Beiträge getagged mit Compliance

Kennen Sie schon Directors Academy Modul Aktiengesellschaften ?

 

 

 

 

 

 

 

Kennen Sie schon die neue und modernen Form der Fort- und Weiterbildung für Aufsichtsräte und Beiräte der Directors Academy ?

Sonderedition für Rudolf X. Ruter

Ich möchte Sie informieren über Directors Academy – https://www.directorsacademy.de/ – und deren Angebot zur Weiterbildung von Aufsichtsräten bzw. Verwaltungsräten.

Eine kurze Zusammenfassung finden Sie auf dem beigefügten OnePager

bzw. auf der Homepage unter https://www.directorsacademy.de/,wo Sie auch kostenlos ein Bildungs-Modul testen können.

 

Corporate Governance ist meine Leidenschaft und ich kann diese Fort- und Weiterbildung nur bestens empfehlen.

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Der unabhängige Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat muss allein, mutig und tapfer entscheiden können zum Wohle und im Sinne des Unternehmens, ohne Rücksichtnahme auf persönliche Bindungen oder eigene Interessen.

 

 

Erfolgreiche Führung ist immer mit Blick auf die Zukunft, also nachhaltig in der zeitlichen Dimension, ausgestaltet. Dazu ist Mut zur Verantwortung gefragt. Meiner Meinung nach sind Tapferkeit und Mut neben Persönlichkeit und Charakter die entscheidenden Kraftquellen für gelebte Unabhängigkeit………………..

 

Lesen Sie mehr in meinen Gastkommentar

Heft 5/2018 des Fachmagazins DER AUFSICHTSRAT 

 

 

(https://aufsichtsrat.owlit.de/document.aspx?docid=AR1268730&authentication=none)

 

 

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Sehen wir uns am Donnerstag, den 28. Juni 2018 in Friedrichshafen am Bodensee?

Zur

2. Regionalkonferenz Bodenseekreis der Financial Experts Association e.V.

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Wann: Donnerstag, der 28. Juni 2018 ab 15:30 Uhr bis ca. 18:00 Uhr

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Wo: im Zeppelin Universität, Seemoser Horn 20, 88045 Friedrichshafen

 

 

 

 

 

 

 

 

Die detaillierte Agenda entnehmen Sie bitte dem beigefügten Einladungsschreiben_2. FEA_Regionalkonferenz – siehe pdf.Datei “ Einladungsschreiben_2. FEA_Regionalkonferenz „.

 

Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung und schriftlicher Teilnahmebestätigung der Financial Experts Association e.V. möglich.

 

 

Sehen Sie hier auch ein kleines Video von der 1. Regionalkonferenz Bodenseekreis unter

1. FEA-Regionalkonferenz Süd-Der Wert von Good Governance (3’49)

Rudolf X. Ruter

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Der ehrbare Aufsichtsrat als Garant eines nachhaltigen Erfolgsmanagement

Anbei mein Artikel mit dem Thema

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Der ehrbare Aufsichtsrat als Garant eines nachhaltigen Erfolgsmanagement

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aus dem GENOGRAPH Journal April 2018 mit dem Schwerpunkt Aufsichtsrat – Neue Aufgaben fürs Ehrenamt

(Seite 24 – Seite 27).

 

 

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Den GENOGRAPH Journal April 2018 mit dem Schwerpunkt Aufsichtsrat – Neue Aufgaben fürs Ehrenamt – kann ich nur empfehlen. Exemplare können kostenfrei bestellt werden unter presse@bwgv-info.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Friedrich Wilhelm Raiffeisen würde in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag (* 30. März 1818 in Hamm (Sieg); † 11. März 1888 in Heddesdorf, heute Neuwied) feiern und war ein deutscher Sozialreformer und Kommunalbeamter. Er gehört zu den Gründern der genossenschaftlichen Bewegung in Deutschland und ist der Namensgeber der Raiffeisenorganisation.

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Dienende Führung – Von der Gier zum Wir

Sehen wir uns auf dem

 

1. Heidelberger Servant-Leadership Symposion

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im Schlosshotel Molkenkur in Heidelberg

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am 7.- 8. Juni 2018 ?

