gelegt hat und kann’s nicht ausführen, alle, die es sehen, anfangen, über ihn zu spotten, und sagen: Dieser Mensch hat angefangen zu bauen und kann’s nicht ausführen“ (Lukas 14, 28-30).

 

 

Nur was gemessen wird, wird auch erreicht“.

Eine Binsenwahrheit für jeden CFO und nachhaltigen Unternehmensführer. Aber die externe und interne Finanzberichterstattung, das Finance Controlling und die Befolgung von regulatorischen Vorschriften ist eine orginäre Kernaufgabe des CFOs und der unternehmensinternen Überwachung. Dies umfasst nicht nur die Messung und Einhaltung von sogenannten „Financial KPI’s“ (Key Performance Indicators) sondern insbesondere auch die „NON-Financial KPI’s“, also den nicht-finanziellen Leistungskennziffern zur Beurteilung der Nachhaltigkeit. Ganz im Sinne von Galileo Galilei sollte der CFO „Messen, was messbar ist, und messbar machen, was nicht messbar ist.“ Auch wenn Albert Einstein schon daraufhin wies: „nicht alles was zählt, kann gezählt werden, und nicht alles was gezählt werden kann, zählt!“. Es ist zu erkennen, dass dem CFO eine reine Kostenkontrolle, d.h. das Vergleichen von Plankosten (Kosten-Vorgaben) und den tatsächlichen Ist-Kosten lediglich nur einen nachträglichen Kostenvergleich von Kalkulation und Abrechnung einer unternehmerischen Investition bzw. Maßnahme liefern kann.

 

Für ein effizientes und effektives (Nachhaltigkeits-) Controlling reicht diese Kostenkontrolle aber nicht aus.

 

Effizienz

Denn diese einfache Kostenkontrolle kann dem CFO in keiner Weise die Effizienz (Verhältnis zwischen  nachhaltigem Nutzen und Ist-Kosten) messen. D.h.

 

Effizienz: = “die Dinge richtig tun”  =     Nachhaltiger Nutzen im Verhältnis zu Ist-Kosten   

 

ist nur dann messbar, wenn neben den Formalzielen (wie Kosten) einer unternehmerischen Investition bzw. Maßnahme auch parallel zu erreichende Sachziele definiert sind, d.h. der nachhaltige Nutzen definiert und gemessen wird. Nachhaltigkeit muss messbar sein – genauso wie Strategie. Oder wie Winston Churchill es formuliert hat: „ Wie schön die Strategie auch sein mag, man sollte hin und wieder mal die Ergebnisse betrachten“.

 

Was ist also der Nutzen einer unternehmerischen Investition bzw. Maßnahme? Ist es die CO2 Reduktion der Produktionsanlagen? Ist es der Discounted Cash Flow ?

 

 

NON-Financial-KPIs

Es ist zu erkennen, dass es in vielen unternehmerischen Bereichen sehr schwierig ist, Sachziele zu definieren. Beispielhaft sei der Bereich des Ethik-Management genannt. Demzufolge bedient man sich so genannter “(Hilfs-) Indikatoren”; ein Instrument zur Operationalisierung eines selbst nicht direkt messbaren Sachverhaltes, damit dieser Sachverhalt einer empirischen Einschätzung zugänglich gemacht werden, d.h., mit Hilfe von Controlling-Werkzeugen gemessen werden kann. Diese so genannten NON-Financial-KPI’s spielen nicht erst in einem zukünftigen Integrated Reporting eine Rolle.

 

 

Selbstverständlich tritt bei der Operationalisierung der Zielsetzung das Problem einer hinreichenden Objektivierung und Zuverlässigkeit des (Hilfs-) Indikators auf, d.h., das Problem der operationalen Vorgaben ist zu lösen. Das gleiche Problem haben wir bei der (Hilfs-) Indikatorenmessung, d.h., ob die (Hilfs-) Indikatoren den Anforderungen übergeordneter Sachzielsetzung entsprechen. Das ist mehr als Performance Management.

