Beiträge getagged mit CSR

Ideales Weihnachtsgeschenk – Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrat

Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

 

 

 

Bald kommt Weihnachten und die Zeit des Schenkens und der Freude.

 

 

 

 

 

 

 

Ein ideales Geschenk für alle unternehmerischen Entscheidungsträger – insbesondere für Gesellschafter/Aktionäre/Eigentümer und Aufsichtsräte/Beiräte/Stiftungsräte sowie Vorstande/ Geschäftsführer/ Führungskräfte. Hier können Sie bestellen: http://www.esv.info/978-3-503-16562-9

oder bei AMAZON: http://www.amazon.de/Tugenden-eines-ehrbaren-Aufsichtsrats-Erfolgsmanagement/dp/3503165622/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1446291458&sr=8-1&keywords=rudolf+x+ruter

 

FARBIG in welchem AR sind wir hier

 

Lesen Sie hier das Vorwort:

Für die Mehrzahl der Führungskräfte und Verantwortungsträger in unserer Wirtschaft ist es selbstverständlich im täglichen Geschäftsleben Werte zu leben. Auch wenn aktuell immer öfter Medien eher das Bild vom gierigen, unsozialen und unanständigen Manager in ihren Schlagzeilen verbreiten. Sich als Führungskraft anständig zu verhalten, macht Sinn. Nur wenn sich alle Mitarbeiter, Führungskräfte, Vorstände, Aufsichtsräte / Beiräte und Eigentümer / Gesellschafter eines Unternehmens anständig gegenüber ihren Stakeholdern (nach innen und außen in alle Richtungen wie v. a. Kunden, Lieferanten, Geschäftspartnern, Öffentlichkeit) verhalten, wird das Unternehmen selbst langfristig wirtschaftlichen und nachhaltigen Erfolg haben. Klare Sinn- und Werte-Orientierung ist sowohl für alle Akteure als auch für das Unternehmen selbst als Fundament und Voraussetzung für ein nachhaltiges Erfolgsmanagement gefragt.

Dieser Band soll Leitplanken zur Chancen-Verbesserung für ein persönliches und nachhaltiges Erfolgsmanagement
aufzeigen und richtet sich nicht nur an Aktionäre / Eigentümer / Gesellschafter, Vorstände / Geschäftsführer,
Führungskräfte. Vor allem Aufsichtsräte / Beiräte / Stiftungsräte werden adressiert. Das eigene Verhalten und die eigene Haltung stehen im Vordergrund mit konkreten Hinweisen für das wirksame Einbinden und Sicherstellung einer nachhaltigen Unternehmensführung. Es handelt von dem eigenen Werte-Kanon und den persönlichen Vorstellungen unternehmerischen Handelns. Welches Vorbild will ich geben? Welche Werte will ich leben? Welche Sinn- und Werte-Orientierung benötigt ein erfolgreiches Unternehmen? Dieser Band ist weitgehend frei von rechtlichen Vorschriften wie Gesetzen, Verordnungen, Paragrafen und Rechtsprechungen. Er enthält auch keine mehr oder weniger wissenschaftlichen Führungslehren oder sonstige praxisnahe oder -ferne Theorien.

Dieser Band richtet sich an Jederfrau und Jedermann besonders als Mandatsträger in einem Aufsichtsgremium (als Aufsichtsrats-Vorsitzender, als Ausschuss-Vorsitzender und insbesondere als ›einfaches‹ Aufsichtsratsmitglied). Der Band appelliert an den einfachen, erfahrungsbezogenen Verstand des Menschen und fordert dessen natürliches Urteilsvermögen (gleich umgangssprachlich: ›gesunder Menschenverstand‹) heraus. Er soll den Leser selbst im Sinne eines nachhaltigen Erfolgsmanagement in seiner alltäglichen, ehrbaren Aufsichts- oder Beiratsarbeit unterstützen und ihm und seinem zu überwachenden und zu beratenden Unternehmen von Nutzen sein. ›Ehrbares Agieren‹, im Sinne von ethisch anständigem und gesellschaftlich verantwortlichem Handeln des Aufsichtsrats. Der Begriff ›Aufsichtsrat‹ wird in diesem Band synonym benutzt für alle Mitglieder eines überwachenden und beratenden Aufsichtsgremium (v. a. Aufsichtsrat,
Beirat und Stiftungsrat).

