Beiträge getagged mit Klugheit

Politisch korrekter Aufsichtsrat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Copyright NEL / nelcartoons.de (Ioan Cozacu) (* 27. Juni 1953 in Cluj-Napoca, Rumänien) ist seit 1984 als freischaffender Cartoonist und Buchillustrator tätig und bekannter Karikaturist Deutschlands.

 

 

 

 

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Wissen-Wollen-Können-Dürfen-Warten führen immer zum Erfolg

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Wichtige Netzwerke werden nur selten transparent

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Nur wer zu sich selbst ehrlich ist, findet den richtigen Weg

 

Nur wer zu sich selbst ehrlich ist, findet den richtigen Weg und wird ihn zügig beschreiten können.

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Der ehrbare Aufsichtsrat trägt Nachhaltigkeitsverantwortung

Lesen Sie meinen Beitrag vom Februar 2019 im online-Magazin Wirtschaft & Ethik

 

mit dem Thema

 

Der ehrbare Aufsichtsrat trägt Nachhaltigkeitsverantwortung

 

unter 

Der ehrbare Aufsichtsrat trägt Nachhaltigkeitsverantwortung

 

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Heutzutage wird Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit nachgefragt

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Persönlichkeit macht alles sichtbar

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Deine Unabhängigkeit macht Dich mutig;

Deine Erfolge machen Dich bescheiden;

Dein Wissen macht Dich weise;

Dein Verantwortungsbewusstsein akzeptiert Deine persönliche Haftung;

Dein Charakter gibt Anderen Vertrauen;

Deine Erfahrung gibt Dir Hoffnung;

Deine Wertschätzung zeigt Deinen Respekt anderen gegenüber;

 

Deine Persönlichkeit macht all diese, Deine gelebten Tugenden oder Todsünden sichtbar.

Gedanken aus meinem Buch

Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrat

Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrat

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Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.

Das Gegenteil ist schon schwieriger.“

 

Kurt Tucholsky (1890 – 1935),

deutscher Journalist und Schriftsteller

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Alle reden von künstlicher Intelligenz. Warum probieren wir es nicht zu erst mit „echter, anständiger Intelligenz“?

Alle reden von künstlicher Intelligenz. Warum probieren wir es nicht zu erst mit „echter, anständiger Intelligenz“?

 

 

 

 

von Rudolf X. Ruter

 

 

 

 

In jeder Nachricht, in jedem Vortrag und an jeder Ecke wird auf die „Künstliche Intelligenz“ hingewiesen: Wunsch und Wirklichkeit, Heilsbringer und Bedrohung, Problemlösung oder Problembereiter, gar Vernichtung der Menschheit wird in diesem Zusammenhang diskutiert: „Künstliche Intelligenz könnte menschliches Leben beenden[1]“. Über die zukünftige Ethik der Roboter machen wir uns mehr Sorgen als über den heutigen Anstand unserer Gesellschaft.

 

Also warum beschäftigen wir uns mit der künstlichen Intelligenz? Langweilt uns die „humane, bisherige Intelligenz“?

 

Und wenn JA, warum?

 

Wer heutzutage intelligent sein will, muss seine Situation akzeptieren, muss sich anpassen und ständig dazulernen. „Intelligenz ist die Fähigkeit, seine Umgebung zu akzeptieren“[2]. „Intelligenz, behaupten die Intelligenten, ist die Fähigkeit, sich der Situation anzupassen“[3]. Und „der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen“[4].

 

Ist uns das zu anstrengend?

Wollen wir heutzutage lieber dumm sein? Oder hat die Klugheit gar keine Chance? „Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf“[5]. Denn „zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher“[6]. Und „der Gescheitere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit[7]“. Obwohl die Intelligenz doch unschlagbare Vorzüge hat: „der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger[8].“

 

Wo bleibt Verantwortung und Anstand?

Der Begriff „Intelligenz“ ist etwas rein Menschliches und sollte ausschließlich für uns Menschen und für unser Leben vorbehalten sein. Und der Mensch wird immer die Verantwortung behalten. Ob er will oder nicht. „Der Schlüssel für die Bewältigung globaler Herausforderungen und für das Überleben der Menschheit besteht nicht aus besserer Technik, sondern aus besseren Menschen[9]“. „Anstand ist Respekt vor der Würde des anderen[10]“. Wir brauchen wieder und jetzt und heute einen von allen in der Gesellschaft als selbstverständlich empfundenen Maßstab für unsere ethisch-moralischen Ansprüche und Erwartungen an gutes und richtiges Verhalten. Ethische Leitplanken im Sinne von „Was legal ist, ist nicht immer auch legitim“ bzw. „was das Gesetz nicht verbietet, verbietet der Anstand[11]“.

Fazit:

 

Alle reden von künstlicher Intelligenz. Warum probieren wir es nicht zu erst mit „echter, anständiger Intelligenz“? „Es genügt nicht, ein anständiger Mensch zu sein. Man muss es auch zeigen[12]“.