 

Es ist hierbei zu unterscheiden zwischen inputorientierte (Hilfs-) Indikatoren (z.B. Anzahl des Betreuungspersonals pro Betriebs-Kindergartengruppe, Anzahl der Compliance-Beauftragten im Konzern etc.) und den outputorientierte  (Hilfs-) Indikatoren (z.B. quantitativ – Anzahl der Compliance Verstösse in einem bestimmten Zeitraum, Anzahl der beschäftigten Mütter im Unternehmen, etc. bzw. qualitativ – selbständiges Auftreten eines Kindes nach einem Jahr Zugehörigkeit im Betriebs-Kindergarten, Ethik-Verständniß der Mitarbeiter etc.).

 

Effektivität

Zusammenfassend ist es wichtig festzustellen, dass die Frage der Wirtschaftlichkeit in einer lernenden Organisation nur ansatzweise mit der Einführung einer Kostenarten-, Kostenstellen- bzw. Kostenträger-Rechnung bzw. -Leistungsrechnung gemessen werden kann. Kostenkontrolle in Form von Soll-/Ist-Vergleichen ist lediglich das Fundament für einen zielgerichteten Controlling-Werkzeugkasten, der die Effektivität (Verhältnis zwischen Nutzen und Zielvorgabe) wirtschaftlichen Handelns festschreibt:

 

 

Effektivität: = “die richtigen Dinge tun”    =

Nachhaltiger Ist-Nutzen im Verhältnis zur  Zielvorgabe (Soll-Nutzen)

 

Die richtigen Dinge richtig tun

Somit bedeutet nachhaltige Unternehmensführung, die richtigen Dinge richtig tun, d.h. die Verknüpfung von Effizienz und Effektivität. Nachhaltige Kontrolle erfordert also die Verknüpfung einer zeitgerechten und aussagefähigen Kostenkontrolle mit einem modernen und zielorientierten Controlling-System. Der CFO als Navigator und als Risikomanager ist also für die Einhaltung des unternehmerischen Grundsatzes: „Die richtigen Dinge richtig tun“ verantwortlich. Nachhaltigkeit ist die Aufgabe des CFO.

 

In diesem Zusammenhang sei abschließend an Lukas 14, 28-30 erinnert:

 

„Denn wer ist unter euch, der einen Turm bauen will und setzt sich nicht zuvor hin und überschlägt die Kosten, ob er genug habe, um es auszuführen? Damit nicht, wenn er den Grund gelegt hat und kann’s nicht ausführen, alle, die es sehen, anfangen, über ihn zu spotten, und sagen: Dieser Mensch hat angefangen zu bauen und kann’s nicht ausführen“.

 

Siehe auch mein Buch

Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

 

 

Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrat

Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

 

 

 

 

 

 

 

Wieviel Tugend und Integrität verträgt ein ehrbarer Aufsichtsrat?

 

 

 

Ein ideales Geschenk für alle unternehmerischen Entscheidungsträger – insbesondere für Gesellschafter/Aktionäre/Eigentümer und Aufsichtsräte/Beiräte/Stiftungsräte sowie Vorstande/ Geschäftsführer/ Führungskräfte. Hier können Sie bestellen: http://www.esv.info/978-3-503-16562-9

oder bei AMAZON: http://www.amazon.de/Tugenden-eines-ehrbaren-Aufsichtsrats-Erfolgsmanagement/dp/3503165622/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1446291458&sr=8-1&keywords=rudolf+x+ruter

 

FARBIG in welchem AR sind wir hier

 

Lesen Sie hier das Vorwort:

