Vorstand

INTERVIEW: AUFSICHTSRAT SOLLTE NACHHALTIGKEIT AM RADAR HABEN

 

Lesen Sie mein Interview im INARA Blog auf 

 

https://www.inara.at/interview-aufsichtsrat-sollte-nachhaltigkeit-am-radar-haben/

 

 

 

.

.

.

.

.

.

 

 

INARA – Governance & Compliance nicht nur für Österreich

 

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Deutscher Public Corporate Governance-Musterkodex

Verantwortungsvolle Führung öffentlicher Unternehmen:

 

Deutscher Public Corporate Governance-Musterkodex

 

von Expertenkommission veröffentlicht

 

Klicken Sie hier……………….http://pcg-musterkodex.de/

 

„Good Governance“ und verantwortungsvolle Organisationsführung bei öffentlicher Verwaltung und öffentlichen Unternehmen sind für den Staat und die Gesellschaft von besonderer Bedeutung. Hierzu ist ein anforderungsgerechtes Regelwerk mit hinreichender Akzeptanz bei allen Akteursgruppen erforderlich.

Der Deutsche Public Corporate Governance-Musterkodex (D-PCGM) umfasst Grundsätze zur verantwortungsvollen Steuerung, Leitung und Aufsicht von und in öffentlichen Unternehmen, die in Praxis und Wissenschaft als einschlägig eingestuft werden, sowie Hinweise auf gesetzliche Vorschriften und Vorgaben.

 

„Der D-PCGM hat in der aktuellen Debatte das Potenzial einen großen Beitrag zu Good Governance und Vertrauen in öffentliche Institutionen zu liefern,“

 

so Prof. Dr. Ulf Papenfuß, der Initiator und Koordinator des Vorhabens der ZU Friedrichshafen ist. Ein Public Corporate Governance Kodex stellt Grundsätze zur verantwortungsvollen Steuerung, Leitung und Aufsicht von und in öffentlichen Unternehmen zusammen, die sich in der Praxis und nach wissenschaftlichen Analysen einschlägig bewährt haben. Umgangssprachlich werden entsprechende Kodizes auch als „Spielregeln guter Unternehmensführung“ bezeichnet.

 

Siehe auch erste Presse-Reaktionen unter

 

https://www.focus.de/finanzen/boerse/wirtschaftsticker/konjunktur-spielregeln-fuer-oeffentliche-unternehmen-gremium-erarbeitet-muster_id_11526588.html

 

oder

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/geschaeftskodex-knigge-fuer-oeffentliche-unternehmen-16568429.html

 

 

 

Ich freue mich, dass ich der Expertenkommission angehören darf (siehe hier http://pcg-musterkodex.de/expertenkommission/).

 

 

 

Haben wir doch bereits im Oktober 2003 den ersten PCG Musterkodex veröffentlicht:

Public Corporate Governance Kodex – ein Kodex guter Unternehmensführung für die öffentliche Hand

 

(vgl.hier: http://www.ruter.de/?p=863)

 

, , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Aufsichtsrat sollte Nachhaltigkeit auf dem Radar haben

Lesen Sie mein Interview aus dem Dezember 2019…………………………….

 

Interview: Aufsichtsrat sollte Nachhaltigkeit am Radar haben

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Jeder kann anständig sein

Darf man noch anständig sein?

Folgende Beobachtungen lassen mich immer öfters fragen, wo ist unser Anstand und Benehmen geblieben? Ein Benehmen, das auf guten Sitten und einer von der Gesellschaft erwarteten und akzeptierten, wertgeschätzten Sinn- und Werte-Vorstellung basiert. Anstand als anerkannte Grundbedingung und selbstverständlich empfundener Maßstab für gutes, richtiges Verhalten im Zusammenleben mit anderen in der Gemeinschaft im Kleinen und in der Gesellschaft im Großen.

 

Beobachtung „LÜGEN“: Warum lügen wir so gerne? Jeder hört lieber unehrliche Komplimente als ernüchternde Wahrheiten. Warum leben wir in einer Welt, wo von vielen „der Ehrliche“ als schwach und dumm angesehen wird und „der Lügner“ auf Händen getragen und verehrt wird?