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Insbesondere zu meiner Keynote am Mittwoch Vorabend, den 6. Juni 2018 zum Thema

“ Vom ehrbaren Kaufmann zum kaufbaren Ehrmann“.

 

Sehen Sie das komplette Programm als pdf.Datei bzw. melden Sie sich an unter https://www.dienende-fuehrung.de/

 

Über das dienende Führen

„Management hat eine gesellschaftliche Funktion, ist eine berufliche Aufgabe, deren Kern
weder Reichtum noch Rang ist, sondern die Verantwortung bildet, über allem
wissentlich keinen gesellschaftlichen Schaden anzurichten.“ 
Peter Drucker

Robert Greenleaf (1904–1990) blickte auf eine äußerst erfolgreiche Management-Karriere in einem großen US-Konzern zurück, als ihm die „Morgenlandfahrt“ von Hermann Hesse in die Hände fiel. Fasziniert von der Parabel eines Dieners, der mit unsichtbarer Hand das Geschick einer illustren Reisegesellschaft lenkte und dessen plötzliche Abwesenheit die Gruppe in existenzielle Nöte brachte, reflektierte er seine eigene Karriere. Er entwickelte Ideen, die er in dem Gedankengebäude des „Servant Leadership“ zusammenfasste. Es basiert in seiner Weiterentwicklung auf der Erfahrung, dass Bescheidenheit, Demut und Authentizität sowie persönlicher Mut, Versöhnlichkeit und Verantwortung die Grundlagen eines dauerhaften Führungserfolges zum Wohle der meisten Organisationen und aller Beteiligten darstellen.

In den Lehrplänen der Hochschulen und den Weiterbildungsprogrammen führender Business Schools spielt „Dienendes Führen“ bis heute keine erkennbare Rolle. Je nachdem, welches Thema gerade en vogue zu sein scheint, stehen weiterhin „Tools“ und „How to“-Praktiken im Fokus. Auch die bitteren Lehren aus Finanzkrise, „Dieselgate“ sowie den historischen und aktuellen Korruptions- und Compliance-Fällen beschränken sich auf oberflächliche und juristisch ausgerichtete Ethikseminare für Manager und Aufsichtsgremien, haben aber keinen über den Moment hinausgehenden Einfluss auf die tägliche Führungspraxis. Selbst Familienunternehmen, die auf dauerhaftes, unabhängiges Überleben angelegt sind, können sich zunehmend schwerer dem anglo-amerikanischen finanzkapitalistischen Denken und Management-Tun erwehren. Gute Worte, temporäre Einsicht, wohlmeinende Absichtserklärungen und weiche Governance-Codices reichen offenbar nicht aus, damit sich Denken und Handeln verändern.

Die bittere Konsequenz des Risikos, ein Unternehmen – mit allen damit verbundenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen – ganz zu verlieren, wird aufgrund der„Systemrelevanz“, der „harten Wettbewerbssituation“, den „kulturellen Geschäftsnotwendigkeiten“ etc. völlig ausgeblendet. Und doch wird immer deutlicher: Dies ist ein endlicher Prozess. Neues, auf dauerhaften, nachhaltigen Erfolg angelegtes Denken und Handeln ist notwendiger denn je. Und hier spielen die „Führer“ als Treiber, Impulsgeber, Gestalter und tägliche Vorbilder eine entscheidende Rolle.

Kann man „Dienendes Führen“ lernen? Ja! Wer es ernst meint und sich nicht auf dem „Tooligan“-Niveau ausruht, der begibt sich auf seine ganz persönliche Entwicklungsreise. In deren Mittelpunkt stehen die Fähigkeiten, sich selbst zu erkennen („Werde, der du bist“), und in die Selbststeuerung („Wer führen will, muss sich selbst führen können“) der eigenen Organisation mit Vernunft, Geschick und Intuition zu intervenieren („Managen und Führen sind keine Gegensätze“). In einer Zeit, in der „schon morgen alles wieder ganz anders sein kann“, sind dies überlebenswichtige Fähigkeiten, individuell und organisational.