Für die Mehrzahl der Führungskräfte und Verantwortungsträger in unserer Wirtschaft ist es selbstverständlich im täglichen Geschäftsleben Werte zu leben. Auch wenn aktuell immer öfter Medien eher das Bild vom gierigen, unsozialen und unanständigen Manager in ihren Schlagzeilen verbreiten. Sich als Führungskraft anständig zu verhalten, macht Sinn. Nur wenn sich alle Mitarbeiter, Führungskräfte, Vorstände, Aufsichtsräte / Beiräte und Eigentümer / Gesellschafter eines Unternehmens anständig gegenüber ihren Stakeholdern (nach innen und außen in alle Richtungen wie v. a. Kunden, Lieferanten, Geschäftspartnern, Öffentlichkeit) verhalten, wird das Unternehmen selbst langfristig wirtschaftlichen und nachhaltigen Erfolg haben. Klare Sinn- und Werte-Orientierung ist sowohl für alle Akteure als auch für das Unternehmen selbst als Fundament und Voraussetzung für ein nachhaltiges Erfolgsmanagement gefragt.

Dieser Band soll Leitplanken zur Chancen-Verbesserung für ein persönliches und nachhaltiges Erfolgsmanagement
aufzeigen und richtet sich nicht nur an Aktionäre / Eigentümer / Gesellschafter, Vorstände / Geschäftsführer,
Führungskräfte. Vor allem Aufsichtsräte / Beiräte / Stiftungsräte werden adressiert. Das eigene Verhalten und die eigene Haltung stehen im Vordergrund mit konkreten Hinweisen für das wirksame Einbinden und Sicherstellung einer nachhaltigen Unternehmensführung. Es handelt von dem eigenen Werte-Kanon und den persönlichen Vorstellungen unternehmerischen Handelns. Welches Vorbild will ich geben? Welche Werte will ich leben? Welche Sinn- und Werte-Orientierung benötigt ein erfolgreiches Unternehmen? Dieser Band ist weitgehend frei von rechtlichen Vorschriften wie Gesetzen, Verordnungen, Paragrafen und Rechtsprechungen. Er enthält auch keine mehr oder weniger wissenschaftlichen Führungslehren oder sonstige praxisnahe oder -ferne Theorien.

Dieser Band richtet sich an Jederfrau und Jedermann besonders als Mandatsträger in einem Aufsichtsgremium (als Aufsichtsrats-Vorsitzender, als Ausschuss-Vorsitzender und insbesondere als ›einfaches‹ Aufsichtsratsmitglied). Der Band appelliert an den einfachen, erfahrungsbezogenen Verstand des Menschen und fordert dessen natürliches Urteilsvermögen (gleich umgangssprachlich: ›gesunder Menschenverstand‹) heraus. Er soll den Leser selbst im Sinne eines nachhaltigen Erfolgsmanagement in seiner alltäglichen, ehrbaren Aufsichts- oder Beiratsarbeit unterstützen und ihm und seinem zu überwachenden und zu beratenden Unternehmen von Nutzen sein. ›Ehrbares Agieren‹, im Sinne von ethisch anständigem und gesellschaftlich verantwortlichem Handeln des Aufsichtsrats. Der Begriff ›Aufsichtsrat‹ wird in diesem Band synonym benutzt für alle Mitglieder eines überwachenden und beratenden Aufsichtsgremium (v. a. Aufsichtsrat,
Beirat und Stiftungsrat).

