Archiv für März, 2013

9. Deutsche CSR Forum 2013

 

9. Deutsche CSR Forum vom 9. bis 10. April 2013

Internationales Forum für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit

 

Kommen auch Sie am 9. April 2013 zur Diskussion mit Aufsichtsräten von 17:15 – 18:20 Uhr zum Thema „Grundsätze nachhaltiger Unternehmensführung“ mit

Dr. Christine Bortenlänger,

Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Deutsches Aktieninstitut e.V.

Heinz Otto Dürr,

Aufsichtsratsvorsitzender und Großaktionär, Dürr AG

Günther Fleig,

ehem. Personalvorstand, Daimler

Rosely Schweizer,

ehem. Vorsitzende des Beirats, Dr. August Oetker KG

Moderator: Rudolf X. Ruter,

Mitglied des Beirats des 9. Deutschen CSR Forum

Die Diskussion mit Aufsichtsräten wird folgenden Fragen nachgehen:

Die effektive Aufsicht und Beratung durch engagierte und erfahrene Aufsichtsratsmitglieder ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für gute Corporate Governance Strukturen und einer nachhaltigen Unternehmensführung – sowohl in kapitalmarktorientierten Konzernen als auch in Familienunternehmen. Die Aufsichtsräte werden im Plenum u. a. den Fragen nachgehen:

– Welche Werteorientierung braucht ein Aufsichtsrat?

– Was macht erfolgreiche Aufsichtsarbeit aus?

– Welches sind die Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats?

– Soll der Aufsichtsrat mehr haften wie bisher?

– Wie groß sind die Reichweiten der unternehmerischen Verantwortung?

– Brauchen wir mehr „Berufs-Aufsichtsräte“?

– Können Grundsätze nachhaltiger Unternehmensführung ein Chancenverbesserer sein für erfolgreiches Management?

 

Unter http://csrforum.eu/site_media/uploads/Programm-CSR-Forum.pdf  finden Sie das komplette Programm des 9. Deutschen CSR-Forums. Bitte nehmen Sie sich etwas Zeit, um es durchzusehen. Wir hoffen, Sie finden es so spannend wie wir und kommen zum europäischen Treffpunkt für CSR und Nachhaltigkeit.

Das 9. Deutsche CSR-Forum findet am 9. und 10. April 2013 in Ludwigsburg bei Stuttgart statt. Bitte beachten Sie auch die vielen Veranstaltungen am Vor- und am Folgetag. Sie sind herzlich willkommen.

Höhepunkt ist wieder die Verleihung des Deutschen CSR-Preises. In diesem Jahr nimmt sie Bundesminister Dirk Niebel vor. Seien Sie gespannt auf die Persönlichkeit, der der CSR-Award verliehen wird. Roland Tichy, Chefredakteur der Wirtschaftswoche, hat die Laudatio übernommen.

Blicken Sie auch auf das 8. Deutsche CSR Forum in 2012.

 

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1. Speyerer Tagung zu Public Corporate Governance 2013 am 22. und 23. April 2013

 

Politik, Verwaltung und Aufsichtsräte: Im Spannungsfeld zwischen Gesetz, gelebter Praxis und Öffentlichkeit

 Kommen auch Sie am 22. und 23. April 2013 nach Speyer.

Eine gute Leitung und erfolgreiche Überwachung sind gerade in öffentlichen Unternehmen von enormer Bedeutung, wie aktuelle Beispiele zeigen. Dabei können die Erkenntnisse zu Unternehmensaufsicht und -steuerung aus der Privatwirtschaft nur bedingt übertragen werden, sondern müssen spezifisch auf den öffentlichen Sektor angepasst werden. Ziel der 1. Speyerer Tagung zu Public Corporate Governance ist es, Entscheidungsträger in der öffentlichen Verwaltung sowie Aufsichtsräte und Geschäftsleitungen öffentlicher Unternehmen bei ihren Aufgaben zu unterstützen. Dazu gilt es, die aktuellen Herausforderungen der Leitung und Überwachung auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene zu analysieren und Stellhebel aufzuzeigen, wie eine erfolgreiche Aufsicht in und Steuerung von öffentlichen Unternehmen gelingt. Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Themen

– Aktueller Stand der Private and Public Corporate Governance
– Beteiligungsmanagement auf kommunaler, Landes- und Bundesebene
– Die Rolle von Public Corporate Governance Kodizes
– Aspekte des Risikomanagements

Die Tagung richtet sich an Politiker, Abgeordnete, Ratsmitglieder und Verwaltungsmitarbeiter aus Bund, Ländern und Gemeinden, die als Aufsichtsräte in öffentlichen Unternehmen vertreten oder als Entscheider in Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung und der öffentlichen Verwaltung verantwortlich sind, sowie an Vorstände und Geschäftsführer der öffentlichen Unternehmen.