1994 wurde in Heidelberg mit der Tagung „Selbstorganisation und Konstruktivismus“ die Diskussion über systemisches Denken im Management eröffnet. Seither sind 23 Jahre vergangen. Die ehemals neuen Systemtheorien und ihre pragmatischen Ableger sind heute in Wirtschaft und Politik anerkannt. Systemisches Denken ist teilweise etabliert und liefert da, wo es ernsthaft angewandt wird, fruchtbare, manchmal auch wertvolle querdenkerische Impulse. Der „große“ Durchbruch, die breite Etablierung, ist jedoch nicht gelungen. Unser Kongress soll an die damalige Aufbruchstimmung anknüpfen und mit dem Wissen/der Erfahrung von heute ein Forum dafür bieten, dass Ideen, Konzepte und Erfahrungen ausgetauscht werden, die mit nachhaltigen Führungssystemen verbunden sind.

Management, das ja „Führen“ immer als wesentliche Funktion mit einschließt, legitimiert sich vor allem über Glaubwürdigkeit − ein zerbrechliches Gut, das noch dazu immer knapper wird. „Dienendes Führen“ löst den scheinbaren Widerspruch heutigen Managements auf: Einerseits die ängstigenden Kontingenzerfahrungen heutiger Führungskräfte und andererseits die Erkenntnis des Aufeinander-angewiesen-Seins derselben Führungskräfte („Ohne Mitarbeiter keine Führung“).

Wir laden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in dem Bewusstsein ein, dass es nicht um realitätsferne, abgehobene Diskussionen im Elfenbeinturm gehen kann, sondern um konkrete Fragen und Antworten, die den Einzelnen Erkenntnisse ermöglichen und Lösungshinweise geben, wie sie aus der Perspektivenvielfalt kreativer Beiträge und den Diskussion und Dialogen miteinander entstehen.

 

 

 

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Kennen Sie den Blog von Brainloop ?

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Damit Vertrauliches vertraulich bleibt.

 

Brainloop ist der führende Anbieter Cloud-basierter Lösungen für die sichere Zusammenarbeit an vertraulichen Dokumenten – insbesondere für den Aufsichtsrat.

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Als einziger Lösungsanbieter speichert Brainloop die Daten ausschließlich in lokalen Rechenzentren in Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen europäischen Ländern. Oder im unternehmenseigenen Rechenzentrum – Administrator- und Provider-Shielding inklusive!

 

Die Brainloop AG mit der Zentrale in München und Standorten in Österreich, der Schweiz, Frankreich und Großbritannien wurde im Jahr 2000 gegründet. Das Unternehmen zählt zahlreiche mittelständische Unternehmen und internationale Konzerne zu seinen Kunden, darunter die Mehrheit der DAX 30-Unternehmen.

 

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  • Informationssicherheit
  • Compliance
  • Board
  • Collaboration
  • Due Diligence

 

Meine bisherigen Beiträge:

Der Weg zum Aufsichtsrat

Nachhaltigkeit: Berichterstattung und Prüfungspflicht

 

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Compliance ist mehr als Zuverlässigkeit – 27.06.2018 in Kempten

Sehen wir uns am Donnerstag, den 27. Juni  2018 in Kempten zu meinem Vortrag 

 

Compliance ist mehr als Zuverlässigkeit 

 

 

Anbei das gesamte Programm als pdf.Datei  Compliance ist mehr als Zuverlässigkeit

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Bei Interesse bitte direkt anmelden bei der Bayerischen Akademie für Verwaltung-Management

Mein Vortrag adressiert folgende Aspekte:

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Compliance ist mehr als Zuverlässigkeit – 
Warum Compliance Systeme kein Fehlverhalten verhindern können –

Rückbesinnung auf ethische Grundsätze und Tugenden

 

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Gemeinsam gegen Korruption – 24.01.2018 in Augsburg

Am Mittwoch, den 24. Januar 2018 war ich in Augsburg zu meinem Vortrag COMPLIANCE 

 

 

 

Anbei das gesamte Programm als pdf.Datei Flyer_Final_Korruptionsprävention_2018

 

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Bei Interesse bitte direkt anmelden bei der Bayerischen Akademie für Verwaltung-Management

 

Mein Vortrag  als pdf.Datei adressiert folgende Aspekte:

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Compliance ist mehr als Zuverlässigkeit
Warum Compliance Systeme kein Fehlverhalten verhindern können – Rückbesinnung auf ethische Grundsätze und Tugenden

 

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Compliance Channel – Web-TV-Kanal und Best Practice Showroom für Ethik & Compliance

Der Compliance Channel ist ein einzigartiger Web-TV-Kanal, der auf die Kombination von fachlich hochwertigen Inhalten und multimedialen Formaten im Themenspektrum Ethik und Compliance setzt.

 

 

Sehen Sie meine Beiträge als Ethics & Compliance Leader zum Thema

 

z.B.

 

Nachhaltigkeit ohne Compliance ist nicht glaubwürdig

 

oder

 

Jeder muss Vertrauen haben und Vertrauen geben

 

oder

 

Für mehr Unabhängigkeit und Narrenfreiheit in Aufsichtsräten

 

unter

 

Rudolf X. Ruter

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Ehrlichkeit als Orientierung und Lebensziel

Ehrlichkeit als Orientierung und Lebensziel

 

„Welche Werte sind mir als ehrbare Führungskraft – privat und beruflich – am wichtigsten? Mit welchen eigenen Werte-Vorstellungen will ich unternehmerisch erfolgreich sein?

 

Es gibt zahlreiche Werte und Werte-Managementsysteme in Wissenschaft und in Praxis wie zum Beispiel Leistungswerte (wie z.B. Qualität, Nutzen, Innovationsorientierung), Kommunikationswerte (wie z.B. Verständigung, Achtung, Zugehörigkeit), Kooperationswerte (wie z.B. Konfliktfähigkeit, Teamgeist, Loyalität, Glaubwürdigkeit) oder moralische Werte (wie z.B. Anständigkeit, Ehrlichkeit, Integrität, Fairness). Die Frage aller Fragen lautet: „Welche Werte sind mir als ehrbare Führungskraft – privat und beruflich – am wichtigsten? Mit welchen eigenen Werte-Vorstellungen will ich unternehmerisch erfolgreich sein? Wie ist meine Einstellung z.B. zu Briefkastenfirmen, pro-aktiven Bilanzgestaltungen, Arbeitsplatzabbau, Korruption, Kartellabsprachen und modernen Steuersparmodellen? Wie finde ich Werte-orientierte Lösungen auf aktuelle Probleme z.B. der Digitalisierung und der Disruption? Welche eigene Haltung erlaubt mir eine eigene Perspektive und sichere Bewertung der Dinge? Tugenden können hier eine gute Orientierung sein und Leitplanken liefern für ein anständiges Handeln.

 

„Keine Zeit ist so erbärmlich, dass man nicht wieder ehrlich werden könnte“ wusste schon der englische Dramatiker William Shakespeare (1564 – 1616). Ohne Ehrlichkeit als Grundvoraussetzung kann keine Ethik und Moral entstehen. Ohne Ehrlichkeit ist eine Werte-Orientierung nicht möglich. Leider vergessen wir gelegentlich die Tugend der Ehrlichkeit und der Rechtschaffenheit. Der eine mehr. Der andere weniger. Der eine absichtlich und der andere unbewusst. „Rechtschaffenheit ist eine seltene Tugend, und der Mensch, der sie im höchsten Maß zu besitzen glaubt, hat sie oft am wenigsten.“ so Honoré de Balzac (1799-1850), französischer Philosoph.

Was ist nun Ehrlichkeit ?

Was antwortet ein Vater auf die Frage seines Kindes „Papa, was ist das: Ehrlichkeit?“

Eine etwas scherzhafte, aber in der Praxis oft anzutreffende Antwort lautet:

„Ich will es dir so erklären: Wenn du zwanzig Cents findest, dann lohnt es nicht, sie zur Polizei und ins Fundbüro zu tragen, die kannst du behalten. Wenn du tausend Euro findest, dann trag sie zur Polizei und ins Fundbüro. Man wird dich dann für ehrlich halten, und der Ruf der Ehrlichkeit – das ist wie Kapital ein großer Vermögenswert. Wenn du aber ein ganzes Kapital auf der Straße findest, dann brauchst du keinen Ruf der Ehrlichkeit mehr.“

00 Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats - Joseph Fouché - Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ehrlichkeit ist etwas für starke und mutige Menschen. Schwache Menschen wählen die Lüge.