Gedankliche Grundlage sind tausend Jahre alte theologische und philosophische Erfahrungen und Erfolge, die im Wesentlichen auf zwei Grundprinzipien beruhen: Regeln und Tugenden als Verhaltensstandards und Leitplanken, die für alle gleichermaßen gelten. Anhand der sieben magischen Tugenden wird eine Sinn- und Werte-Orientierung sowohl für das Gremium als auch für jedes einzelne Mitglied eines Aufsichtsrats aufgezeigt. Auf Darstellungen von mehr oder weniger bekannten negativen Beispielen aus dem Bereich der unternehmerischen Todsünden eines Aufsichtsrats wurde bewusst verzichtet. Sollte der Leser sich dafür mehr interessieren, muss er auf andere Publikationen bzw. auf die täglichen Meldungen in den bekannten Medien zurückgreifen. Der Band versucht kurz und prägnant Leitplanken und Orientierungspunkte für den ehrbaren Aufsichtsrat und seiner Aufsichtsverantwortung aufzuzeigen. Leitplanken in Anlehnung historisch überlieferter, allseits bekannter, im Alltag aber nicht immer bewusst gelebter Tugenden – ohne philosophischen Diskurs, ohne Rangfolge, Gewichtung‚Wettkampf der Tugenden untereinander oder gar ›Tugend-Terror‹ auszulösen. Leitplanken ohne wissenschaftliche Begründung und Ableitung ihrer tatsächlichen Bedeutungen in unterschiedlichen privaten und unternehmerischen Lebenssituationen. Angereichert mit mehr oder weniger ernst zu nehmenden Weisheiten (insg. mehr als 60 Aphorismen, Sprüche, Zitate – siehe Namensregister von A – Z) soll dieser Band inspirieren und hoffentlich leicht und mit einem Schmunzeln lesbar sein. Beim ersten Mal genauso wie beim wiederholten Gebrauch sollen Gedanken stimuliert werden, die es einem Aufsichtsrat erleichtern, seine Ehrbarkeit zu leben, zu dokumentieren und durchzusetzen. Die Fundstellen und Quellen aller zitierten Namen und Zitate können direkt im Internet mit Hilfe der Suchfunktion nachgelesen werden. Auf weiterführende Literaturhinweise wurde aufgrund der bisher erschienenen, zahlreichen Publikationen und Schriften zum Thema verzichtet. Ausreichend weiteres ›Lesefutter‹ zur Vertiefung der eigenen Gedanken kann kostenlos der Homepage des Autors (www.ruter.de) entnommen werden. Der Band liefert keine Patentrezepte, keine endgültigen Wahrheiten oder gar Zauberformeln. Oder wie der deutsche Schriftsteller Joachim Ringelnatz (1883 – 1934) es formulierte: »Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich«. Der Band steht auch nicht in Konkurrenz oder gar im Verdrängungswettbewerb mit bestehenden und gerade noch fertig zu entwickelten neuen Managementtheorien und -systemen. Diversity-and-Inklusiveness-Gedanken und -Entwicklungen haben dergestalt Einzug gefunden als das mit dem Begriff ›Ehrbarer Aufsichtsrat‹ jederzeit und selbstverständlich auch die ›Ehrbare Aufsichtsrätin‹ gemeint ist.

Stuttgart, Rudolf X. Ruter

 

Weitere Informationen finden Sie hier in den Verlags-Unterlagen Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats.

Über ein Feedback und Ihre persönliche Meinung zu meinem Buch und zu diesem Thema freue ich mich schon jetzt und hoffe auf Ihr e-mail an rudolf.x(at-ehrbarer-Aufsichtsrat-at)ruter.de. Gerne dürfen Sie auch die Kommentar-Funktion (siehe unten) benutzen.

Rudolf X Ruter

Vorhang wegziehen und hinter die Kulissen schauen

„Vorhang wegziehen und hinter die Kulissen schauen“
.
Zitat Seite 9 aus dem Geleitwort zur zweiten Auflage meines Buches von Frau Dr. Viktoria Kickinger:
.
„Gerade der Aufsichtsrat wird in ‚seinem Unternehmen‘ den Vorhang wegziehen und ‚hinter die Kulissen‘ schauen müssen. Es empfiehlt sich, bereits bei der Fort- und Weiterbildung, ebenso bei der Wahl des künftigen Unternehmens ‚Hochglanz‘ zu entsagen“.
.

Lesen Sie mehr in der zweiten, neu bearbeiteten und erweiterten Auflage 2021
.
Wie Sie Beirat oder Aufsichtsrat werden
.
Voraussetzungen – persönlicher Projektplan – Networking
.
https://www.ruter.de/?p=4099

Liebe Grüße vom Autor

 

« Ältere Beiträge

© 2022 Rudolf X. Ruter

Theme von Anders NorénHoch ↑