 

Dieser Text konnte nur entstehen aufgrund der außergewöhnlichen Intelligenz und Zitate folgender bemerkenswerter Menschen: [1] Stephen Hawkins, [2] Wilhelm Faukner, [3] Wieslaw Brudzinski, [4] Georg Bernhard Shaw, [5] Theodor Fontane, [6] Albert Einstein, [7] Maria von Ebner-Eschenbach, [8] Kurt Tucholsky, [9] Eckhard Kruse, [10] Paul Schibler, [11] Seneca und [12] Honoré de Balzac.

 

 

Die englische Übersetzung finden Sie hier http://www.ruter.de/?p=4485

 

 

 

 

 

 

 

[1] Stephen Hawkins

[2] Wilhem Faukner

[3] Wieslaw Brudzinski

[4] Georg Bernhard Shaw

[5] Theodor Fontane

[6] Albert Einstein

[7] Maria von Ebner-Eschenbach

[8] Kurt Tucholsky

[9] Eckhard Kruse

[10] Paul Schibler

[11] Seneca

[12] Honoré de Balzac

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Aufsichtsrat mit erweiterter Realität

AR_logoAufsichtsrat mit erweiterter Realität

Anstatt „AR oder AR“ lieber „AR mit AR“

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„AR“ für „Aufsichtsrat“

Definition von Inhalten bzw. Bedeutung von Worten ist für eine zielgerichtete und effiziente Kommunikation unabdingbar. Erst recht bei Abkürzungen. Oft benutzen wir z.B. die Abkürzung „AR“ für „Aufsichtsrat“.

„AR“ für „Augmented Reality“

In letzter Zeit versucht sich bei der gleichen Abkürzung ein anderer Inhalt durchzusetzen: „AR“ für „Augmented Reality“ – der sogenannten erweiterten Realität bzw. computergestützten Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Bei der Augmented Reality wird die Realität durch Zusatzinformationen erweitert, wobei zwischen der Wahrnehmung und den Zusatzinformationen eine Echtzeit-Interaktion besteht.

Kinder kennen es z.B. vom Smartphone-Spiel „POKEMON GO“ und Erwachsene evtl. von ihrem letzten Museums- oder Ausstellungsbesuch. Oder vom Sport: Bei Fußballübertragungen etwa wird eine digitale Abseitslinie ins Spielfeld projiziert, die sich mit den Spielern bewegt und somit leichter und deutlicher eine strafbares Nichteinhalten der Spielregeln verdeutlicht.

Vermeidung von strafbaren Nichteinhalten

Auch Aufsichtsräte sind gut beraten ihre Realität um Zusatzinformationen wie Leitplanken und Anstandslinien zu erweitern, um diese Sinn- und Werte-Orientierung in der Zusammenarbeit mit dem Vorstand einzubringen und umzusetzen. So kann von Anfang an strafbares Nichteinhalten von geschäftlichen und gesellschaftlichen Regeln vermieden werden. Eine Rückbesinnung auf bewährte ethische Werte bzw. der Glaube und das Vertrauen an den Vorstand bzgl. der automatischen Einhaltung dieser Werte reicht nicht immer.

 
Risikoreduzierung

Wir werden weiterhin beiden Abkürzungen „AR“ für Aufsichtsrat und „AR“ für Augmented Reality begegnen. Für den erfolgreichen Aufsichtsrat aber gilt: AR mit AR (Aufsichtsrat mit erweiterter Realität). Versehen mit den entsprechenden Leitplanken und Anstandslinien wird der Aufsichtsrat somit ein Reputationsrisiko und ein oft damit einhergehendes materielles Risiko besser vorhersehen können und so Schaden für das Unternehmen abwenden. Und das hat nichts mit zukünftiger Digitalisierung zu tun.
Anstatt „AR oder AR“ lieber „AR mit AR“

„Vor“-Denken statt Nachdenken ist die Devise. Dazu braucht es selbst in unserer digitalisierten Welt keine 3 D Brille. Aufsichtsräte haben, da sie nicht in operativer Verantwortung stehen, dafür auch genügend Zeit und Ruhe; Zeit und Ruhe anstehende komplexe Situationen und Probleme intensiv „zu Überdenken“.

Ehrbare Aufsichtsräte sollten das „Vor“-Denken bevorzugen und weniger „Nach“-Denken.

Beim „Nach“-Denken ist meist schon eine Situation oder Problem eingetreten und für eine optimale und gute Lösung ist es meist zu spät. „Danach“ erlaubt oft kein Agieren mehr, sondern nur noch ein Re-Agieren. Es ist passiert und „danach“ kann in der Regel nichts mehr korrigiert werden. Ehrbare Aufsichtsräte zeichnen sich u.a. dadurch aus, in einem Geschäftsmeeting bzw. Aufsichtsratssitzung aufgrund erweiterter Realitätswahrnehmung eher „vor“-zudenken als „nach“-zudenken. Auch wenn sie wissen, „auch Vordenker müssen zuerst nachdenken“ (vgl. den Schweizer Journalist Walter Ludin (*1945)).

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