 

Beobachtung „WIE GEHT ES DIR“: Wollen wir wirklich die Antwort des Befragten hören? Warum respektieren wir unser Gegenüber so wenig? Warum verwenden wir Respekt (Achtung, Anerkennung, Zurückschauen, Rücksicht, Freundlichkeit, Disziplin) nicht als eine normale Form der Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Ehrerbietung gegenüber einer anderen Person? Wir wollen doch selbst auch geliebt und respektiert werden?

 

 

Nostalgische Illusion oder Realität?

 

Jeder Mensch braucht Anstand. Wie der Fisch das Wasser zum Leben. Anstand kann man nicht erzwingen, Anstand muss man vorleben. Anstand ist eine Tugend, wie zum Beispiel Mut und Respekt. Jeder Mensch hat Moral und Anstand und sucht es auch stets bei seinem Gegenüber.  Der eine vielleicht weniger als der andere. Und der andere vielleicht dafür etwas mehr. Das hat nichts mit nostalgischer Illusion zu tun. Das ist gelebte Realität.

 

Wie können wir zu unserer Integrität und zu unserem Anstand wieder zurückfinden?

 

Es scheint sehr einfach, ist aber doch so schwer: Wir müssen wieder Zeit finden.  Wir müssen dafür Zeit investieren, und zwar am besten jeden Tag: analoge Zeit ohne Smartphone und digitaler Unterstützung bzw. Ablenkung. Zehn Minuten mehr jeden Tag werden unser eigenes Wohlempfinden steigern:

 

 

Zehn Minuten weniger LÜGEN: Wir müssen selbst authentischer sein und auf rhetorische Lückenfüller und Dummschwätzer-Attitüden verzichten.  Wir müssen zehn Minuten ehrlicher sein und Ehrlichkeit von anderen auch einfordern. Wie schon der chinesischen Philosophen Laotse (ca. 6. Jahrhundert v. Chr.) wusste: „Wahre Worte sind nicht immer schön; aber schöne Worte sind auch nicht immer wahr“.

 

 

Zehn Minuten mehr RESPEKT: Wir müssen gleich welcher Person gegenüber, zehn Minuten mehr Liebe und Respekt erbringen. Wir sollten Vorbild sein. In Vorleistung gehen. Seinen Respekt erbringen. Dann wird man den Respekt des anderen auch erfahren und verdienen. Respekt und Zuneigung sind unzertrennlich. „Die Anerkennung, das Lob der anderen, stärkt unser Selbstwertgefühl. Es gibt Schwung für neue Aktivitäten. Aber man muss auch selbst die Kraft in sich haben, andere anzuerkennen. Und das sollte man öfter tun. Es macht den Umgang untereinander leichter“ wusste schon die deutsche Verlegerin Anna Magdalena Burda (1909 – 2005).

 

Jeder kann anständig sein

 

Ich will keine rhetorische Selbstaufwertung. Keine staatlichen Ethikkommissionen und keinen weiteren populistischen Moral-Narzissmus. Ich plädiere für einen Gegenpol gegen den Ozean der Unanständigkeit. Für einen Hafen der Anständigkeit wo sich jeder von uns wieder erkennt und wohlfühlt.

 

Lassen Sie uns zusammen immer öfter gut und anständig sein – und das mehr als zehn Minuten! Ich wünsche meinen Lesern eine besinnliche Adventszeit.

PS

Eine Langfassung dieser Gedanken können Sie nachlesen im diesjährigen AREX  2019 Buch auf Seite 99 ff  – siehe hier unter http://www.ruter.de/?p=4555 

 

 

, , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Fachtagung: Gemeinsam gegen Korruption

Sehen wir uns am 28.01.2020 in Augsburg zur Fachtagung

Gemeinsam gegen Korruption ?

der Bayerischen Akademie für Verwaltungs-Management

 

Mein Vortrag beschäftigt sich mit dem Thema:

 

Public Corporate Governance und Compliance

Der Deutsche Public Corporate Governance Kodex
wird aktuell von einer Expertengruppe als Musterkodex entwickelt

 

 

 

 

 

Sehen Sie auch folgende Homepage Gemeinsam gegen Korruption

unter http://www.gemeinsam-gegen-korruption.de/

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Kennen Sie die AREX-Bücher ?