 

Jeder hört lieber unehrliche Komplimente als ernüchternde Wahrheiten. Leider leben wir in einer Welt, wo von vielen „der Ehrliche“ als schwach und dumm angesehen wird und „der Lügner“ auf Händen getragen und verehrt wird. Fremden Dritten vertrauen wir oft zu schnell und grundlos.

2016-02-21 014

Wahrscheinlich auch deshalb, weil wir selbst anfällig sind für „schöne Worte“. Tröstende und beruhigende Lügen (comforting lies) hören wir lieber als unangenehme und lästige Wahrheiten (unpleasant truths). Auch wenn Thomas Mann (1875 – 1955), deutscher Schriftsteller, der Meinung war, dass „eine schmerzliche Wahrheit besser als eine Lüge ist“ so ist der Großteil der Menschen doch manchmal der Auffassung, dass „Wahre Lügen (true lies)“ das eigene Leben doch lebenswerter erscheinen lassen. Hier sollten wir uns stets alle an den chinesischen Philosophen Laotse (ca. 6. Jahrhundert v. Chr.) erinnern: „Wahre Worte sind nicht immer schön; aber schöne Worte sind auch nicht immer wahr“.

 

Ein ehrlicher Vater antwortet daher vielleicht auf die Frage seines Kindes „Papa, was ist das: Ehrlichkeit?“:

Ehrlichkeit ist eine Vision. Ehrlichkeit ist die Voraussetzung für Ehrbarkeit. Im wesentlichen in zwei Gebieten:

  • Ehrlichkeit im Reden,

was bedeutet, immer die Wahrheit zu sagen

  • und die Ehrlichkeit im Handeln,

was zum Beispiel bedeutet, andere nicht zu täuschen und zu betrügen.

Jeder Mensch braucht Moral und Anstand. Wie der Fisch das Wasser zum leben. Jeder Mensch hat Moral und Anstand und sucht es auch stets bei seinem Gegenüber. Der eine vielleicht weniger als der andere. Und der andere vielleicht dafür etwas mehr.

Der Mensch ist einzigartig und in seiner Ausprägung vielfältig. Der eine ist geprägt von einer nachhaltigen Unternehmensführung und der andere vom kurzfristigen Gier-Effekt und der Neigung, sich den Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft, in der er lebt, zu entziehen. Schon Franz von Sales (1567 – 1622), französischer Theologe, brachte es auf den Punkt: „Es gibt drei Arten von Gütern für den Menschen auf dieser Welt: das Nützliche, das Angenehme und das Ehrenhafte, und wir werden zu allem Unterfangen und zu allem Tun durch eines dieser drei Mittel angeregt:

  • entweder durch den Nutzen
  • oder durch das Vergnügen
  • oder durch die Ehrbarkeit.“

 

Liebes Kind, lass uns verstärkt gemeinsam eine Vision der Ehrbarkeit verfolgen. Die Ehrlichen werden die Unehrlichen übertrumpfen. Sei stets ehrlich und glaubwürdig und lass Dich nicht durch Bestechung von Deinem ehrbaren Weg abhalten. Erbaue Dir ein größtmögliches Vertrauen und eine überdurchschnittliche Reputation. Verweigere Dich der Verführung durch die „Unehrlichen“. Investiere in Dich und andere Menschen. Dann wirst Du ein reicher und vermögender Mensch. Die Zukunft wird Dir zeigen, dass Glaubwürdigkeit und Reputation die Währung unserer Zukunft sind. Ein Vermögenswert, den Du schnell und ohne Andere gewinnen und erwerben kannst. Ein Kapital, welches Du nicht zufällig „auf der Strasse“ finden musst. Dieser Wert wächst Dir automatisch durch das Anwenden und Vorleben Deiner Werte wie Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit zu.

 

Rudolf X. Ruter - Glaubwürdigkeit und Reputation - Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats

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