Gedankliche Grundlage sind tausend Jahre alte theologische und philosophische Erfahrungen und Erfolge, die im Wesentlichen auf zwei Grundprinzipien beruhen: Regeln und Tugenden als Verhaltensstandards und Leitplanken, die für alle gleichermaßen gelten. Anhand der sieben magischen Tugenden wird eine Sinn- und Werte-Orientierung sowohl für das Gremium als auch für jedes einzelne Mitglied eines Aufsichtsrats aufgezeigt. Auf Darstellungen von mehr oder weniger bekannten negativen Beispielen aus dem Bereich der unternehmerischen Todsünden eines Aufsichtsrats wurde bewusst verzichtet. Sollte der Leser sich dafür mehr interessieren, muss er auf andere Publikationen bzw. auf die täglichen Meldungen in den bekannten Medien zurückgreifen. Der Band versucht kurz und prägnant Leitplanken und Orientierungspunkte für den ehrbaren Aufsichtsrat und seiner Aufsichtsverantwortung aufzuzeigen. Leitplanken in Anlehnung historisch überlieferter, allseits bekannter, im Alltag aber nicht immer bewusst gelebter Tugenden – ohne philosophischen Diskurs, ohne Rangfolge, Gewichtung‚Wettkampf der Tugenden untereinander oder gar ›Tugend-Terror‹ auszulösen. Leitplanken ohne wissenschaftliche Begründung und Ableitung ihrer tatsächlichen Bedeutungen in unterschiedlichen privaten und unternehmerischen Lebenssituationen. Angereichert mit mehr oder weniger ernst zu nehmenden Weisheiten (insg. mehr als 60 Aphorismen, Sprüche, Zitate – siehe Namensregister von A – Z) soll dieser Band inspirieren und hoffentlich leicht und mit einem Schmunzeln lesbar sein. Beim ersten Mal genauso wie beim wiederholten Gebrauch sollen Gedanken stimuliert werden, die es einem Aufsichtsrat erleichtern, seine Ehrbarkeit zu leben, zu dokumentieren und durchzusetzen. Die Fundstellen und Quellen aller zitierten Namen und Zitate können direkt im Internet mit Hilfe der Suchfunktion nachgelesen werden. Auf weiterführende Literaturhinweise wurde aufgrund der bisher erschienenen, zahlreichen Publikationen und Schriften zum Thema verzichtet. Ausreichend weiteres ›Lesefutter‹ zur Vertiefung der eigenen Gedanken kann kostenlos der Homepage des Autors (www.ruter.de) entnommen werden. Der Band liefert keine Patentrezepte, keine endgültigen Wahrheiten oder gar Zauberformeln. Oder wie der deutsche Schriftsteller Joachim Ringelnatz (1883 – 1934) es formulierte: »Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich«. Der Band steht auch nicht in Konkurrenz oder gar im Verdrängungswettbewerb mit bestehenden und gerade noch fertig zu entwickelten neuen Managementtheorien und -systemen. Diversity-and-Inklusiveness-Gedanken und -Entwicklungen haben dergestalt Einzug gefunden als das mit dem Begriff ›Ehrbarer Aufsichtsrat‹ jederzeit und selbstverständlich auch die ›Ehrbare Aufsichtsrätin‹ gemeint ist.

Stuttgart, September 2015 Rudolf X. Ruter

 

Weitere Informationen finden Sie hier in den Verlags-Unterlagen Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats.

Über ein Feedback und Ihre persönliche Meinung zu meinem Buch und zu diesem Thema freue ich mich schon jetzt und hoffe auf Ihr e-mail an rudolf.x(at-ehrbarer-Aufsichtsrat-at)ruter.de. Gerne dürfen Sie auch die Kommentar-Funktion (siehe unten) benutzen.

Rudolf X Ruter

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Der Fisch glänzt vom Kopf

 

 

 

Lesen Sie mein Interview in der Edition Green, Nummer 20 vom Mai 2017, im Magazin DER BÖRSIANER auf den Seiten 44 bis 46 (siehe pdf.Datei  Der_Börsianer Ausgabe Green Nummer 20 Mai 2017 Der Fisch glänzt vom Kopf (2017-05-31) oder https://issuu.com/wfm-db/docs/derboersianer_e-paper_20.ausgabe ).