 

Sie kennen nicht die AREX-Bücher ?

 

 

 

Dann waren Sie noch nie auf der Aufsichtsrats-Gala in Wien im November.

Dieses Jahr fand die Aufsichtsrats-Gala mit der Verleihung des AREX 2019, am Donnerstag 7. November 2019 im Grand Hotel Wien statt.

Wenn Sie dieses Jahr dabei sein wollen, schauen Sie doch mal auf BOARDSEARCH und fordern Sie das Programm an.

Einen Rückblick auf AREX 2019 finden Sie hier unter http://www.ruter.de/?p=5011

Meine Beiträge im AREX Buch lauten:

AREX 2019

Jeder kann anständig sein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AREX 2018

Der unabhängige Beirat und Aufsichtsrat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AREX 2017

Ehrlichkeit als Orientierung und Lebensziel

 

 

 

 

AREX 2016 Wie Sie Beirat oder Aufsichtsrat werden

AREX 2015 Tugenden einer ehrbaren Führungskraft

 

Das AREX Buch ist gewidmet von Brainloop:

„Allen excellenten Aufsichtsräten und allen, die Führungsgremien bereichern. Allen herausragenden Unternehmen, Organisationen und Institutionen, die in höchstem Maße unsere Wirtschaftskultur prägen.“

 

 

Siehe auch den Brainloop Blog unter http://www.ruter.de/?p=4521

 

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

AREX 2019

Waren Sie auch am 7.12.2019 in Wien bei der AREX GALA?

 

 

 

 

 

Board Search und Brainloop haben heuer zum fünften Mal den AREX vergeben. Der Award zeichnet die besten Aufsichtsräte des Landes aus und ist in dieser Form weltweit einzigartig

 

 

 

Sehen Sie hier das Video von der Veranstaltung unter https://www.leadersnet.at/news/40281,diverse-teams-sind-innovativer-und-treffen-nachhaltigere.html

 

Der künstlerische Höhepunkt war auf alle Fälle die Sängerin Christiana Uikiza

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

KPMG ACI Roundtable in Wien am 21. 10. 2019

Es hat viel Spaß gemacht, dabei sein zu dürfen

 

beim ACI Roundtable in Wien am 21. Oktober 2019 bei der KPMG

 

 

Was verbindet deutsche und österreichische Aufsichtsräte und was unterscheidet sie? Dieser Frage widmete sich KPMG im Rahmen des ACI Round Table am 21. Oktober und lud zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch ein. Am Podium diskutierten Monika Kircher, Edith Hlawati, Annette Köhler sowie Rudolf X. Ruter. Impulsvorträge zum Thema gab es von Wendelin Ettmayer, Roman Rohatschek und Annette Köhler, die aus rechtlicher und wissenschaftlicher Sicht den Status quo in Österreich und Deutschland präsentierten.

 

Lesen Sie mehr unter

https://home.kpmg/at/de/home/insights/2019/10/aci-round-table.html?fbclid=IwAR1x7E8PrOJXk0u6usQ-CFzLqui4MEQ_a37UwoIaLJAh400AeXnuUu6aXx0

 

, , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Gedanken aus dem Traumland

Der Aufsichtsrat gefangen im Dschungel

“Hilfe, ich bin ein Aufsichtsrat – holt mich hier raus“.

.