Die Veranstaltung wird von mir moderiert.

Das Programm finden Sie hier: http://www.uni-speyer.de/FORTBILD/011313.pdf

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich direkt selbst anmelden: anmeldeformular

Bitte klicken Sie im Anmeldeformular die Eingabefelder an und tragen Sie Ihre Daten ein. Das ausgefüllte Formular drucken Sie bitte aus und senden es unterschrieben an die aufgedruckte Adresse. Sie können das Formular auch per E-Mail an das Tagungssekretariat übermitteln.

Für Rückfragen wenden Sie sich direkt an das Tagungssekretariat ( tagungssekretariat@uni-speyer.de ) bzw. gerne auch an mich.

Die Tagungsergebnisse sind zusammengefasst im Speyerer Arbeitsheft Nr. 213 – ISSN 0179-2318, Speyer 2014:

Michele Morber (Hrsg.): 1. Speyerer Tagung zu Public Corporate Governance – 22. bis 23. April 2013 Politik, Verwaltung und Aufsichtsräte: Im Spannungsfeld zwischen Gesetz, gelebter Praxis und Öffentlichkeit

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Zukunftsfähiges Führungsverhalten

Insbesondere der Aufsichtsrat als Hüter und Garant der Corporate Governance und der nachhaltigen Unternehmensführung ist für die Verankerung einer zukunftsfähigen Führung im Tagesgeschäft verantwortlich. Jedes Aufsichtsratsmitglied ist persönlich für die effektive und effiziente Umsetzung der Unternehmensführung verantwortlich. Er hat dafür zu sorgen, dass die richtigen Dinge richtig im Unternehmen getan werden. Nur so kann der Aufsichtsrat seinem doppelten Auftrag als Kontrolleur und Ratgeber gerecht werden……………….

 

 

 

Lesen Sie hierzu in meiner 35. Kolumne CFOworld Magazin Online aus dem Febraur 2013 zum Thema Zukunftsfähiges Führungsverhalten

 

Führungsverhalten aktivieren

Nachhaltige Unternehmensführung ist ein langfristiges, wertebasiertes und gegenüber Menschen und Umwelt Verantwortung forderndes, gelebtes Konzept. Das kann nur mit zukunftsfähigem Führungsverhalten erreicht werden, d.h. CFOs müssen wie alle anderen Führungskräfte zukunftsfähig sein. Dazu gehört, dass die Führungskraft genauso wie das einzelne Mitglied des Aufsichtsrats mit seinem Verhalten und seinen Entscheidungen die Zukunft des Unternehmens fördert und stärkt. Entscheidungen sollen nur auf der Basis einer Reflexion von vereinbarten Werten zum Erhalt des Unternehmens unter Berücksichtigung gegenwärtiger und zukünftiger Risiken getroffen werden.

 

Zukunftsfähige Führung

Wilfried Mödinger fasst es wie folgt zusammen: „Zukunftsfähige Führung ist die Führung, die andere befähigt, die Zukunft eines Unternehmens erfolgreich zu gestalten indem sie das Bewährte bewahrt und den Veränderungen so anpasst, dass es seine gestalterische Kraft in den Veränderungen behält und entwickelt.“

 

Insbesondere der Aufsichtsrat als Hüter und Garant der Corporate Governance und der nachhaltigen Unternehmensführung ist für die Verankerung einer zukunftsfähigen Führung im Tagesgeschäft verantwortlich. Jedes Aufsichtsratsmitglied ist persönlich für die effektive und effiziente Umsetzung der Unternehmensführung verantwortlich. Er hat dafür zu sorgen, dass die richtigen Dinge richtig im Unternehmen getan werden. Nur so kann der Aufsichtsrat seinem doppelten Auftrag als Kontrolleur und Ratgeber gerecht werden.