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Hüter der CSR und Nachhaltigkeit

Was bedeutet die CSR-Umsetzungs-Richtlinie für Aufsichtsräte?

Lesen Sie meinen Kommentar im CSR MAGAZIN, Heft 22 Ausgabe 02/2016 vom Juli 2016, auf den Seiten 8 und 9

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http://csr-news.net/main/about/bestellung-csr-magazin/
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bzw. hier als pdf.Datei:……….   CSR MAGAZIN, Heft 22 Ausgabe 02_2016 vom Juli 2016, Seite 8 und Seite 9
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Ein ehrbarer Aufsichtsrat muss durch ein aktives (Nach-) Fragen sicherstellen, dass er die wesentlichen ethischen Leitplanken und Werte-Vorstellungen seines Unternehmens kennt und akzeptiert. So kann er ‚in Augenhöhe’ mit den Führungskräften und den Aktionären / Eigentümern / Gesellschaftern die wesentlichen Entscheidungen und deren Auswirkungen diskutieren, nachvollziehen, selbstständig beurteilen, mitentscheiden und mitverantworten. So kann er sich als Sparringspartner des Vorstands intensiv mit der Geschäftsstrategie und der Nachhaltigkeit des Unternehmens auseinandersetzen. Nur dann kann er seinen persönlichen Prüfungs- und Berichtspflichten gem. §§ 170, 171 AktG nachkommen.

 

CSR Magazin

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DVAI – Neue Qualifizierungslehrgänge für Aufsichts- und Beiräte

 

DVAI logo

 

Neue Qualifizierungslehrgänge für Aufsichts- und Beiräte

Bereits mehr als 250 Mandatsträger und –anwärter haben

sich bereits über das DVAI qualifiziert.

Sehen wir uns am

Freitag abend, den 20. Januar 2017

am Tegernsee im Seehotel Überfahrt?

Bitte lesen Sie die aktuelle Programmbroschüre der   DVAI | Deutsches Verwaltungs- & Aufsichtsratinstitut e. V. >>>>>>>>>> DVAI_Broschüre_Web und die entsprechende Pressemitteilung >>>>>>>>>>> PM_DVAI

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Weitere Informationen und Anmeldungsformular finden Sie auch unter  www.dvai.org – bei Angabe des Stichwortes RXR erhalten Sie einen 10 % Rabatt auf die Winter 2017 Lehrgangsgebühren.

 2013-08-13 015

Ich freue mich, Sie dort als Kaminabend-Redner begrüßen zu dürfen am Freitag abend, den 20. Januar 2017 anlässlich des

Winter 2017 Lehrgangs (Veranstaltungsort: Althoff Seehotel Überfahrt):

    • Modul Recht
      Donnerstag, 19. Januar bis
      Samstag, 21. Januar 2017
    • Modul Finanzen
      Donnerstag, 9. Februar bis
      Samstag, 11. Februar 2017
    • Modul Strategie
      Donnerstag, 9. März bis
      Samstag, 11. März 2017

 

Rudolf X. Ruter

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Beiräte in mittelständischen Familienunternehmen

00 Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats - Beirat - mein Sohn - Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

von Dipl.-Ökonom Rudolf X. Ruter, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Stuttgart, und Professor Dr. Roderich C. Thümmel LL.M. (Harvard), Attorney at Law (New York), Honorarprofessor an der Universität Tübingen, Rechtsanwalt in Stuttgart 2009

PDF-DokumentBeiräte in mittelständischen Familienunternehmen (.pdf-Datei)

2., vollständig überarbeitete Auflage, 168 Seiten, € 42,–

ISBN 978-3-415-04013-7

Vorwort

Seit der Vorauflage hat die Bedeutung von Beiräten in mittelständischen Familienunternehmen weiter zugenommen. Beiräte spielen inzwischen eine Vorreiterrolle für die gute Aufsichtsratsarbeit in Unternehmen. Das Grundanliegen des Deutschen Corporate Governance Kodex, die Kontrolleffizienz in Aufsichtsgremien zu steigern, ist mit einem professionell besetzten Beirat schon seit jeher verwirklicht. Dies hängt sicher auch mit der in Beiratsgremien traditionell guten Gesprächskultur zusammen.