Anbei einige Gedanken aus einer meiner letzten verträumten Aufsichtsratssitzungen als wir unsere neue Compliance Richtlinie diskutierten … Während dieser etwas chaotischen Diskussion eines mittelmäßig schwierigen und eigentlich mit keinerlei strategischer Bedeutung belasteten, eher im Bereich der Alltagsprobleme des betreffenden Unternehmens anzusiedelnden Thematik (wer hat Schuld, warum und wieso kann es nicht verheimlicht werden), in der schon alles Wesentliche gesagt war (allerdings noch nicht von allen und auch noch nicht in allen ‚farblichen Schattierungen’), weit weg von den Tugenden eines ehrbaren Aufsichtsrats, hüpften meine Gedanken (warum auch immer) zu einer unterdurchschnittlichen Fernsehserie mit dem Titel: „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“: In dieser Soap werden sogenannte ‚C-Prominente’ mit übergroßem Selbst-Ego (je mehr ‚C’ oder ‚D’ umso größer das Ego) weit weg und fernab jeglicher Realitäten zur Lösung überflüssiger Probleme versammelt…”

Den gesamten Artikel von Rudolf X. Ruter “Gedanken aus dem Traumland” finden Sie hier: compliancechannel.tv

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Vom kaufbaren Ehrmann zum ehrbaren Kaufmann

Als angestellte Führungskraft ist es manchmal nicht leicht in allen Fragestellungen und Alltagsentscheidungen ehrlich und ehrbar zu sein. Schnell wird aufgrund des Alltagsstresses und des generellen Leistungsdrucks die Moral zu Gunsten der vermeintlichen Wirtschaftlichkeit ausgeblendet. Aber hier genau zeigt sich, wie ehrbar eine Führungskraft ist. Kann die Führungskraft ihre persönliche Werte-Orientierung auch in schwierigen Problemen und Fragen durchhalten.

 

Die Führungskraft weissßdass Glaubwürdigkeit nur verliehen wird. Sie kann auch schnell verloren gehen. Sie geht sicher verloren, wenn Reden und Handeln nicht übereinstimmen. Niemand kann sich selbst als glaubwürdig bezeichnen.

 

Ehrbare Führungskräfte haben erkannt, dass nicht alles, was legal ist, auch legitim ist. Sie haben sich den Tugenden verschrieben und nicht den Todsünden unserer Zeit.

 

Diese Tugenden sind akzeptierte ethische Leitplanken – zu mindestens in einem Großteil der deutschen Wirtschaft. Auch wenn die gelegentlichen Wirtschaftsskandale mit teilweisen horrenden Schadensersatzzahlungen und die zahlreichen Abfindungs- und Gehaltsexzesse in den Topetagen der Großindustrie etwas anderes vermuten lassen.

 

In der Mehrheit will jeder weg von der „Gier“ und hin zum „Wir“. Die meisten haben den positiven Zusammenhang zwischen Wertschätzungskultur, ethischen Prinzipien und der positiven wirtschaftlichen Entwicklung eines Unternehmens verstanden. 97 % der in einer aktuellen Studie befragten Führungskräfte stimmen zu, dass eine gelebte ethische Wertschätzungskultur sowie klare und gelebte ethische Prinzipien die Profitabilität des Unternehmens erhöhen und seine Robustheit gegen Krisen stärken.

 

 

Lesen Sie mehr in meinem Beitrag im neuen Buch (basierend auf meiner Keynote am 6. Juni 2018) anlässlich des

1. Heidelberger Servant Leadership Symposion

Dienende Führung

Zu einer neuen Balance zwischen ICH und WIR  – Taschenbuch – 13. September 2019 im ESV Verlag

 

 

 

 

Das Buch ist ein inspirierender Impulsgeber, der Vielfalt und Zusammenspiel Dienender Führung aus unterschiedlichsten fachlichen und beruflichen Perspektiven praxisnah beleuchtet.

 

Ein Gespräch über das Heidelberger Modell Dienender Führung mit Amitai Etzioni, Kommunitarier der ersten Stunde, rundet das Buch ab.

Mit Beiträgen von Dr. Hans Rudi Fischer, Prof. Dr. Amitai Etzioni, Manuela Mackert, Rudolf X Ruter, Prof Dr. Sonja A. Sackmann, Prof. Dr. Dr. Peter Schettgen, Dr. Hans Schlipat, Vera Schneevoigt, Prof. Gernot Schulz, Prof. Dr. Heinz K. Stahl, Rainer Voss

 

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare