Rudolf X. Ruter
Archiv für Dezember, 2011
Golf und Chardonnay
Verfasst von rxr unter Aktuelle Gedanken, Chardonnay, Golf, Privat am 27. Dezember 2011
Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige
Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr
großen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die
Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten es.
Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese
in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die
Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum,
ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.
Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in
den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er
fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei.
Die Studenten antworteten einstimmig “ja”.
Der Professor holte zwei Glas Chardonnay unter dem Tisch hervor und schüttete
den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen
den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.
“Nun”, sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ, “Ich möchte,
dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen.
Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre
Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja
leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles
verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem
noch erfüllend wäre.” “Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im
Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die
Kleinigkeiten.
Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben”, fuhr der Professor fort, “hat
es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt
für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten
investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie
auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit den Kindern.
Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren
Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben um das Haus zu
reinigen oder Pflichten zu erledigen.” “Achten Sie zuerst auf die
Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre
Prioritäten. Der Rest ist nur Sand.”
Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn der Chardonnay
repräsentieren soll.
Der Professor schmunzelte: “Ich bin froh, dass Sie das
fragen. Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr
Leben auch sein mag, es immer noch Platz hat für ein oder zwei Glas Chardonnay.
Verfasser leider unbekannt – wer kennt die Quelle / den Verfasser ? Bitte schreiben Sie mir
Der Carton stammt vom leider viel zu früh verstorbenen Volker Kriegel.
Volker Kriegel (* 24. Dezember 1943 in Darmstadt; † 14. Juni 2003 in San Sebastián) war ein deutscher Jazzmusiker, Zeichner und Schriftsteller. Er gilt als einer der Protagonisten des Jazzrock in Deutschland und war entscheidend an der Etablierung und Entwicklung dieser Stilrichtung in Europa beteiligt.
“Die Zukunft war früher auch besser”
Verfasst von rxr unter Veröffentlichungen am 27. Dezember 2011
Mit diesen Worten von Karl Valentin wünsche ich uns
allen ein erfolgreiches und glückliches NEUES JAHR 2012
Und bleiben Sie immer bei der Wahrheit !
Karl Valentin (* 4. Juni 1882 in München; † 9. Februar 1948 in Planegg bei München) hieß mit bürgerlichem Namen Valentin Ludwig Fey und war ein bayerischer Komiker, Volkssänger, Autor und Filmproduzent. Er hat mit seinem dialektischen Humor zahlreiche nachfolgende Künstler beeinflusst, darunter Bertolt Brecht, Samuel Beckett, Loriot, Gerhard Polt und Helge Schneider.
Der Herr Valentin ist nicht der Herr Walentin, sondern der Herr Falentin, denn es heißt ja auch nicht, man hat einen Wogel, sondern einen Vogel. Nicht nur darauf hat der Wortzerklauber Karl Valentin bestanden. Er beharrte auf seinen sprachspielerischen Blödeleien, egal, in welche Absurditäten sie auch ausufern mochten. Seine Monologe, Dialoge und Szenen scheinen von allen Fesseln der Konventionen befreit. Sie leben von sorgsam entworfener Handlung einerseits und einer beinahe referenzlosen Sprache andererseits. Doch Valentins Wahnsinn hat Methode! Er verwendet seine Komik als eine Art ‘Dekonstruktion’, um der Sprache auf den Zahn zu fühlen, und legt die elementaren Situationen der Kommunikation, der Wahrnehmung und Erkenntnis frei. Seine Wortspielkunst ist heute so aktuell wie damals. Und nicht vergessen: Der Herr Valentin ist nicht der Herr Walentin, sondern der Herr Falentin!
Lesen Sie mehr unter http://parapluie.de/archiv/worte/valentin/
CSR – was kommt in 2012 ??
Verfasst von rxr unter Aktuelle Gedanken, Interviews mit Rudolf X. Ruter, Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeits-Medien am 22. Dezember 2011
Lesen Sie dazu im CSR Magazin Ausgabe 4 Dezember 2011 auf der Seite 14 ff einige Statements.
Anbei meine Statement:
Transparente und verantwortungsvolle Unternehmensführung gewinnt einen immer höheren Stellenwert. 2012 wird geprägt sein, von der Weiterentwicklung der “Ganzheitlichen nachhaltigen Unternehmensführung” in Form der zügigen Umsetzung des Deutschen Corporate Governance Kodex, der Weiterdiskussion “Ehrbarer Aufsicht”, den Bestrebungen der IIRC bzgl. des Integrated Reportings und der Erkenntnisse der CFOs, dass Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie enthalten sein muss und somit planbar, messbar und controllfähig ist und der CFO dafür massgeblich verantwortlich ist.
CSR muss flächendeckend erwachsen werden;
weg vom Balztanz der Kommunikationschefs und der ÖKO Schwallerei zahlreicher NGOs hin zur Normalität des unternehmerischen Alltags. Systemorganisierte Gedanken- und Verantwortungslosigkeit (nicht nur im unternehmerischen Bereich) muss der Vergangenheit angehören.
CSR muss sich überall zu CR weiterentwicklen, muss als Bestandteil der unternehmerischen Strategie endlich auch die Bereich Corporate Governance und Corporate Citizenship einschließen.
Die meisten Impulse werden weiterhin leider nicht aus Deutschland heraus sondern aus dem internationalen Umfeld, vorrangig aus Brüssel kommen.
CSR Magazin ist ein Printmedium des Onlinedienstes CSR News
Was ist Wahrheit ? Wann wird aus Wahrheit eine Lüge?
Verfasst von rxr unter Aktuelle Gedanken, Veröffentlichungen am 19. Dezember 2011
Wann wird aus Wahrheit eine Lüge?
Derzeit viel diskutierte Fragen.
Die Antwort wusste schon Platon
Platon (altgriechisch Πλάτων Plátōn, latinisiert Plato; * 428/427 v. Chr. in Athen oder Aigina; † 348/347 v. Chr. in Athen) war ein antiker griechischer Philosoph.
Er war ein Schüler des Sokrates, dessen Denken und Methode er in vielen seiner Werke schilderte. Die Vielseitigkeit seiner Begabungen und die Originalität seiner wegweisenden Leistungen als Denker und Schriftsteller machten Platon zu einer der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten der Geistesgeschichte:
”Das Weglassen der anderen Hälfte der Wahrheit ist die schlimmste Form der Lüge!”
Ganz im Sinne von Mark Twain :
„Die Wahrheit ist das Kostbarste, was wir haben.
Gehen wir sparsam damit um!“
“Nichts tun ist ziemlich schwer”
Verfasst von rxr unter Aktuelle Gedanken, Begriffe zu meinem Leben am 12. Dezember 2011
Ein schöner Spruch vom leider zu früh verstorbenen Leslie Nielsen
“Nichts tun ist ziemlich schwer,
man weiß nie, wenn man fertig ist”
“Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers“
Verfasst von rxr unter Aktuelle Gedanken, Allgemein, Nachhaltige Unternehmensführung am 5. Dezember 2011
Dieses Zitat des berühmten Sinfonikers Gustav Mahler (1860-1911) stellte die Grundlage für das Abiturrahmenthema 2011 dar.