So war es Zeit, das Buch nach eineinhalb Jahrzehnten zu aktualisieren und zu ergänzen. Nach wie vor gilt: Erfolgreiche Beiräte haben Konjunktur. Gerade in mittelständischen Familienunternehmen besteht häufig der Wunsch nach einem Gremium, das Beratungs-, Überwachungs- und Ausgleichsfunktion in sich vereint. Dabei variieren die Motive der Beteiligten je nach deren individuellen Interessen. Der ursprüngliche Unternehmensgründer mag mit Hilfe eines Beirates die Nachfolgefrage regeln und seinen weiteren Einfluss auf die Geschicke des Unternehmens sichern wollen. Ein großer und mit dem täglichen Geschäft wenig vertrauter Gesellschafterkreis möchte vielleicht seine Verantwortung für die Kontrolle der Geschäftsleitung in die Hände eines fachkundigen und vertrauenswürdigen Beirates legen. In diesem Falle wird von dem Beirat auch häufig erwartet, dass er die auseinanderstrebenden Interessen der Gesellschafter bündelt. Einer möglicherweise noch unerfahrenen (Familien-) Geschäftsführung wiederum mag der Rat und die Rückendeckung eines Beirates wichtig sein.

Eine nachvollziehbare, verantwortungsvolle und nachhaltige Unternehmensführung gewinnt einen immer höheren gesellschaftlichen Stellenwert. Ein Beirat kann bei der Vermittlung einer solchen Unternehmensausrichtung eine wichtige Rolle spielen. Zugleich kann er zu einer Fokussierung von Entscheidungen der Gesellschafter und Geschäftsführer beitragen.

So groß die Erwartungen an einen Beirat generell sind, so wenig präzise Vorstellungen bestehen oft darüber, was ein Beirat in der konkreten Situation zu leisten vermag und wie seine Funktionsfähigkeit sichergestellt wird. Tatsächlich ist das herausragende Kennzeichen des Beirates seine Flexibilität und damit die Möglichkeit, eine für das Unternehmen maßgeschneiderte Beiratslösung zu schaffen. Die Kehrseite liegt darin, dass ein „Leitbild“ für das Unternehmensorgan Beirat nicht existiert und damit eine genaue Analyse der im Einzelfall an den Beirat gestellten Anforderungen sowie eine den festgestellten Bedürfnissen angepasste Gestaltung erforderlich ist. Darüber hinaus kommt der Persönlichkeitsstruktur und der fachlichen Kompetenz der Mitglieder des Beirates entscheidende Bedeutung für seine Funktionstauglichkeit zu.

Ziel des vorliegenden Buches ist es, das enorme Potenzial zu skizzieren, das in dem Unternehmensorgan Beirat steckt, sowie bei der Erarbeitung des konkreten Anforderungsprofils für den Beirat, bei der Rekrutierung geeigneter Persönlichkeiten und bei der Umsetzung der optimales Beiratslösung zu helfen. Dabei fließen betriebswirtschaftliche, organisatorische und rechtliche Überlegungen so ineinander, dass ein möglichst facettenreiches Bild entsteht. Das Buch ist in der zweiten Auflage auf den neusten Stand gebracht.

Die verschiedenen Kapitel des Buches wurden von dem jeweiligen Verfasser selbständig und in eigener Verantwortung gestaltet. Dies ändert nichts an der Gesamtverantwortung, die beide Verfasser für das Werk insgesamt übernehmen.

Beiräte in mittelständischen Familienunternehmen

Beiräte in mittelständischen Familienunternehmen

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Beiräte in mittelständischen Familienunternehmen

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Corporate Governance Consulting

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Ehrlichkeit als Orientierung und Lebensziel

Ehrlichkeit als Orientierung und Lebensziel

 