 

Gestaltungsrahmen aktiv nutzen

Aufgabe des Aufsichtsrats ist es, den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig zu beraten und zu überwachen. Er ist in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen einzubinden (vgl. Kapitel 5.1.1. des  Deutscher Corporate Governance Kodex). Der Aufsichtsrat muss also seinen gesetzlichen Gestaltungsrahmen zur zukunftsfähigen Gestaltung des Unternehmens verantwortlich nutzen. Insbesondere muss er regelmässig überwachen, wie die gesetzten Werte in den täglichen Führungsprozessen im Unternehmen gelebt und umgesetzt werden. Neben Regeln und Normen für Manager sind Führungswerte gefordert. Insbesondere „der CFO muss Wirtschaft und Werte verbinden“ sagte Prof. Dr. Kurt Joachim Lauk in einem Interview mit CFOworld.

 

 

Bisher konzentriert sich ein Aufsichtsrat sehr häufig nur auf das Überwachen / Kontrollieren der betreffenden Vorstände und deren Handlungsweisen und Entscheidungen. Dabei ist sein Verständnis der eigenen Handlungsweisen in der Regel quantitativ und an der Vergangenheit orientiert (Controlling von Finanzen).

 

Führungsmatrix kennen

Die Frage, ob und wie Aufsichtsräte auch im Sinne von Führung aktiv die Zukunft von Unternehmen gestalten sollten, ist derzeit noch wenig erforscht und präsent. Erste Ansätze liefern Jörg Menno Harms und Wilfried Mödinger in ihrem aktuellen Buch „Führungsperspektiven – Denkanstoss für verantwortliches Handeln“. Mit den Handlungsfeldern Mut und Wachstum, Erneuerung und Innovation, Einsatz von Ressourcen, Integrität und Glaubwürdigkeit und Orientierung und Werte und den Führungsaspekten Methodik, Kompetenz und Persönlichkeit bieten sie eine Führungsmatrix an, die den Umfang der vielfältigen Anforderungen ebenso zeigen wie die aktuelle Leistung einer einzelnen Führungskraft oder eines ganzen Teams.

 

Aufsichtsräte können z.B. im Sinne von aktiver Überwachung und Beratung die Zukunft eines Unternehmens wesentlich mit gestalten, indem sie die Umsetzung von Unternehmenswerten durch die operative Unternehmensführung mit reflektieren und sich regelmäßig als Aufsichtsrat ein Feedback diesbezüglich geben lassen (durch ein Assessment der oberen Führungsebene und einer Werte-Berichterstattung). Hier könnte der bestehende Compliance-Beauftragte mit seinen Compliance Systemen gute Unterstützung bieten. Neben einem (Nachhaltigkeits-) Controlling braucht es also auch so etwas wie ein Ethik-Management. Nachhaltigkeit muss messbar werden,

 

Führungskompetenz ausbauen

Eine zukunftsfähige Führungskompetenz muss also im Aufsichtsrat besonders ausgeprägt sein und permanent weiter entwickelt werden. Dabei sollte sich ein Aufsichtsrat einer qualifizierten externen Unterstützung nicht entziehen. Dies könnte im Rahmen der regelmäßigen Evaluierung des Aufsichtsrats erfolgen (vgl. Kapitel 5.6 des Deutscher Corporate Governance Kodex). „Selbstkontrolle und Eigenverantwortung bilden den Grundpfeiler für eine erfolgreiche und transparente Unternehmensführung“ resümiert das Bundesministerium der Justiz.

 

Mödinger hat mit seinem Programm ZUKUNFT FÜHREN eine Methode entwickelt die Kompetenzen von Führungskräften zu messen und damit festzustellen, wie eine Führungskraft im Blick auf die Anforderungen der Situation und der Strategie zukunftsfähig für das Unternehmen handelt. Mödinger ist überzeugt, „dass Mann und Frau das Führungsverhalten, das als Vorbild auf Mitarbeiter wirkt, analysieren, an der Wirkung im Blick auf die Zukunft messen und deshalb vermitteln, trainieren und lernen kann“.

 

Initiative „ Zukunftsfähige Führung“

Menno Harms hat eine Initiative „ Zukunftsfähige Führung“ ins Leben gerufen. Diese Bewegung von Führungspersönlichkeiten will dazu beitragen, dass bewährtes Führungswissen in Wirtschaft und Zivilgesellschaft schneller eingesetzt wird und zukunftsfähige Führungskonzepte in der nächsten Führungsgeneration schneller bekannt werden. Die Initiative hilft, Ursachen aufzudecken die verhindern, dass bewährtes Führungswissen eingesetzt wird und nutzt geeignete Mittel die helfen, die Ursachen zu überwinden. Die Initiative hat ihre Arbeit im Frühjahr 2012 aufgenommen.

 

 

 

 

 

Hier der LINK zu den anderen bereits erschienen Kolumnen bei CFOworld.

 

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