Es gibt zahlreiche Werte und Werte-Managementsysteme in Wissenschaft und in Praxis wie zum Beispiel Leistungswerte (wie z.B. Qualität, Nutzen, Innovationsorientierung), Kommunikationswerte (wie z.B. Verständigung, Achtung, Zugehörigkeit), Kooperationswerte (wie z.B. Konfliktfähigkeit, Teamgeist, Loyalität, Glaubwürdigkeit) oder moralische Werte (wie z.B. Anständigkeit, Ehrlichkeit, Integrität, Fairness). Die Frage aller Fragen lautet: „Welche Werte sind mir als ehrbare Führungskraft – privat und beruflich – am wichtigsten? Mit welchen eigenen Werte-Vorstellungen will ich unternehmerisch erfolgreich sein? Wie ist meine Einstellung z.B. zu Briefkastenfirmen, pro-aktiven Bilanzgestaltungen, Arbeitsplatzabbau, Korruption, Kartellabsprachen und modernen Steuersparmodellen? Wie finde ich Werte-orientierte Lösungen auf aktuelle Probleme z.B. der Digitalisierung und der Disruption? Welche eigene Haltung erlaubt mir eine eigene Perspektive und sichere Bewertung der Dinge? Tugenden können hier eine gute Orientierung sein und Leitplanken liefern für ein anständiges Handeln.

 

„Keine Zeit ist so erbärmlich, dass man nicht wieder ehrlich werden könnte“ wusste schon der englische Dramatiker William Shakespeare (1564 – 1616). Ohne Ehrlichkeit als Grundvoraussetzung kann keine Ethik und Moral entstehen. Ohne Ehrlichkeit ist eine Werte-Orientierung nicht möglich. Leider vergessen wir gelegentlich die Tugend der Ehrlichkeit und der Rechtschaffenheit. Der eine mehr. Der andere weniger. Der eine absichtlich und der andere unbewusst. „Rechtschaffenheit ist eine seltene Tugend, und der Mensch, der sie im höchsten Maß zu besitzen glaubt, hat sie oft am wenigsten.“ so Honoré de Balzac (1799-1850), französischer Philosoph.

Was ist nun Ehrlichkeit ?

Was antwortet ein Vater auf die Frage seines Kindes „Papa, was ist das: Ehrlichkeit?“

Eine etwas scherzhafte, aber in der Praxis oft anzutreffende Antwort lautet:

„Ich will es dir so erklären: Wenn du zwanzig Cents findest, dann lohnt es nicht, sie zur Polizei und ins Fundbüro zu tragen, die kannst du behalten. Wenn du tausend Euro findest, dann trag sie zur Polizei und ins Fundbüro. Man wird dich dann für ehrlich halten, und der Ruf der Ehrlichkeit – das ist wie Kapital ein großer Vermögenswert. Wenn du aber ein ganzes Kapital auf der Straße findest, dann brauchst du keinen Ruf der Ehrlichkeit mehr.“

00 Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats - Joseph Fouché - Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ehrlichkeit ist etwas für starke und mutige Menschen. Schwache Menschen wählen die Lüge.

 

Jeder hört lieber unehrliche Komplimente als ernüchternde Wahrheiten. Leider leben wir in einer Welt, wo von vielen „der Ehrliche“ als schwach und dumm angesehen wird und „der Lügner“ auf Händen getragen und verehrt wird. Fremden Dritten vertrauen wir oft zu schnell und grundlos.

2016-02-21 014

Wahrscheinlich auch deshalb, weil wir selbst anfällig sind für „schöne Worte“. Tröstende und beruhigende Lügen (comforting lies) hören wir lieber als unangenehme und lästige Wahrheiten (unpleasant truths). Auch wenn Thomas Mann (1875 – 1955), deutscher Schriftsteller, der Meinung war, dass „eine schmerzliche Wahrheit besser als eine Lüge ist“ so ist der Großteil der Menschen doch manchmal der Auffassung, dass „Wahre Lügen (true lies)“ das eigene Leben doch lebenswerter erscheinen lassen. Hier sollten wir uns stets alle an den chinesischen Philosophen Laotse (ca. 6. Jahrhundert v. Chr.) erinnern: „Wahre Worte sind nicht immer schön; aber schöne Worte sind auch nicht immer wahr“.

 

Ein ehrlicher Vater antwortet daher vielleicht auf die Frage seines Kindes „Papa, was ist das: Ehrlichkeit?“:

Ehrlichkeit ist eine Vision. Ehrlichkeit ist die Voraussetzung für Ehrbarkeit. Im wesentlichen in zwei Gebieten:

  • Ehrlichkeit im Reden,

was bedeutet, immer die Wahrheit zu sagen

  • und die Ehrlichkeit im Handeln,

was zum Beispiel bedeutet, andere nicht zu täuschen und zu betrügen.

Jeder Mensch braucht Moral und Anstand. Wie der Fisch das Wasser zum leben. Jeder Mensch hat Moral und Anstand und sucht es auch stets bei seinem Gegenüber. Der eine vielleicht weniger als der andere. Und der andere vielleicht dafür etwas mehr.

Der Mensch ist einzigartig und in seiner Ausprägung vielfältig. Der eine ist geprägt von einer nachhaltigen Unternehmensführung und der andere vom kurzfristigen Gier-Effekt und der Neigung, sich den Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft, in der er lebt, zu entziehen. Schon Franz von Sales (1567 – 1622), französischer Theologe, brachte es auf den Punkt: „Es gibt drei Arten von Gütern für den Menschen auf dieser Welt: das Nützliche, das Angenehme und das Ehrenhafte, und wir werden zu allem Unterfangen und zu allem Tun durch eines dieser drei Mittel angeregt:

  • entweder durch den Nutzen
  • oder durch das Vergnügen
  • oder durch die Ehrbarkeit.“

 

Liebes Kind, lass uns verstärkt gemeinsam eine Vision der Ehrbarkeit verfolgen. Die Ehrlichen werden die Unehrlichen übertrumpfen. Sei stets ehrlich und glaubwürdig und lass Dich nicht durch Bestechung von Deinem ehrbaren Weg abhalten. Erbaue Dir ein größtmögliches Vertrauen und eine überdurchschnittliche Reputation. Verweigere Dich der Verführung durch die „Unehrlichen“. Investiere in Dich und andere Menschen. Dann wirst Du ein reicher und vermögender Mensch. Die Zukunft wird Dir zeigen, dass Glaubwürdigkeit und Reputation die Währung unserer Zukunft sind. Ein Vermögenswert, den Du schnell und ohne Andere gewinnen und erwerben kannst. Ein Kapital, welches Du nicht zufällig „auf der Strasse“ finden musst. Dieser Wert wächst Dir automatisch durch das Anwenden und Vorleben Deiner Werte wie Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit zu.

 

Rudolf X. Ruter - Glaubwürdigkeit und Reputation - Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

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Ist Anstand im Wirtschaftsleben eine nostalgische Illusion oder Realität?

Ist Anstand  im Wirtschaftsleben eine nostalgische Illusion oder Realität?

Anstand kann man nicht erzwingen, Anstand muss man vorleben. Vgl. die motivierenden und stärkenden Gedanken im Haniel-Magazin, Ausgabe „Anstand“ (http://www.enkelfaehig.de). Anstand ist eine Tugend wie zum Beispiel Mut und Respekt. Nur die Anwendung von Tugenden und der Grundsatz der Selbstverständlichkeit ergeben eine anständige Führung.

Anständige Führung

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht nur Chefs brauchen Moral und Anstand.

 

Auch Eigentümer/Gesellschafter und alle Mitarbeiter brauchen Moral und Anstand. Jeder Mensch hat Moral und Anstand und sucht es auch bei seinem Gegenüber. Der eine vielleicht weniger als der andere. Und der andere vielleicht dafür etwas mehr.

 

Warum gibt es erfolgreiche und weniger erfolgreiche Unternehmen? Warum gibt es ehrbare und weniger ehrbare Kaufleute? Warum orientiert sich der eine Mensch eher nach den sieben Tugenden und der andere eher nach den sieben Todsünden?

 

Der Mensch ist einzigartig und in seiner Ausprägung vielfältig. Der eine ist geprägt von einer nachhaltigen Unternehmensführung und der andere vom kurzfristigen Gier-Effekt. Schon Franz von Sales (1567 – 1622), französischer Theologe, brachte es auf den Punkt: „Es gibt drei Arten von Gütern für den Menschen auf dieser Welt: das Nützliche, das Angenehme und das Ehrenhafte, und wir werden zu allem Unterfangen und zu allem Tun durch eines dieser drei Mittel angeregt:

  • entweder durch den Nutzen
  • oder durch das Vergnügen
  • oder durch die Ehrbarkeit.“

 

Wir sollten verstärkt gemeinsam eine Vision der Ehrbarkeit verfolgen. Ich bin der Überzeugung, dass wir mehr ehrenhafte Unternehmer und Unternehmungen haben als unehrenhafte. Es ist die Mehrheit, die erkannt hat, dass Glaubwürdigkeit und Reputation die Währung unserer Zukunft sind.

 

Rudolf X. Ruter - Glaubwürdigkeit und Reputation - Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

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Vision der Ehrbarkeit

Vision der Ehrbarkeit

„Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man sich sehnt, dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen.“

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(Erich Fromm * 23. März 1900 in Frankfurt am Main; † 18. März 1980 in Muralto, Schweiz, deutsch-US-amerikanischer Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe)

Fromm Erich

 

 

 

 

 

 

 

Rudolf X. Ruter - Vision der Ehrbarkeit - Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

 

 

 

 

 

 

 

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51 Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats - Rudolf X. Ruter - Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

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Dinge, die man einfach (nicht) macht – Grundsatz der Selbstverständlichkeit

51 Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats - Rudolf X. Ruter - Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dinge, die man einfach (nicht) macht…….meine oberste Tugend ist die Tugend der Selbstverständlichleit. Oder auch Grundsatz:

der Grundsatz der Selbstverständlichkeit.

Das heißt, es gibt Dinge, die man einfach (nicht) macht. Z.B., wird ein ehrbarer Aufsichtsrat einer Entscheidung nie seine Stimme geben, in einer Situation, die er nicht versteht. Ein ehrbarer Aufsichtsrat hat Rückgrat und macht den Mund auf. Er zst bereit die Konsequenzen zu tragen, wenn er eine Entscheidung nicht mit tragen kann. Sehen Sie hier ………….

 

2015-09-07 240

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Nachhaltigkeit ohne Compliance ist nicht glaubwürdig

DDIM Herbst 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Kunde von heute will in erster Linie Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit kaufen. Erst in zweiter Linie fragt er nach technischen, wirtschaftlichen und ästhetischen Elementen der zu erwerbenden Produkte und Dienstleistungen. Verlässlichkeit strahlt Sicherheit und Sorgfalt aus. Einer verlässlichen Person kann man trauen. Verlässlichkeit lässt sich nicht trainieren. Ein Mensch, der wiederholt seine Versprechen nicht gehalten hat, wird seine Versprechen auch künftig nicht halten.

 

Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit entwickeln sich immer mehr zu einer neuen Währung im Wirtschaftsleben (vgl. meine Kolumne im Herbst 2014) und sind die Basis für Vertrauen – nicht nur im Wirtschaftsleben………………….

DDIM

 

 

 

Lesen Sie mehr in meiner Kolumne in der Herbstausgabe 03/2015 des DDIM Online Magazin auf der Seite 18 und auf der Seite 19.

 

Rudolf X. Ruter - Glaubwürdigkeit und Reputation - Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nur eine transparente, verantwortungsvolle, authentische und nachhaltige Unternehmensführung schafft Vertrauen. Agieren muss kohärent sein – ohne Doppelzüngigkeit. Nichts untergräbt die Glaubwürdigkeit des Unternehmens und das Vertrauen seiner Mitarbeiter mehr als großes Nachhaltigkeits-Engagement nach Außen gepaart mit schlechten Arbeitsbedingungen und Non-Compliance im Inneren des Unternehmens. Feigenblätter werden heute sehr schnell erkannt.

Nach einer globalen Studie zu Nachhaltigkeitsmanagement durch Accenture und dem Verwaltungsbüro der UN Global Compact Initiative schätzen in Deutschland die Vorstandsvorsitzenden (über 80 %) die Bemühungen der Wirtschaft als unzureichend. Glaubwürdige Unternehmensführung wird aber nach Meinung der befragten Führungskräfte ein künftig wesentlicher und bedeutsamer Wettbewerbsfaktor sein.

Grundsätze guter und nachhaltiger Unternehmensführung können also auch für den Interim Manager Orientierungspunkte und Leitplanken für sein nachhaltiges Erfolgsmanagement liefern.  Einfach, „die richtigen Dinge immer richtig tun“. Allerdings ist eine Überprüfung der Einhaltung dieser Werte-Orientierung, aller anderen Gesetze und Richtlinien in Unternehmen, sowie auch der freiwilligen Kodizes stets notwendig. Oder wie Winston Churchill es formuliert hat: „Wie schön die Strategie auch sein mag, man sollte hin und wieder mal die Ergebnisse betrachten“. Ohne Compliance ist Nachhaltigkeit nicht glaubwürdig.

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